Portfolio: Sakura Sun

Softdrinks, hochwertige Küchenausstattung, Kinderspielzeug? Sakura Sun. Roverplattformen, Lösungen für Terraforming, genmanipulierte Nutztiere? Sakura Sun. Hi-Tech-Wellenkanonen, Triebwerke für Raumschiffe, Antimateriegeschütze? Sakura Sun! Während Unternehmenskonglomerate nicht gerade ungewöhnlich sind, so ist es doch schon ungewöhnlich für eine Firma, für all diese Produkte mit demselben Banner zu werben. Doch bei Sakura Sun zeigt der Aufbau eines Imperiums seine volle Wirkung: Ihr werdet sehen, dass ein klein wenig von jedem Produkt mit einem unverwechselbaren, lilafarbenen Logo, auf dem eine Sonne und Kirschblüten abgebildet sind, markiert ist; von Hi-Ho-Flatcatfiguren bis hin zum Spitzenprodukt – den Multiteilchen-/Wellenkanonen. Was noch merkwürdiger ist: Sakura Sun hat erfolgreich einen Ruf als eine Firma erlangt, die nicht nur ein klein wenig von allem macht, sondern all das auch noch gut.

Sakura Suns exzessive Markenpolitik ist nur der erste Schritt für ein sorgfältig gepflegtes Firmenimage, welches anscheinend so konzipiert wurde, dass es die japanischen Riesenkonzerne vergangener Jahrhunderte imitiert. Das unerhört bunte Logo-Design, die einheitliche, äußere Produktgestaltung und das öffentliche Gerede über eine Unternehmenskultur mit harter Arbeit und Respekt vor der Führungskraft sind allgegenwärtig in Sakura Suns Konzernzentrale in Tokio (Erde, Sol-System).

Ein bescheidener, 70-stöckiger Wolkenkratzer. Jede Etage beherbergt eine bestimmte Produktgruppe, die unabhängig von denen in den Etagen darüber und darunter arbeitet. Das modulare Design erlaubt, dass Produktgruppen schnell umgestaltet oder aufgelöst werden können. Als das Gebäude jedoch eingerichtet wurde, hatte die Firma keine Kosten gescheut, Topkünstler Wandbilder malen zu lassen, die jede damalige Produktlinie wiederspiegelten… was dazu führte, dass keine kleine Anzahl von Besuchern verwirrt war, als sie auf ein Bild der Kanonenrohre der Hornet, die mit einem von Sakura Sun entworfenen Geschütz ausgestattet war, schauten. Dieses befand sich am Eingang der Räumlichkeiten, die heute das Vertriebsbüro für kandierte Früchte sind.

Während die Geschichte hinter Sakura Suns unverwechselbaren, tiefgekühlten Fertiggerichten oder die geliebte Linie an Kindercharakteren ein ganzes Buch füllen würde, so sind es doch bestimmte Teile der umfangreichen Produktpalette, die am meisten auf Raumschiffbesitzer wirken: Nämlich die beiden, die sich Modulen privater Raumschiffe widmen.


Energiewaffen

Das krönende Prachtstück der Raumschiff-Sparte von Sakura Sun ist die firmeneigene Multiteilchen-/Wellenkanone. Während sie angeblich eine Erfindung der Sakura Sun Space Sciences Division (liebevoll „S4D“ genannt) ist, ist die MP/WC (multi-particle/wave cannon) ein Beispiel für sorgfältig erforschte Xenotechnologie. Nachdem MISC mit einem bahnbrechenden, speziesübergreifenden Handelsabkommen vorangegangen war, kaufte Sakura Sun 2922 ein milliardenschweres, expandierendes Xi’An-Forschungslabor auf, was ihnen Handelsrechte für deren Technologien verschaffte.

15 Jahre lang arbeiteten Wissenschaftler des Konzerns gewissenhaft Seite an Seite mit Xi’An-Forschern, um Alientechnologien zu entwickeln, die kompatibel zu menschlichen Systemen waren. Der Forschungsaufwand erforderte ein Team von Tausenden und die Gesamtkosten näherten sich an einer Billion Credits an… aber am Ende des Prozesses hatte Sakura Sun einen unglaublich effektiven Waffentyp entwickelt, der (aus gesetzlicher oder technischer Sicht) von anderen menschlichen Firmen nicht reproduziert werden konnte: die Multiteilchen-/Wellenkanone.

