OP.NET: Family Reunion

Hey, Ihr Scharfschützen! Danke, wie immer, dass ihr uns hier auf OP.NET besucht, dem besten und einzigen Zuhause für Nicht-Gilden-Nachrichten, Tipps und Reviews – ungefiltert und roh. Ich bin euer Gastgeber, Conva Maynard, und ich möchte all die neuen Söldner besonders begrüßen, die zum ersten Mal zuschauen. Skiv und ich hatten die Ehre, in der vergangenen Woche die BHM Trainingsschule draußen in Cascom zu besuchen und einen Vortrag vor der aktuellen Abschlussklasse zu halten. Danach gab es eine kleine Frage-und-Antwort-Runde mit den Studenten und es war toll, die Gelegenheit zu haben zu erklären, warum ich mich dazu entschieden habe, auf eigene Faust zu arbeiten, statt einer Gilde beizutreten. Als Unabhängiger zu arbeiten ist ein bisschen mehr Arbeit – sicher – aber für mich ist die Freiheit, meine eigenen Standards festzulegen und selbst zu entscheiden, mit welchen Bedingungen ich mich wohl fühle, lohnend.

Für diejenigen unter euch, die die Schule nicht kennen: Sie bietet Kurse in allgemeiner Taktik, Waffentraining, Entermanöver und mehr an. Alle Instruktoren sind Veteranen der Industrie und nach dem Treffen mit den Studenten kann ich mit ziemlicher Sicherheit sagen, dass die angebotenen intensiven Kurse eine fantastische Möglichkeit sind, das Handwerk zu lernen – speziell für diejenigen, die anders als die meisten Söldner ihr Training außerhalb des Militärs absolvieren wollen. Sie bieten auch Kurse für erfahrene Söldner an, die ihre Fähigkeiten erweitern und festigen wollen. So bin ich beim ersten Mal mit ihnen in Kontakt gekommen. Ich habe im vergangenen Jahr einen Auffrischungskurs absolviert, nachdem wir eine Review für Zielerfassungssysteme gemacht haben und ich bemerkte, dass die Hälfte der Features, die Skiv aufgelistet hatte, neu für mich waren.

Wo wir gerade bei Skiv sind: In dieser Episode wird es keine Review geben, da der glückliche Mistkerl an einem super geheimen Sneak Peek eines neuen Schiffes teilnimmt, das bald von einem der großen Hersteller angekündigt wird. Mehr kann ich dazu nicht sagen, aber ich schwöre, dass ich ihn etwa zehnmal pro Tag anrufen werde, um weitere Informationen aus ihm herauszukitzeln. Aber macht euch keine Sorgen, wir haben eine Menge anderer, großartiger Dinge vorbereitet. Wenn es das erste Mal sein sollte, dass ihr uns zuschaut, habt ihr euch für den Anfang eine fantastische Show ausgesucht. Wir haben eine weitere Ausgabe von PsyOps, wo wir Experten aus verschiedensten Bereichen einladen, um die neuesten Tricks und Technologien für den modernen Söldner zu diskutieren. Außerdem haben wir heute ein ganz spezielles Interview geplant, mit einem Gast, der mir sehr ans Herz gewachsen ist und der der eigentliche Grund dafür ist, warum ich überhaupt euer Gastgeber bin.

Aber vorher schauen wir doch mal auf die neusten Aufträge am Job Board.

Als erstes sucht Blackjack Security nach Helfern, um eine Vielzahl Eskorten zu sichern, die nahe Crusader im Stanton System unterwegs sind. Kürzlich wurde dort eine Reihe von Bergbau-Schiffen von lokalen Gangs angegriffen und wie es scheint, hatten die meisten Firmen nun den Geistesblitz, doch ihre Sicherheit zu verbessern. Sie suchen jetzt speziell nach Söldnern mit Kampferfahrung und eigenen Schiffen.

Dann haben wir da noch einen exotischen Auftrag für eine Eskorte draußen im Protektorat. Eine Handelskarawane sucht Personal für umfangreichen Schutz, um sich auf ein Jahr begrenzt alle zwei Monate von Corel nach Gliese begleiten zu lassen. Sie hoffen darauf, Leute für die komplette Laufzeit des Vertrags zu rekrutieren. Auch wenn man andere Jobs zwischen den Trips annehmen kann, wird die Terminplanung für eine Weile doch etwas komplizierter werden. Und, bevor ihr fragt: Der Auftrag hat nach Aussage der Auftraggeber nichts mit Menschenhandel zu tun – das hört man wohl sicher gern.

