Galactic Guide: Banshee System

Die Menschheitsgeschichte ist eine Geschichte der Erkundung und Expansion, geschrieben von mutigen Individuen, die bereit waren, über eine unbekannte See zu segeln oder ein unbekanntes Sprungtor zu betreten, jeder von der Neugierde angetrieben, was wohl hinter dem Horizont liegen möge. Sie fragten nicht, ob sie dorthin gehen sollten, sondern nur, ob sie es können. Das Banshee System veranschaulicht die Fähigkeit der Menschheit, die Hürden der Natur zu überwinden. In seinem Zentrum befindet sich ein Pulsar-Planet, der genug Radioaktivität ausspeit, um die planetaren Oberflächen im grünen Gürtel des Systems in eine unwirtliche Umgebung zu verwandeln. Viele banale Aktivitäten, wie das Verlassen des eigenen Schiffes, um z.B. Reparaturen vorzunehmen, können tödlich enden. Und trotz alledem hat die Menschheit einen Weg gefunden, das System „Zuhause“ zu nennen. Vielleicht nicht, weil man es sollte, sondern weil man es kann.

Banshees Pulsar ist ein sich schnell drehender blau-weißer Neutronenstern. Obwohl es in unserem Universum viele Puslare gibt, ist Banshees’ der bisher einzig entdeckte, der mit einem Sprungtor verbunden ist. Diese Tatsache ließ einige Wissenschaftler vermuten, dass die Nähe des Sprungtors zu einem Pulsar irgendwann zu dessen Zusammenbruch führen könnte und so das System vom restlichen Universum abgeschnitten wird. Diese Furcht ist ungeachtet dessen, dass das 2943 entdeckte Sprungtor Banshee-Tamsa das System zu einem am besten mit dem UEE verbundenen gemacht hat, fest in der Populärkultur verankert. Nur Terra und Hadrian sind zurzeit mit noch mehr Systemen verbunden.

Doch ‚Gefahr‘ und ‚Banshee System‘ sind seit seiner Entdeckung im Jahr 2317 Synonyme geblieben. Damals wimmelte es im Fora System von Bauunternehmern, die für das Terraforming von Hyperion zuständig waren. Unter der Führung von Adaliz Dayan entschied sich eine Reihe abenteuerlustiger Menschen, ihre Freizeit mit der Erkundung des Systems zu verbringen. Die Gruppe bezeichnete sich selbst als die Immram Association. Für die Arbeiter wurden Erkundungen eine beliebte Möglichkeit, ihre Freizeit zwischen den Schichten zu genießen. Eines Tages entdeckte Dayan während einiger Scans mitten im Weltraum ein mysteriöses radioaktives Loch. Sie schickte ihren IA Gefährten eine Nachricht, um die Anomalie zu erforschen. Als die Anderen jedoch ankamen, war Dayan verschwunden. Die IA Mitglieder nahmen an, dass Dayan ein neues Sprungtor gefunden hatte, welches sie selbst jedoch nicht lokalisieren konnten. Als sie nicht wieder auftauchte, stieg alsbald die Unruhe in den Gefährten und sie kontaktierten die Regierung. Schlussendlich wurde eine militärische Spurensucher-Einheit zu ihren letzten bekannten Koordinaten entsandt. Als sie das Sprungtor, das zu dem System, das als Banshee System bekannt werden sollte, letztendlich entdeckt hatten, wartete auf der anderen Seite schon sein Radioaktivität-spuckender Pulsar. Traurigerweise wurden Adaliz Dayan und ihr Schiff niemals gefunden. Es wird vermutet, dass sie durch eine Pulsareruption umkam und ihr Schiff noch immer durch das All treibt. Ihres Opfers und der Tatsache, dass Dayan dieses System entdeckt hatte, bewusst, wurde der Immram Association erlaubt, einen Namen für das System auszusuchen. Sie entschieden sich für den Spitznamen, den sich Dayan während ihrer College Sataball Tage verdient hatte. Das System wurde offiziell zum Banshee System – ein doppelt passender Titel, da die Assoziation mit der antiken, mythischen Kreatur sehr gut geeignet ist, um die Leute vor den dortigen Gefahren zu warnen.

