Galactic Guide: Corel System

Das Tor zum Banu Protektorat! Corel ist ein System mit einem normalen Typ G Hauptreihenstern und sechs weitgehend unauffälligen Planeten. Es liegt an der Grenze zwischem dem United Empire of Earth und dem Banu Protectorate, die durch eine Sprunglinie miteinander verbunden sind. Nachdem es im Jahr 2449 erstmals entdeckt und kurz darauf besiedelt worden war, entwickelte es sich zum de facto Zollcheckpoint zwischen den beiden Staaten.

Das System selbst wurde im Zuge der gebündelten Anstrengungen, die bewohnten Gebiete des Weltraums zu kartieren, in den Jahrzehnten nach dem Erstkontakt der Menschheit mit den Banu entdeckt. Auf dem bewohnbaren dritten Planet Lo entstand als erstes ein gewöhnlicher Handelsposten zwischen den Menschen und den Banu. Er hat sich schließlich zur Anlaufstelle für jeglichen speziesübergreifenden Schiffsverkehr entwickelt. Die Kultur im Corel System ist eine interessante Mischung aus Gepflogenheiten menschlicher Grenzer und der Bürokratie der Banu – etwas, das es in dieser Form nirgendwo anders in der Galaxie zu finden gibt. Heute legen Corelianer eine unerwartete Kombination aus Effizienz und Gelassenheit an den Tag. Darüber hinaus hat sich in den beinahe fünfhundert Jahren seit seiner Besiedlung wenig verändert, gemessen an dem, was bereits alles die Jump Points passiert hat.

-> Corel in der StarMap


Die inneren Plaenten (I & II)

Der erste Planet im Corel System ist nicht viel mehr als ein flackernder Eisenkern. Als ursprünglich felsige Welt nahe der Sonne wurden die Kruste und der Mantel von Corel I durch eine Reihe unbekannter Einschläge quasi weggesprengt. Am Ende blieb nur noch der Eisenkern des Planeten übrig, der sich seitdem in einen festen Zustand abgekühlt hat. Auf Corel I hat keinerlei Entwicklung stattgefunden, da es im bekannten Universum deutlich einfachere Möglichkeiten gibt, einfaches Eisen abzubauen. Davon abgesehen liefert er aber mit seiner bizarren, glatten Oberfläche, die durch das schnelle Abkühlen des Metalls entstanden ist, ein atemberaubendes Bild.

Wo Corel I inzwischen nur noch ein reiner planetärer Kern ist, fehlt Corel II genau der. Sonnenstürme haben die Atmosphäre von Corel II vollständig zerstört und nichts als einen toten Planet ohne Magnetfeld übrig gelasen. Dessen Oberfläche ist jedoch extrem reich an Mineralien, wodurch er zu einem lukrativen Ziel für zukünftige Bergbaumissionen werden könnte. Heute zählt er zum offiziellen UEE Regierungsterritorium, wobei davon ausgegangen wird, dass die Rechte an den Mineralien in naher Zukunft versteigert werden dürften. Corel II, der innerhalb der Grenzen des grünen Bands liegt, ist technisch gesehen auch ein Terraforming-Kandidat, wenn auch keiner guter.

-> Corel I in der StarMap
-> Corel II in der StarMap


Corel III – Lo

Hier findet ihr den pulsierenden Herzschlag eines speziesübergreifenden Handels! Corell III, in der Galaxie nur als „Lo“ bekannt, ist eine bewohnte Welt und dient als metaphorischer Handschlag zwischen den Regierungen der Menschheit und der Banu. Der Planet selbst besteht aus einer interessanten Mischung: spärlich besiedelte Prärien, träge Grenzsstädte und dazwischen gewaltige Handels- & Zollkomplexe, zu deren Besuchern jeder zählt – von freiberuflichen Händlern bis hin zu firmeneigenen Frachtcrews.

Lo ist im Grunde die letzte „Abfahrtsmöglichkeit“ vor dem Banu Protektorat und bietet sowohl einen gewaltigen Handelsposten als auch eine an der Grenze befindliche Transport-Station. Das übliche Vergnügungsangebot für Langstreckentransporter ist reichlich vorhanden, auch wenn die schiere Anzahl der Zollbeamten (sowie Wachpatrouillen-Crews) , die hier stationiert sind, dazu dienen soll, schlimmere Entwicklungen zu verhindern.

