Happy Hour – 28.04.2017

Herzlich willkommen zu einer weiteren Folge der Star Citizen Happy Hour – Museum. Heute zum Thema Wing Commander Academy, Armada und Arena. In dieser Episode befassen sich Community Manager Jared Huckaby und Ben Lesnick mit einigen Teilen der Wing Commander Serie.


Eine Zusammenfassung der wichtigsten Ereignisse:

Wing Commander Academy:

  • 1993 erschien Wing Commander Academy und war weniger ein typisches Wing Commander, da man hier vorrangig Missionen selber erstellen konnte.
    • Zum damaligen Zeitpunkt wollte man dem Anliegen nachkommen, schnell ins Dogfighting zu gelangen, ohne groß eine Story verfolgen zu müssen.
  • Damals waren AAA-Titel verhältnismäßig teuer, während Wing Commander Academy günstig zu kaufen war, weil hier weniger auf die Story und andere Details eingegangen werden musste.
  • Das Spiel enthielt viele bekannte Raumschiffe aus Wing Commander 2, brachte aber auch zwei neue Schiffe mit: auf der Menschenseite die Wraith und auf der Kilrathi Seite die Jrathek.
  • Hintergund der kleinen Story war, dass man Professor an der Space Naval Academy ist und Missionen für die Kadetten erschafft.
    • Man hatte maximal vier Nav Punkte zur Auswahl und konnte Kilrathi aber auch Raumschiffe der Menschen als Gegner bei jedem Nav Punkt setzen.
  • Man selbst konnte aus vier verschiedenen Wingmen auswählen, welche alle unterschiedliche Eigenschaften hatten.
    • Dazu konnte man aus vier Menschen und Kilrathi Schiffen wählen.
  • Als zusätzlichen Modus gab es den Gauntlet Modus, welcher 45 Nav Punkte beinhaltete und in dem man Wellen an Feinden bekämpfen musste, während sich der Schwierigkeitsgrad immer weiter erhöhte.

 

Wing Commander Armada:

  • Erstes Multiplayer Spiel, wobei der Hauptteil der Strategieteil war.
  • Schiffe wie die Arrow und die Dralthi, welche man später in Wing Commander 3 sah, wurden als grafischer Prototyp in WC Armada getestet.
    • Die aus WC Academy bekannten Schiffe Wraith und Jrathek waren auch dabei.
  • Es gab mehrer Modi: Eins gegen Eins, Koop und Splitscreen, aus denen man wählen konnte.
  • Dazu gab es später noch ein kostenloses Addon Wing Commander Proving Grounds, was aber nur online heruntergeladen werden konnte.
    • Neben ein paar Bugfixes konnte man durch das Addon mit bis zu sechs Spielern im Multiplayer spielen.
  • Der Gauntlet Modus, bei dem man für die Menschen oder für die Kilrathi kämpfen konnte, war auch wieder mit dabei .
  • In WC Armada wurde schon die neue 3D Engine benutzt, welche auch später modifiziert für Wing Commander 3 und 4 genommen wurde.
  • Der Strategieteil ist rundenbasiert und man kann mit seinem Trägerschiff ein System mit Planeten erforschen und diese dann auch ausbauen.
    • Der Ausbau der Planeten ist textbasiert.
  • Wenn es zu einem Gefecht mit dem feindlichen Trägerschiff kommt, kann man sich entscheiden, ob man selber fliegt oder ob man den Kampf berechnen lässt.

 

Wing Commander Arena:

  • Dieser Teil wurde nicht von Origin, sondern von EA herausgebracht.
  • Am Anfang hatte dieses Spiel gute Vorzeichen, da es sich an dem Charme der alten Wing Commander Teile orientierte und auch eine interessante Story enthalten sollte.
  • EA entschied aber anders und hatte die in ihren Augen „komplexen“ Themen, wie die Story, beschnitten oder ganz entfernen lassen.
    • Dafür kamen Power-Ups ins Spiel.
  • Unter anderem durfte Ben Lesnick an der Anleitung zu WC Arena arbeiten, wodurch ein wenig Flair des Wing Commander Universums ins Spiel kam.
  • Das Spiel hatte verschiedene Modi im Single- und Multiplayer.
  • Letztendlich kam ein Shoot’em Up heraus, was wenig mit dem Charme und der Spielweise der alten Wing Commaner Teile gemeinsam hatte.

Quelle: RSI
Übersetzung: StarCitizenBase
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