Zu guter Letzt erweitern die guten Menschen auf Uriel im Oberon System ihre Sicherheitstruppen. Zwar hatte die Navy nach den Vanduul-Angriffen im letzten Jahr eine Präsenz eingerichtet, da sich jedoch die Kriegsanstrengungen mittlerweile andernorts konzentrieren, hat sich Uriels Bedarf nach Selbstschutz erhöht. Zwar ist das Leben auf Uriel nicht gerade ein Zuckerschlecken, aber für den richtigen Söldner, zum Beispiel einen, der gerade erst seinen Abschluss gemacht hat, könnte es eine tolle Chance sein, sich zu beweisen und wertvolle Erfahrungen zu sammeln.

Alles klar, wenn ihr an einem dieser Jobs interessiert seid, dann haben wir alle Details zu allen Job-Board-Einträgen auf unserer Spectrum-Seite hochgeladen. Wie immer gilt, dass ihr euch die Spezifikationen jedes Jobs genau anschauen solltet, bevor ihr den Auftrag annehmt.

Lasst uns nun aber endlich mit dem besonderen Gast weitermachen, den ich eingangs erwähnt habe. Ich kann mit Fug und Recht behaupten, dass ich schon seit Beginn meiner Karriere darauf warte, mich mit ihr zusammenzusetzen. Bitte begrüßt mit mir niemand Geringeres als OP.NET´s „hauseigene“ Sabine „Mixer“ Murillo.

Wie geht’s dir, Mixer?

Mixer: Überraschend gut, wenn ich darüber nachdenke. Es ist schon etwas eigenartig, auf dieser Seite zu sitzen.

Du kannst deinen Stuhl zurückhaben, wenn du willst.

Mixer: Nein, das ist jetzt dein Stuhl. Ich war froh zu sehen, dass man die Show in so fähige Hände gelegt hat.

Lass uns mal darüber sprechen.

Mixer: Darüber, dass ich OP.NET verlassen habe?

Ja, exakt. Es hat einige von uns, mich eingeschlossen, damals sehr überrascht. Was ist passiert?

Mixer: Um ehrlich zu sein, hat es mich auch überrascht. Verdammt, als ich diese Übertragung begonnen habe, hätte ich nie erwartet, so zu gehen. Aber jedermann davon zu erzählen, was mit Stephan Ganz passiert war … ich weiß nicht. Ich wusste einfach, dass ich etwas tun musste, um es richtig zu stellen.

Und hast du?

Mixer: Nicht auf die Art, wie ich es erwartet hatte. Diese ersten paar Monate in Terra war alles, was ich getan habe, Doormats – Ganz‘ – Mörder nachzustellen. Die offiziellen Berichte waren keine Hilfe, also habe ich mich auf die Straßen begeben. Ich habe jede Absteige rund um die Docks auf den Kopf gestellt, um den Mistkerl zu finden, der es getan hatte. Es ging so weit, dass die Gangster schon das Feuer auf mich eröffneten, wenn sie mich nur sahen, aber am Ende war ich auch nicht näher dran herauszufinden, wer den Abzug gedrückt hatte.

Das klingt frustrierend und … und naja, irgendwie rücksichtslos. Derartigen Ärger aufzuwühlen, war sicher nicht gesund.

Mixer: Nein. War es nicht. Und das Schlimmste war, dass, auch wenn ich ein Rattennest ausgehoben hatte, es am nächsten Tag wieder da war – als wäre nichts passiert. Langsam akzeptierte ich, dass es zwar eine Person gewesen war, die den Abzug gedrückt hatte, es aber die Blocks selbst gewesen waren, die Doormat sein Leben gekostet hatten. Die Leute, die dort enden, können einfach nur noch tiefer und tiefer sinken. Egal ob es an Drogen oder Gewalt oder einfach nur simpler Vernachlässigung liegt, jeder dort lebt mit geliehener Zeit.

Yeah, an Orten wie diesen kommen jedes Mal, wenn du einen Gangster erledigst, zehn neue nach. Es ist so, als würde man ein volllaufendes Boot mit einem Löffel leer schaufeln.