Die MP/WC ist ein faszinierendes Stück Technik. Faktisch besteht die Kanone aus einer Reihe von mehreren, miniaturisierten Teilchenbeschleunigern, die der Reihe nach feuern. Dies führt zu einem Schwall von Bosonen, die auf ein Ziel geschossen werden. Die Bosonen besitzen während des Fluges dasselbe Quantenstadium wie eine Welle und fallen beim Einschlag in einzelne Teilchen mit spezifischen Quantenstadien zusammen. Das Resultat ist ein massiver Schaden sowohl an den Schilden als auch an standardmäßigen Panzerungstypen. Außerdem ist die Waffe schnell: die Multiteilchen-/Wellenkanone ist die einzige Energiewaffe, die es mit der Feuerrate einer Gatling aufnehmen kann.

Sakura Sun war schnell dabei, die Ergebnisse ihrer Forschung auf den Markt zu bringen. Mit der Entscheidung, bei der Zivilbevölkerung fortzufahren, anstatt die Technologie für das Militär zu lizenzieren, wurde ein umfangreiches Lineup von 25 Kanonen in Produktion gegeben. Die MP/WC-Line besteht aus fünf verschiedenen Typen, die die Gesamtgröße bestimmen. Der Reihenfolge nach sind dies Breezefire (Größe 1), Windfire (Größe 2), Stormfire (Größe 3), Galefire (Größe 4) und die riesige Torrentfire (Größe 5). Jede MP/WC-Größe besteht aus fünf Produktionsmodellen, die sich bezogen auf Qualität und Preis von der Grundklasse bis zur extremen Luxusklasse erstrecken. EX, DX, X und XT gehören zum Standardsortiment, hinzu kommt ein fünftes Modell, das in extrem limitierter Anzahl produziert wird und mit „2×01“ eine numerische Bezeichnung erhält (z.B. Breezefire 2101 oder Windfire 2201). Diese sind extrem wertvoll und sogar ältere Modelle verkaufen sich auf dem Gebrauchtmarkt für beträchtliche Beträge.

Wenn die MP/WC-Technologie einen Nachteil hätte, dann wäre dieser, dass sie so hochentwickelt ist. Auch wenn Sakura Sun ein robustes Produkt produziert, ist bei einem Defekt eine Eigenreparatur in den meisten Fällen unmöglich. Manche spekulieren, dass dies der Grund ist, warum die Waffe nicht dem Militär angeboten wurde, das üblicherweise eine strapazierfähige und leicht im Feld zu reparierende Kanone benötigt.


Triebwerke

Zusätzlich zum schlagzeilenträchtigen (und profitsichernden) Waffenlineup hat Sakura Sun kürzlich eine neue Linie an äußerst angesehenen Triebwerken hinzugefügt; die ersten Light Blossom-Systeme wurden im Geschäftsjahr 2943 angeboten. Es scheint, dass Sakura Sun durch eine Fokussierung auf mehr als nur offensive Geräte hoffte, damit ihre Verkäufe florieren könnten – mit oder ohne Konkurrenz.

Die Light Blossom ist ein Triebwerk mit sonolumineszenten Helium-6-Blasen, optimiert für den Zivilgebrauch mit Fokus auf emissionsarme Tarn-Einsätze. Entworfen, um sich mit Lightning Power’s Powerbolt zu messen, beschreibt die Pressemitteilung den Reaktor für die ersten Einheiten als „Schatten im Weltraum“. Es heißt weiter, dass mit dem Design die Intention verfolgt wurde, einen Generator mit hoher Leistung zu schaffen, der jedoch immer noch die eigene Energiesignatur verbergen könnte.

Neun Light Blossom-Modelle in drei Größen werden momentan produziert. Das Angebot reicht von der kostengünstigen Light Blossom 6HE7A (Größe 3) bis hin zum Spitzenmodell 6HE9X. Es ist bekannt, dass Sakura Suns Ingenieure ihren Fokus auf ein noch effizienteres Helium-7-System legen und diese Technologie wahrscheinlich in naher Zukunft enthüllen werden. Helium-7 würde theoretisch ein noch größeres Leistung-pro-Signaturblock-Verhältnis erlauben.


Quelle: RSI
Übersetzung: StarCitizenBase
Social Media: FaceBook | Twitter | Community HubSpectrum

TREPI

Via quamvis abstrusa sit, ita lux in extremo cuniculo est. // Referral Code: STAR-D33Q-XKRV

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.