Die Regierung hielt die Entdeckung des Systems aufgrund der Gefahren des Banshee Systems und seines Pulsars für die Öffentlichkeit unter Verschluss. Sie verabschiedeten sogar ein Gesetz, das es für unautorisierte Schiffe illegal machte, das System anzufliegen. Die Spannungen spitzten sich Anfang des 26. Jahrhunderts zu, als die Überbevölkerung auf der Erde Katastrophen-ähnliche Ausmaße annahm. Es entbrannte eine juristische Diskussion darüber, ob die Regierung das Recht dazu hatte, Menschen aus einem System auszuschließen. Viele hatten Sorge, dass eine zukünftige Regierung ihre Macht dafür missbrauchen könnte, wertvolles Land und/oder Mineralien zu verheimlichen. Dies führte zu einem Meilenstein im Minto vs. UPE Gerichtsverfahren, das die permanente Sperre der Regierung für das System aufhob. Die Entscheidung öffnete das Banshee System für die breite Öffentlichkeit und es ist die Ursache dafür, dass UEE Leute nicht auf legale Weise davon abgehalten werden können, sich in den Vanduul Raum zu wagen. Neugierige Mitglieder der Öffentlichkeit und zahlreiche privat Interessierte betraten das System und erkannten schnell, dass ihnen nichts entgangen war. Obwohl auf Lorona (Banshee III) gewaltige Rohmaterialien-Vorkommen existierten, war niemand in der Lage, herauszufinden, wie man sie sicher fördern konnte. Bis, wie es so häufig in der menschlichen Geschichte der Fall war, der Krieg die Technologie an neue Grenzen trieb. Während des Ersten Tevarin Krieges entwickelte das auf Persei ansässige UPARQ gewaltige Magnetspulen, welche die elektromagnetische Strahlung der Sonne waffenfähig machen sollten. Auch wenn das Projekt fehlschlug, erkannt UPARQ, dass die Spulen eine ideale Methode darstellen könnten, die Energie im Banshee System zu sammeln. Es dauerte nicht lange, bis sich autonome Bohranlagen, angetrieben von Paneelen aus miteinander verbundenen Spulen, in die Oberfläche von Lorona bohrten und den Menschen einen Platz boten, um sich von den Auswirkungen des Pulsars zu schützen. Heute befinden sich die Landezonen auf Lorona genau über diesen ikonenhaften Spulen, welche die ausgedehnten Siedlungen und Bergbaubasen unter der Planetenoberfläche mit Energie versorgen.

-> Banshee in der StarMap


Banshee I

Dieser kleine Zwergplanet enthält kleinere Mineralablagerungen. Seine Nähe zum Puslar lassen Extraktionsmissionen allerdings zu einem tödlichen Unterfangen werden.

-> Banshee I in der StarMap


Banshee II

Ein terrestrischer Planet mit einem Eisenkern. Dokumente, die während des „Historical Truth Acts“ von 2941 veröffentlicht wurden, enthüllten, dass während einer geheimen Mission in der Messer Ära eine Reihe bestimmter Abschnitte der stark strahlenbelasteten Planetenoberfläche entfernt worden sind. Der Zweck dieser Operation oder was mit den entnommenen Teilen passiert ist, lassen diese Dokumente offen und bleibt bis heute unbekannt.

-> Banshee II in der StarMap


Banshee III (Lorona)

