Bensday with Batgirl and Ben – Episode 75

Im Format „Bensday with Batgirl & Ben“ sprechen Nichole ‚Batgirl‘ D’Angelo und CIGs Director of Community Engagement und Content Strategy Ben Lesnick regelmäßig circa eine halbe Stunde lang über Star Citizen und Squadron 42, dabei geht Ben auf Zuschauerfragen ein.

Wir liefern Euch hier die Übersetzung und Zusammenfassung für Ausgabe Nr. 75 vom 28.04.2017. Viel Spaß beim Lesen!


  • Der Konzeptverkauf der Banu Defender verläuft laut Ben sehr gut („besser als erwartet“ bezogen auf ihre Projektionen). Es wird nur ein Q&A geben (inzwischen erschienen).
  • Für die Banu Defender habe man die Steuerung („controls“) ändern müssen, weil die Banu eben ganz anders funktionierten als die Menschen: drei Crewmitglieder habe eine Defender im vollbesetzten Zustand, und jeder habe eben seine ganz eigenen Aufgaben. „Stell sie dir nicht vor, wie Menschen funktionieren würden. […] Sie wirken auf eine natürliche Weise zusammen, wie Menschen es nicht tun würden. Menschen können so etwas nicht erreichen.“
  • Ein Zuschauer fragt: Wird ein großes Schiff wie die Polaris bessere Sensoren haben, als ein kleineres wie z.B. eine Hornet Tracker. Kann ein großes Schiff damit Aufgaben besser erfüllen, als ein kleines, spezialisierteres Schiff ? Ganz verschiedene Dinge, antwortet Ben. Sensoren sind nicht nach Größe definiert, sondern Rollen. Die Tracker hat sehr gute Sensoren für ihre Größe, da sie für diese Aufgabe entworfen wurde. Die Frage sei etwa vergleichbar mit: Hat ein schöner Sportwagen einen besseren Motor als ein nukleargetriebener Flugzeugträger?
  • Nikki fragt, ob man die Rolle der Hornet Tracker insofern mit einer „E2C“-Einheit vergleichen könnte (Grumman E-2 Hawkeye), also einem Überwachungs- und Frühwarnflugzeug. Ziemlich genau das, bestätigt Ben. Sie wird damit die Aufgabe haben, gezielt einzelne Bereiche besser aufzuklären oder in dieser Funktion einen kleineren Schiffsverband zu begleiten.
    „Die Idee ist, niemals das eine Ding zu erschaffen, das in allem besser ist als alles andere“, stellt Ben noch einmal klar. „Es ist ein Team, es kommt auf die Zusammenarbeit an. Niemand bei der Navy würde sagen: Nehmen wir die Tracker oder die Polaris mit – das sind völlig unterschiedliche Kategorien.“
  • Ein anderer Zuschauer möchte wissen, ob die früher einmal genannte Drake Marauder nun in Gestalt der Drake Buccaneer erschienen oder noch als ganz eigenes Konzept für die Zukunft gedacht ist. „Es ist kein Schiff, dass wir uns im Moment anschauen“, meint Ben. Genau erinnere er sich im Augenblick auch nicht. Es könne eine ältere Idee vor der Buccaneer gewesen sein, die man dann erst einmal nicht weiter verfolgt habe.
  • Eher eine Lore-orientierte Frage von Nikki an Ben: Wäre er der neue Kopf von Drake, nachdem die Mutter dem Unternehmen mit ihrer bisherigen Geschäftspolitik zu einem zweifelhaften Ruf verholfen hat, auf welche Art Schiffe könnte Drake nun setzen, um sein anrüchiges Image wieder zu säubern? Nun, sie würden vermutlich auf etwas Constellation-artiges setzen, vermutet er. „Ein Familienschiff.“ Um aber Spekulationen vorzubeugen, fügt er hinzu: „Aktuell haben wir kein Drake-Schiff in Arbeit.“
  • Schiffslackierungen (Skins), auf die Nikki sehnsüchtig wartet, „kommen, sie kommen“, sagt Ben.
  • Es wird wohl vorläufig nicht daran gedacht, die Anzahl der Gegnerwellen im Arena Commander (Vanduul Swarm / Pirate Swarm) einstellbar zu machen, auch wenn die volle Wellenzahl manche Spieler gerne mal zwei Stunden Spielzeit kostet. „Wie stolz du bist, wenn es geschafft ist!“, schmunzelt Ben. Grundsätzlich findet er die Idee aber gut, sich eine Partie kurz selbst zusammenstellen zu können, eine Art „Quick Mission“.