Mixer: Richtig. Selbst wenn ich Doormats Mörder hätte finden können, wäre es höchstwahrscheinlich nur jemand gewesen, der genauso verzweifelt und optionslos gewesen war wie er. Ich begann zu denken, dass wenn ich schon keine Gerechtigkeit für Doormat finden könnte, ich zumindest dabei helfen könnte, dass niemand anderes so enden würde wie er.

Es klingt so, als hättest du aufgehört, die Kopfgeldjägerin zu spielen und dich wieder wie eine richtige Söldnerin zu verhalten.

Mixer: Ich habe niemals darüber nachgedacht, aber du hast den Nagel auf den Kopf getroffen. Während ich an dem Fall gearbeitet habe, traf ich diesen Berater, der Doormat dabei geholfen hatte, clean zu werden und mit ihrer Hilfe konnte ich in Kontakt mit einigen Veteranen treten, die ebenfalls schwere Zeiten erlebten. Zuerst konnte ich keine Credits zahlen, aber ich konnte Nahrung, einen Platz zum Schlafen und Beratung anbieten, wenn sie es brauchten. Die meisten Leute wollten nichts mit mir zu tun haben, aber es gab einige, die die Chance wahrnahmen und das war genug, um anzufangen. Ich habe eine Perimeter-Grenze aufgebaut und zusammen haben wir ausgewählte Blöcke patroulliert. Während wir ein paar Gangster hier und da hochgenommen haben, denke ich, dass es den größten Unterschied machte, ein paar Leute um mich zu haben, die bereit waren, „Nein“ zu sagen.

Das verstehe ich. Eine Menge Leute verstehen nicht, dass es meist gar nicht der Job eines Söldners ist zu kämpfen, sondern als Ablenkung zu agieren und Kämpfe zu verhindern.

Mixer: Exakt. Konfrontiert mit einer tatsächlichen Gegenkraft, zogen sich einige der kriminellsten Elemente zurück und um die, die es nicht taten, haben wir uns gekümmert. Langsam aber sicher konnten wir die Friedenszone ausweiten.  Die Blocks sind zwar immer noch nicht der netteste Ort zum Leben, aber nun haben die Leute dort seit langem wieder eine reelle Chance, die Dinge zu ändern.

Und für mich ist es etwas ganz Besonderes, dass du auf dem Weg dahin auch noch einigen bedürftigen Veteranen geholfen hast. Ich denke, dass Doormat sehr berührt von dem Vermächtnis gewesen wäre, das du in seinem Namen aufgebaut hast.

Mixer: Das hoffe ich.

Nun, wenn Ihr von Mixers Geschichte genauso bewegt seid wie ich, gibt es glücklicherweise einen Weg für Euch, wie Ihr helfen könnt, ohne Euch direkt zu den Blocks zu begeben.

Mixer: Auch wenn ich zu weiteren helfenden Händen nicht Nein sagen würde, so ist Ausrüstung doch das, was wir derzeit am meisten brauchen. Wir haben fast kein Operationsbudget und es würde einen großen Unterschied machen, wenn jemand Rüstungen, Waffen oder Munition spenden würde, um uns zu helfen.

Wenn irgendjemand von Euch wie ich ist, dann weiß ich, dass Ihr ein paar verbeulte Teile rumzuliegen habt, die einfach nur Platz wegnehmen. Oder nachdem Skiv die nächste Review gemacht hat und Ihr Euch ein neues Stück Ausrüstung kauft, könntet Ihr das Alte lieber spenden, statt es wegzuwerfen oder zu verkaufen. Ihr könntet damit einen Unterschied machen. Wir haben alle Informationen auf unserer Seite und um es noch einfacher zu machen, hat OP.NET mit Covalex Shipping ausgehandelt, dass die Kosten für die Lieferung Eurer Spende nach Terra bezahlt werden.

Mixer: Was? Meinst du das ernst, Maynard?

Das ist das Wenigste, was wir für so einen guten Zweck tun können.

Alles klar, wir müssen hier eine Pause machen, aber nach der Pause haben wir noch einen Menge großartige Sachen für Euch, unter anderem ein brandneues PsyOps. Möchtest du die Ehre haben, Mixer?

Mixer: Haltet euren Kurs, OP.NET ist aktiv und ungefiltert.

Du hast es noch drauf!


Quelle: RSI
Übersetzung: StarCitizenBase
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Sintoxic

C.R.A.S.H Corps Navy – Wissenschaftler – Fasziniert von der „Star Citizen“-Lore und allen Geschichten, die von der Community für dieses Universum geschaffen werden

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