Viele munkeln, hätte es nicht die gewaltigen Ressourcenvorkommen auf Lorona gegeben, dann hätte das UEE das System wohl niemals für sich beansprucht. Heute ist es ein unerlässlicher und unersetzbarer Teil der allgemeinen Versorgungskette. Umfangreiche Bergbauoperationen gewinnen dort alles von kostbaren Metallen bis hin zu normalem Kohlenstoff für die diamantüberzogenen Cockpit-Verglasungen. Die Reichtümer und die unbewohnbare Oberfläche des Planeten haben die Menschheit dazu gebracht, ein gewaltiges System von Untergrundsiedlungen, die via Tunneln miteinander verbunden sind, aufzubauen. Ein Netzwerk, das sich auch heute noch immer weiter vergrößert. Wenn der Bergbaubetrieb zu bohren beginnt und neue Bereiche ausgräbt, werden die vorherigen Bohrungsstellen häufig zu Siedlungen für die Arbeiter und ihre Familien. Einige dieser Lager handeln gerne mit Außenstehenden, während andere lieber für sich bleiben. Um Desorientierungen jeglicher Art zu vermeiden, empfehlen wir, die Tunnelsysteme ohne lokalen Führer gar nicht erst zu betreten. Sobald man tief genug im Untergrund ist, um keinen Strahlenschutzanzug tragen zu müssen, oder man – wie es im lokalen Jargon heißt – „unterhalb der Linie“ ist, verbringen die meisten Besucher ihre Zeit in Kesseli, der Hauptstadt und einer der größten unterirdischen Städte im ganzen Universum. Auch wenn es in ihrem Kern noch immer eine Bergbausiedlung ist, haben die zahlreichen Ressourcen, die ihren Weg durch die Stadt gefunden haben, den Einwohnern einen gewissen Reichtum beschert. Unter einer überall vorzufindenden Staubschicht haben sich hier zahlreiche im gesamten Empire vertretene Franchises niedergelassen, um die Einheimischen, Händler und Besucher gleichermaßen zu versorgen. Man kann sogar Restaurants der Extraklasse finden, die gut bezahlte Führungskräfte von Bergbauunternehmen bedienen. Zu Loronas lokalen kulinarische Schätzen zählt zweifelsohne der Beutrempe, ein süßer oder pikanter Blätterteig, der durch seine einheimische Hefe seinen einzigartigen würzigen Geschmack erhält. Diese köstliche Delikatesse findet sich auf der Speisekarte der meisten Restaurants, kann aber auch deutlich einfacher & frischgebacken an Marktständen in der Nähe stark frequentierter Tunnel gefunden werden.

-> Banshee III in der StarMap


Im 27. Jahrhundert verfolgte der Cenote Konzern einen ambitionierten Businessplan, um diesen weit entfernt kreisenden Eisgiganten in eine industrielle Quelle für schweres Wasser zu verwandeln. Der Plan schlug bekanntermaßen fehl und führte daraufhin zur Niederlegung ihrer Geschäfte.

-> Banshee IV in der StarMap


Reisewarnung

Transport Safety Board / TSB / Travel WarningTankt auf und führt einen kompletten Systemcheck durch, bevor Ihr das Banshee System betretet. Aufgrund der extrem harten Bedingungen und Pulsarschwankungen können Rettungs- und Reparaturmissionen äußerst riskant sein.

 

 

 


Flüstern im Wind

„Nimm den schlimmsten und scheußlichsten Ort im ganzen ‚Verse und du kannst dir verdammt sicher sein, dass es nicht nur jemanden gibt, der dort leben will, sondern auch noch jeden anderen für verrückt erklärt, der es nicht will. Und das sind meine Leute.“
– Senator Junger Ries, Lorona, Rede bei einem Wahldinner, 2943

„Frachter, nehmt Euch in Acht oder der Tod, für den Banshee bekannt ist, wird der Eure sein.“
– Alte Bauernregel


Quelle: RSI
Übersetzung: StarCitizenBase
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Priar

Sic itur ad astra.

3 Kommentare zu “Galactic Guide: Banshee System

  • 23. Juni 2016 um 08:16
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    Ich bin ganz scharf darauf das Banshee System zu erkunden.
    Ohh, vielen Dank für die schöne Übersetzung.

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  • 23. Juni 2016 um 10:11
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    das ja Superschnell,wurde doch erst vor 6 St. gepostet.
    Dankeschön für deine (eure Arbeit) 🙂

    Benutzer, denen dieser Kommentar gefällt:

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  • 26. September 2016 um 17:59
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    früher wurde die erde ausgebeutet bis zum zusammenbruch des ganzen systems

    jetzt beutet man sonnensyteme und zersrört kulturen wie im 16. jhdt die kulturen und menschen der indianern.

    seid vorsichtig exterianische lebewesen und kulturen die menschheit kommt !!!!!

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