Bensday with Batgirl and Ben – Episode 63

Im Format „Bensday with Batgirl & Ben“ sprechen Nichole ‚Batgirl‘ D’Angelo und CIGs Director of Community Engagement and Content Strategy Ben Lesnick regelmäßig circa eine halbe Stunde lang über Star Citizen und Squadron 42.
Wir liefern Euch hier die Übersetzung und Zusammenfassung für Ausgabe Nr. 63 vom 13.10.2016. Viel Spaß beim Lesen!

  • Zu Beginn stellen beide noch einmal fest, wie besonders und einzigartig sie das Gemeinschaftserlebnis bei der diesjährigen Citizencon inklusive der vier BarCitizen-Veranstaltungen empfanden (Nikki war Teil des Teams freiwilliger Helfer). So großartig und befriedigend es war, so viel Arbeit war es aber auch – und so erschöpft und übermüdet waren sie anschließend.
  • An der geplanten Präsentation von Squadron 42 wurde noch bis zum Wochenende gearbeitet; doch Chris Roberts entschied am Ende eben, dass es noch nicht das war, was sie zeigen wollten. Ben bestätigt dabei noch einmal, dass man an die Veröffentlichung in 2016 nicht mehr glaubt.
  • Ben findet gerade großartig an diesem Projekt, dass „Chris die Fähigkeit hat, zu sagen: Nein, es muss besser sein – lasst uns mehr Zeit dafür nehmen“, was für ihn eine unglaublich schwere Entscheidung sein muss. Ben kann sich die Last der Verantwortung in solchen Momenten kaum vorstellen. Er ist „stolz wie verrückt“ („crazy proud“), für jemanden zu arbeiten, der sich im entsprechenden Moment so entscheidet. Es ist „sehr selten“, dass jemand nicht den Weg des schnellen Geldes sucht, indem er eilig das präsentiert, was er an Features bis dahin hinbekommen hat. Dazu nein zu sagen, zeigt für Ben große Stärke. Und dass man dennoch extrem erfolgreiche Tage im Crowdfunding hatte, zeigt für ihn, dass die Community versteht, was sie da tun, und daran glaubt.
  • Man spricht gerade darüber, ob man im kommenden Jahr zur PAX East oder Dragon Con gehen wird – in jedem Fall aber will man noch mehr Veranstaltungen wahrnehmen als 2016.
  • Ein Beispiel der Wirkung von Crowdfunding war die prozedurale Planetentechnologie: Ursprünglich eine Zielmarke, die man weit nach der Veröffentlichung des Spiels plante. Daher gründete man dafür ein Entwicklungsteam (unter Brian Chambers in Frankfurt) – und was für ein sensationelles Investment war dies im Ergebnis!
  • Die selbstgestellte Frage, ob man „ein schlechteres Spiel früher veröffentlichen“ hätte können, kann und möchte Ben abschließend nicht beantworten, aber: Für eine Firma, die solche Entscheidungen trifft, die sagt: ‚das ist gut genug‘, würde er niemals arbeiten wollen.
  • Für den Star-Marine-Bereich wird 2.6 erste NPCs enthalten, jedoch noch nicht für das PU. Mit der schrittweisen Einführung der Professionen ab 3.0 werden aber auch die NPCs dafür eingeführt bzw. darauf ausgelegt werden. Zur genauen Ausgestaltung der Charakterslots aus Game-Packages im Unterschied zu frei im PU angeheuerten NPCs kann Ben jedoch nichts sagen, da dies in Tonys [Tony Zurovec] Verantwortungsbereich fällt.
  • In der Polaris-Broschüre finden sich auf einer Seite Merchandising-Artikel (T-Shirt etc.); diese will man nun wohl auch wirklich schrittweise realisieren. Die Schiffsminiaturen jedoch werden noch etwas dauern, da man hierfür bislang noch keine überzeugende Lösung parat hat.
  • Die Polaris, vermutet Ben, war nicht direkt von Star Treks Defiant beeinflusst, sondern eher beide gemeinsam von Zerstörer-/Eskort-Schiffen aus dem Zweiten Weltkrieg.
  • Als nächstes könnte das Team vielleicht etwas „familienfreundlicheres“ machen, meint Ben. Darunter versteht er durchaus etwas im Stile der Constellation.
  • Die zuletzt angebotenen Schiffspakete (Gamescom, CitizenCon) waren eine Idee von Ben. „Wir möchten Wege schaffen, an Schiffe zu kommen.“ Sie zu verkaufen, ist natürlich nicht die ideale Situation – in einer perfekten Welt würde man einfach alle Schiffe an alle verteilen. „Doch wir müssen natürlich Geld für die Entwicklung des Spiels einnehmen.“ Darum machen sie Aktionen wie den Vorverkauf der Polaris oder die Schiffspakete mit Rabatten. Dazu gibt man den Backern auch die Werkzeuge, durch Einschmelzen und CCU die Dinge zu verschieben und zu bekommen, was sie wollen.