Das Zentrum der Station ist New Junction, eine um das größte Zollhaus dieser Welt herum gebaute Stadt. An einem schlechten Tag müssen hier zahlreiche Schiffe bis zu zwölf Stunden warten, um durch die umfangreiche Sortierprüfung zu gelangen, die sowohl von der UEE als auch der Banu Regierung durchgeführt wird. Ungefähr eine von zehn Ladungen wird einer vollständigen Sichtkontrolle unterzogen. Alle anderen unterliegen einer Reihe von Scans und bergeweise Papierkram.

New Junction liegt in einem natürlichen Landegebiet: in der ausgedehnten Prärie der äquatorialen Qoph-Region („koff“ ausgesprochen). Auch wenn Lo allgemein eine gemäßigte Welt ist, ist New Junction das ganze Jahr über eine der heißeren Regionen; etwas, das viele Händler während ihres Aufenthalts leidvoll erfahren. Kühle Getränke und klimatisierte Miet-Wohnwürfel werden in der näheren Umgebung von New Junction gewinnbringend verkauft! Regelmäßige Staubstürme in Verbindung mit den Plattenbauten in der Stadt und der großen Menge an Containern erzeugen eine Art prähistorische ‚Wilder Westen‘-Stimmung. Doch denkt daran, es ist kein gesetzloses Grenzgebiet: Jeden Tag werden ganze Vermögen in Form legitimer Güter durch Lo geschleust, überwacht von äußerst akribischen Zollbeamten.

-> Corel III in der StarMap


Corel IV – Castor

Während Lo ein Paradebeispiel für die Effizienz der Industrie der Menschen ist, steht Corel IV (von den Einheimischen Castor genannt) als blamables Beispiel für deren Überbheblichkeit. Castor umkreist Corel mit einer Rotationsgeschwindigkeit von 786 SED (Standard-Earth-Day) und liegt genau außerhalb des grünen Bands, also der bewohnbaren Zone, des Systems. Die meisten Gebiete bestehen aus einer Eiswüste. Castor ist eine Unheil verkündene Welt, die keinen unmittelbar ersichtlichen Grund für eine menschliche Entwicklung bietet. Nichtsdestotrotz wurde diese Welt während der Messer Ära zu einem Symbol des angestrebten Forschritts, ein weiteres Ziel auf dem diktatorischen Marsch hin zu neuen Wissenschafts- und Industriegraden. Nach Millioneninvestitionen in die Terraforming Technologie wandelte sich der einst gefrorene Wüstenplanet zu einem gefrorenen Wüstenplanet mit einer beinahe atembare Atmosphäre.

Heutzutage lebt eigentlich niemand auf Castor, und nur die wenigsten Bewohner könnten euch sagen, warum sie dort bleiben. Es gibt ein handvoll Siedlungen auf dem Planeten, der Großteil davon konzentriert sich aber auf das Gebiet rund um die tiefen Eisminen-Operationen. Weit unter der Oberfläche wurden Unmengen von „Bad-Ice“ gefunden, das manchmal für wissenschaftliche Zwecke abgebaut wird. Darüber hinaus stoßen die Bergleute gelegentlich auf Siliciumdioxid-Lager. Auch wenn sie selten sind, reicht die Entdeckung eines einzigen Lagers, um Bergbauoperationen über mehrere Jahre zu finanzieren. Genau diese Bergbauverträge sind der Grund, warum der Großteil der Bewohner überhaupt zu dem Planeten gereist sind. Aber nur die Wenigsten von ihnen verlängern ihren Vertrag um ein zweites Jahr. Händler auf der Suche nach schnellem Profi können kaum ein unfreiwilligeres Publikum für Luxusgüter finden als dort!

-> Corel IV in der StarMap


Äußere Plaenten (V & VI)

Corel V ist ein normaler Gasgigant. Ein gewaltiger rotbrauner Planet, der von den vorbeikommenden Händlern auf dem Weg in oder aus dem Banu Protektorat häufig als Tankstation genutzt wird. Ansonsten ist er eher unscheinbar.
Corel VI ist ein unbewohnbarer Steinball, dem kaum jemand begegenet, der durch das System reist. Er besitzt einen sonderbaren Orbit, der stark von der normalen Ellipsenform des Systems abweicht. Corel VI hätte mit dem etwas unwichtigeren Transitpunkt vielleicht zu einem bemerkenswerten Außenposten für Schmuggler werden können, aber die starke Präsenz lokaler Patroullienkräfte in dem System haben ihn als Schauplatz für einen grenzüberschreitenden Schwarzmarkt gänzlich eliminiert.

-> Corel V in der StarMap
-> Corel VI in der StarMap


Quelle: RSI
Übersetzung: StarCitizenBase
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Priar

Sic itur ad astra.

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