  • Nikki freut sich auf die überarbeiteten Versionen der 300er-Reihe, die sie aber eher erst nächstes Jahr erwartet. Nun, meint Ben, einen Vorgeschmack werde sie schon vorher mit der Origin 600 und der 890 Jump erleben können. „Hast du gerade Origin 600 gesagt?“, fragt Nikki. Ben grinst. Es sei ja nun schwer zu verstecken, nachdem der Katalog zur Banu Defender („Universal Digest: On Defense“ am Ende der Seite) auf der Rückseite ja einen Teaser enthalten habe.
  • Wenn die Banu-Architektur und -Schiffe ein Mischmasch aus Technologie und Architektur anderer Rassen sind, fragt Nikki, sind die Banu dann quasi ein Weg, uns andere Rassen im Spiel vorzustellen? Ben lacht einen Moment in sich hinein und sagt dann: „Sehr schlau… du bist seeeehr schlau.“ Da steckten ein paar Dinge drin, auf die er jetzt nicht weiter eingehen werde, grinst er.
  • Ein Zuschauer fragt, ob es einen Konzeptverkauf der Pisces (geplanter Snub Fighter der Carrack) geben wird, ehe die Carrack fertig ist, wie es mit der 85X im Falle der 890 Jump geschah? Man habe es noch nicht in der Planung, antwortet Ben, aber „wahrscheinlich“. Auf die Frage, ob die Pisces wie die Merlin und wohl auch die 85X keinen Quantum-Drive besitzen wird, erwidert er schmunzelnd: „Wir werden sehen.“
  • Die Arbeiten an geplanten Schiffskonzepten (vor einem Concept Sale) tauchen nicht im Schedule Report auf. Laut Ben peilt man circa zehn Concept Sales pro Jahr an.
    Als Nikki anregt, man solle schon einmal Geld für den weihnachtlichen Sale bereitlegen, appelliert Ben: „Bitte kauft kein Schiff anstelle von Weihnachtsgeschenken. Ich weiß, es ist furchtbares Marketing, aber bitte, Weihnachten kommt zuerst.“
  • Zur Redeemer kann Ben leider noch keinen Termin nennen (hier stehen zunächst eine Überarbeitung und dann der Flight-Ready-Status aus).
  • Ben liebt die Idee, die zuvor schon einmal thematisiert wurde, dass Schiffe auf Wasser landen könnten. Allerdings scheint es dazu aktuell noch keine konkreteren Überlegungen zu geben, wie er enttäuscht einräumt. Lebewesen, die sich während des Parkens auf dem Wasser an die Hülle heften würden, könnten nach dem Start im Weltraum aber natürlich nicht überleben, spielen beide die Idee durch. Auch könnte Wasser der Schiffslackierung zusetzen, sodass man eventuell ab und zu an den betroffenen Stellen nachlackieren müsste.
  • Die Hangars als sehr alte Technologie in Star Citizen müssen zunächst auch auf die neuen Standards der Engine (zuletzt ist „Room System 2.0“ ein Thema) aktualisiert werden, ehe man sie multiplayerfähig machen und ins PU übernehmen kann. Nach Bens Schätzung wird das sicherlich erst nach 3.0 passieren.
  • Dass eine Polaris so modular sein wird wie eine Retaliator, bezweifelt Ben. Am Ende hänge es aber natürlich vom einzelnen Schiff ab. Die Polaris sei wohl eher als feste Einheit geplant, aber für beispielsweise die Javelin gebe es durchaus ein paar Planungen.
  • Nachdem man das Vertrauen gewonnen hat, dass auch Schiffe mit speziellen Rollen als eigenständige Einheiten von der Community geschätzt werden, sieht man Schiffsvarianten als weniger bedeutsam für die Zukunft an. Beispiel: um AWACS als Funktion anzubieten, muss also keine Variante der Hornet erstellt werden (wie man anfangs dachte), sondern man kann auch ein reines AWACS-Schiff konzipieren. Aber sicherlich werde man in der Zukunft auch noch neue Varianten entwickeln, wo es interessant und sinnvoll ist.

Quelle: Youtube
Übersetzung: StarCitizenBase
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