  • Durch Foren geisterte jüngst die Sorge, das Einschmelzen (melting) würde verschwinden. Da wurde etwas falsch verstanden und es wird definitiv nicht bald geschehen, sagt Ben. Vielmehr geht es um den Zeitpunkt, nachdem zu letzten Mal alles zurückgesetzt wird (wipe) und das Spiel offiziell startet: Zu dieser Zeit sollen sich Spieler dann entscheiden, welche ihrer Schiffe sie nun ins Universum übernehmen wollen, und diese werden dann auch fest eingeloggt. Dies sei dann aber einfach nur der natürliche Übergang vom [externen] Schiffsverkauf in einen Modus, alles im Spiel freischalten zu können.
  • Für ein – wie auch immer ausgestaltetes – Ingame-Auktionshaus wird das neu vorgestellte System Spectrum eine große Rolle spielen, welches das Spiel auch sonst in vielen Aspekten verbinden wird. Die heute bereits besuchbaren Bekleidungsläden mit ihren Hemden, Hosen usw. sind der systematisch vorbereitete Prototyp und das Testfeld für alle folgenden Shop-Mechaniken.
  • Der aktuelle Entwurf des Ursa Rovers hat eine Frachtkapazität von 4 SCU. Allerdings entwickelt man gegenwärtig eine Vielzahl von Rover-Varianten [Optionen, die auf das Chassis aufsetzen], darunter ein „Luxusmodell“; diese werden sich dann wohl auch in der Länge unterscheiden. Und auch der aktuelle Rover ist noch im Entwicklungsstadium, Änderungen sind also möglich.
  • Die Polaris kann voraussichtlich keine Prowler aufnehmen, ob eine Terrapin hineinpassen würde, kann Ben gerade nicht genau sagen, hält es aber für möglich.
  • Zum Stichwort Prowler: Die Planung für Schiffskonzepte weicht von den Ankündigungsfolien auf der Citizencon ab, weil dort nur Schiffe aufgeführt wurden, die dann fertig ins Spiel eingeführt werden sollen. Sie haben einige neue Konzeptschiffe in Arbeit, von denen die Prowler zurzeit wohl am weitesten vorangeschritten ist. Die neuen Konzeptschiffe basieren offenbar teilweise auf älteren Abstimmungen, teilweise aber auch auf Wünschen und Ideen der Entwickler, der Backer-Gemeinde sowie Chris Roberts.
  • Eine BarCitizen-Idee von Nikki und Brian Chambers ist eine kleine, Planeten umkreisende Weltraum-Brauerei.
  • Noch einmal zu Hornet F8 Lightning und Hurricane: Der Heavy Fighter Lightning ist die „nächste Hornet“, die militärische Folgetechnologie ähnlich einer Rapier in Wing Commander oder Excalibur in Wing Commander III. Und vorläufig bleibt sie dem Militär vorbehalten. Zur Hurricane ist Ben nun ausgesprochen schweigsam [da rutschte ihm in der Vergangenheit offenbar mehr heraus als gewollt war oder überhaupt feststand]. Über die Hurricane wird man „später mehr erfahren“.
  • Die Polaris wird nach dem aktuellen Stand der Planungen nicht modular sein wie z. B. eine Carrack. Den Platz im Hangar wird man aber – wie jeden freien Platz in Schiffen – als zusätzlichen Frachtraum nutzen können beispielsweise mittels einer Argo. [Offen bleibt, ob solche Fracht dann gesichert wäre wie in dezidiertem Frachtraum und wie viel zusätzliche Frachtlast sich für das Schiff damit ergäbe.]

Quelle: Youtube
Übersetzung: StarCitizenBase
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2 Kommentare zu “Bensday with Batgirl and Ben – Episode 63

  • 14. Oktober 2016 um 21:44
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    Vielen Dank für die tolle Arbeit ! Weiter so.

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  • 14. Oktober 2016 um 21:53
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    Danke Euch für die gute Zusammenfassung.

    Zitat:
    “ Ben findet gerade großartig an diesem Projekt, dass „Chris die Fähigkeit hat, zu sagen: Nein, es muss besser sein –
    lasst uns mehr Zeit dafür nehmen“,
    Die selbstgestellte Frage, ob man „ein schlechteres Spiel früher veröffentlichen“ hätte können, kann und möchte Ben abschließend nicht beantworten, aber: Für eine Firma, die solche Entscheidungen trifft, die sagt: ‚das ist gut genug‘, würde er niemals arbeiten wollen.“

    Vor Chris Roberts habe ich auf jeden Fall Respekt,
    sich vor die Meute zu stellen und indirekt zu sagen,
    das zu SQ 42 heute nichts neues kommt,
    weil es seinen Ansprüchen nicht genügt
    Da hätte ich schon gehörig Bammel vor dem Flashmob.

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