Bensday with Batgirl and Ben – Episode 65

Im Format „Bensday with Batgirl & Ben“ sprechen Nichole ‚Batgirl‘ D’Angelo und CIGs Director of Community Engagement und Content Strategy Ben Lesnick regelmäßig circa eine halbe Stunde lang über Star Citizen und Squadron 42, dabei geht Ben auf Zuschauerfragen ein.
Wir liefern Euch hier die Übersetzung und Zusammenfassung für Ausgabe Nr. 65 vom 27.10.2016. Viel Spaß beim Lesen!


  • Was sie aktuell in Around the Verse (AtV) & Co. zeigen (und was wie eine vergrößerte Ansicht nur einzelner Details der CitizenCon-Demo wirkt), spiegelt nicht die laufenden Arbeiten an den geplanten Patches wieder – es passiert deutlich mehr im Hintergrund. Ein gewisser Nachteil des neuen AtV-Formats sei, dass man mehr Zeit auf die Präsentation einzelner Entwicklungselemente verwende und diese daher mit mehr zeitlichem Vorlauf planen und umsetzen müsse. Dies passe aber nicht immer zur Planung für die Patch-Entwicklung. „Wir haben einen der besten Patch-Prozesse der Welt: Wir geben nicht frei, bevor wir uns nicht wirklich wohl mit dem Ergebnis fühlen.“ Dies führt zu einem gewissen Konflikt.
  • Was beispielsweise jetzt im aktuellen AtV aus dem Studio Frankfurt gezeigt wurde, hatte nicht spezifisch mit dem nächsten Patch zu tun; aus dem Studio UK dürfte man z.B. auch etwas besser polierte Squadron-42-Inhalte zu sehen bekommen usw. Die aktuelle Zielsetzung lautet: „Wir müssen mehr von dem zeigen, wovon wir so sprechen“. Es sei schwierig, das immer auf die aktuellen Patchplanungen herunterzubrechen, da einzelne Elemente [die gezeigt werden sollen] teilweise mehrere Wochen beanspruchen.
  • Doch man bewegt sich damit mehr und mehr in Richtung jener Transparenz, die man sich schon immer gewünscht hat. „Wir werden nie perfekt sein, aber wir strengen uns weiter an.“ Ein großer Schritt in dieser Hinsicht war aus Bens Sicht das „Road to CitizenCon“-Video. Was dieses Video vor allem erstmalig zeigte (und was für Ben viel mehr und öfter nach außen verdeutlicht werden sollte), war die Last der Entscheidung für Chris Roberts und die immense Enttäuschung, die das gesamte Team in solchen Momenten noch vor den Fans verspürt: Einen geplanten Termin, auf den man so hart hingearbeitet hat, dann doch absagen zu müssen, belastet CIG nicht weniger als die Community.
  • Umgekehrt gilt dies aber auch für Momente der Begeisterung: Als das Team Frankfurt mit der Nachricht kam: „Hey, wir können prozedurale Planeten schon jetzt machen“, war nach Bens Schilderung die Reaktion im gesamten CIG-Team genauso wie die Reaktion der Fans, als es bekanntgegeben und präsentiert wurde. Persönlich hätte er sich „nicht getraut, davon zu träumen“, was sie mit ihrer Arbeit inzwischen erreicht haben. Dies gilt nicht nur für die Ergebnisse, sondern auch für die Mechaniken, die das Team dabei in die Engine eingearbeitet hat: „Die prozeduralen Planeten machen das Spiel nicht nur tausendmal cooler zu spielen; sie machen es auch leichter zu entwickeln.“
  •  Mit all den geplanten Veröffentlichungsschritten bis Ende 2017 sollte man „nahe“ am Beta-Stadium ankommen.
  • Da er ständig mit „Wann“-Fragen konfrontiert ist, soll Ben seine „Lieblings-Wann-Frage“ nennen. Dies sind jene, in denen der Fragesteller seine eigentliche Frage durch ein „Wann“ zu verdecken versucht im Sinne von: „Wann kommen die Wale ins Spiel?“ Sie hatten jedoch bisher nie gesagt, dass sie so etwas überhaupt tun werden.
  • Mit Spice rechnet Ben in Star Citizen nicht, da bestehe wohl doch kein Zusammenhang – auch wenn er selbst DUNE-Fan zu sein scheint.
  • Jahreszeiten auf Planeten (beim Landen zu einem Zeitpunkt Sommer, zu einem anderen Zeitpunkt eine schneebedeckte Landschaft) ist Teil der Roadmap für die prozeduralen Planeten. Irgendwann wird also auch daran gearbeitet werden.
