Rollout

Der Begriff „Rollout“ hat nichts mit „Teppich ausrollen“ zu tun, sondern stammt ursprünglich aus dem Marketing und steht für „Markteinführung“. Er  bezieht sich also auf ein Produkt, welches von einem Hersteller/Produzent auf dem Markt etabliert werden soll und dazu in den Markt eingeführt, „ausgerollt“ wird.
In der IT im Hinblick auf die Softwareentwicklung geht es hierbei zwar nicht um eine „Markteinführung“, aber dennoch um etwas ähnliches: wenn ein Stück Software entwickelt wurde, wird es im betreffenden Unternehmen oder der betreffenden Abteilung „ausgerollt“, also verteilt, veröffentlicht, installiert. „Rollouts“ sind dabei allerdings so zu verstehen, dass dieser „Ausroll-Prozess“ im Vorwege durch die verantwortlichen Administratoren soweit vorbereitet wird – z.B. werden Programmdateien abgelegt und Richtlinien an betroffene Computer online verteilt – dass der Installationsprozess am Ende automatisiert abläuft und im besten Fall der Endnutzer davon wenig bis gar nichts mitbekommt. Der Vorteil solcher „Rollouts“ liegt also auf der Hand: beispielsweise bei einem Update muss der Administrator nicht 250 PCs abklappern und alles von Hand installieren, sondern drückt am Ende zentral und alles läuft automatisch in einem Prozessdurchlauf ab.

Priar

Sic itur ad astra.

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