  • In der CitzenCon-Demo landet der Pilot auf Leir III und verlässt das Schiff ohne Helm – laut Sternenkarte ist der Planet jedoch unbewohnbar. Dies diente Demozwecken und sollte nicht überbewertet werden, meint Ben. Leir III selbst soll zwar nicht im Stanton-System auftauchen, man wird aber einige unterschiedliche Planeten- und Umgebungstypen zum Testen dort ansiedeln, die evtl. nicht dauerhaft bleiben werden. Generell müsse Lore-technisch „unbewohnbar“ aber nicht immer bedeuten, dass man auf der Oberfläche nicht atmen könne. Vielleicht schlagen auch dreimal täglich Mikrometeoriten ein. Er denkt, so mancher Planet wird fürchterliche Todesfallen bereithalten, in die man geraten kann.
  • Das Design der Tevarin-basierten Schiffe wie der Prowler wird „sehr eindeutig“ sein. Normalerweise hat Ben vor jeder Konzeptvorstellung die Sorge: Dieses wird das Schiff, das sie hassen. Die Prowler aber findet er „ziemlich cool“, sie wird definitiv ihr Publikum finden. Sie ist auf ihre Rolle (Truppentransport zu Enterzwecken) aber sehr genau zugeschnitten. An ihrem Preis wird aktuell gearbeitet.
  • Die Preisabstände für Schiffe in UEC im Spiel werden exponentiell größer sein als ihre Abstände in Echtgeld: Eine Aurora entspreche vielleicht einem schicken Auto, wohingegen eine Polaris in der echten Welt mit einem Zerstörer zu vergleichen wäre, der viele Millionen kostet. Für den Gegenwert einer Polaris könnte man ingame also eine sehr große Zahl an Auroras kaufen. Faustregel: Je größer das Schiff, umso größer der Nachlass bezüglich späterer Ingame-Preise.
  • Welches Dropship (Truppentransporter) aus der jetzt bekannten Reihe Prowler, Redeemer, Retaliator (optional mit Titan-Modul), Vanguard Hoplite nimmt man für welchen Zweck? Hier verfolgt man einen Ansatz wie bei den Erkundungsschiffen: Von einer tauglichen, aber noch nicht vollspezialisierten Variante (315p) über ein stärker spezialisiertes Schiff (Aquila) hin zum Vollspezialisten (Carrack). Für die Dropships entspricht der 315p die Vanguard Hoplite (Kampfschiff, aber als Truppentransporter tauglich), gefolgt von einer Redeemer oder – für spezielle Missionen – einer Prowler. Im Prinzip gehört auch die Argo-Transportervariante dazu, jedoch wird sie sich weniger dazu eignen, unter Beschuss zu landen.
  • Die Veröffentlichung von Alpha 2.6 wird nicht terminlich auf die Live-Streams im November oder Dezember abgestimmt, sondern erfolgt, sobald der Patch fertig ist.
  • Der Live-Stream am 18. November ist nach aktueller Planung sehr stark auf Schiffe ausgerichtet und steht unter dem Motto einer „Airshow“ (Raumfahrtmesse). Es sind ein paar „coole“ Sachen geplant.
  • Die sieben bis acht Konzeptschiffe für das kommende Jahr sind schon ausgewählt, insofern wird es diesbezüglich voraussichtlich erst einmal keine Umfragen geben. Nach Stand der Planung sind darunter keine Großkampfschiffe.
  • Zur 85X, dem kleinen Begleitschiff der Origin 890 Jump, wird man in Kürze mehr erfahren (wohl auch, ob man sie für Rennen verwenden kann).

Quelle: Youtube
Übersetzung: StarCitizenBase
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2 Kommentare zu “Bensday with Batgirl and Ben – Episode 65

  • 2. November 2016 um 13:43
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    Jetzt reichts dann aber mal langsam mit den „neuen“ Schiffen, sollen lieber mal die bestehnden fertig bringen.

    Antwort
  • 2. November 2016 um 17:25
    Permalink

    So sehe ich das auch. Baustellen ohne Ende! Fertigstellung Unbekannt?

    rgr&out

    Antwort

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