Spectrum Spectator: Slice of Life

Lars Gonall: Willkommen in der Hölle, oder wie sie gemeinhin genannt wird, Spectrum Spectator. Ich bin Lars Gonall und bei mir ist wie immer meine Spectrum-Lebenspartnerin Daisy Wences. Für diejenigen von euch, die sich fragen, warum ich aussehe wie ein glitzernder tau-überzogener Rasen; die Klimaanlage in unserem Gebäude hat heute angefangen durchzudrehen. Auch wenn man uns sagte, dass wir sicher arbeiten und aufnehmen können, ist es gerade einfach nur lächerlich heiß hier im Studio.

Daisy Wences: Und ich dachte schon, dass dieser gesunde Schein daher kommt, dass du unseren besonderen Gast Backstage gesehen hast.

Lars: Normalerweise hätte ich eine clevere Retourkutsche parat, aber ich bin mir sicher, dass ich einen Großteil meiner Gehirnfunktionen ausschwitzte. Ich verstehe nicht, wieso du noch so gut aussiehst.

Daisy: Ich bin auf Vosca aufgewachsen. Im Prinzip ist es für mich gerade Pullover-Wetter.

Lars: Das erklärt wohl, wieso du eine dampfende Schale Kacho zu Mittag hattest.

Daisy: Verdammt richtig. Das Beste, was man an einem heißen Tag essen kann, ist eine scharfe Suppe. Das hat mir mein Großvater beigebracht. Je mehr du schwitzt, desto mehr Schweiß kann verdampfen und dich abkühlen.

Lars: Spectrum Spectator: Ihr kommt für die Reviews und bleibt für die Volksweisheiten.

Daisy: Danke für die Erinnerung. Wir sollten vermutlich ein paar Reviews machen. In der heutigen Episode von Spectrum Spectator konzentrieren wir uns komplett auf die jüngsten Dokumentarfilme und Reality-Shows, die diesen Monat uraufgeführt werden.

Lars: Denkt daran, dass wir es nicht auf eine Themenshow abgezielt hatten, aber es gab kürzlich so ein großes Aufgebot von Qualität, dass es einfach passt. Willst du anfangen, Daisy? Dann kann ich in der Zwischenzeit diesen Liter Hydrogel trinken.

Daisy: Und vielleicht können wir dir ein Handtuch besorgen. So schnell, wie diese Schweißpfütze wächst, wird dich vermutlich ein Stromschlag töten, bevor es die Überhitzung tun wird.

Lars: Spectrum Spectator: Ihr kommt für die Reviews und bleibt für den Todespool.

Daisy: Wo wir schon bei Dingen sind, die sich weigern, zu sterben: Ich hatte das Vergnügen, One World at a Time: An Inquiry into Project Archangel zu schauen, ein umfassendes Epos, das die Geschichte der Synthworld von ihrer frühesten Konzeption bis zu ihrem aktuellen, umstrittenen Status detailliert untersucht. Wie der künstliche Planet selbst, ist One World in seiner Größe echt erdrückend. Mit über 13 Stunden Dauer erfordert die Dokumentation ein signifikantes Zeitinvestment, aber die Entscheidung der Regisseure Cambio Astley und Viktoria Hampton, sich auf die Leute, die die Welt bauen, zu fokussieren, statt auf das typische Politikdrama, macht das Werk lebhaft vereinnehmend. Es sind Leute, die ihre Leben dafür gegeben haben, das Unmögliche Realität werden zu lassen und deren Leidenschaft für das Projekt wirklich fesselnd ist.

Noch beeindruckender ist, wie ausgeglichen sich das ganze Vid anfühlt. Es wird wenig mit Zucker überzogen. Ingenieure diskutieren Fehltritte. Projektleiter sprechen offen über Fehler. Während einem der hervorstechenden Momente des Stücks, gibt Imperator Salehi zu, dass die Präsentation des ursprünglichen Zeitplans und der Finanzierung des Projekts der Öffentlichkeit gegenüber falsch angepackt wurde. Die Kombination all dieser exklusiven Interviews mit beeindruckenden Bildern der Baustelle selbst sowie ein fast lyrisches Schnittstil ergeben zusammen etwas, was uns zeigt, wieso so viele Menschen an den Synthworld-Traum glauben.

Lars: Ich habe das Gefühl, dass ich die Hälfte bereits gesehen habe, dank der schieren Menge von Clips, die rumgeschickt wurden.

Daisy: Und um fair zu sein, ich denke, dass die meisten Leute es schauen werden.

Lars: Das ist auch der Grund, warum ich damals die Dokumentation Bullet Catcher geschaut habe. Viele Leute haben mir Clips von den Metallverarbeitungssequenzen geschickt und ich dachte mir, na gut, bin dabei. Normalerweise bin ich kein großer Fan von diesen Künstler- und Handwerker-Vids, aber das Reinmischen der zwielichtigen Unterwelt hat mir richtig zugesagt.

Daisy: Das Vid wurde von einem echten Outlaw gemacht, richtig?

Lars: Yeah, Marviana ‚Deadeye‘ Gerhart. Wie es scheint, kann sie mit der Kamera genauso gut zielen wie mit einer Waffe. Und laut einem Advocacy-Bericht, den ich mir angesehen habe, kann sie sehr gut zielen. Das gesamte Werk besteht aus diesen statischen Szenen von einzigartigen Perspektiven, während der Hauptcharakter, Three-Fingered-Jack, die Geschichte seines Lebens voll mit der Reparatur von Rüstungen der Schlimmsten der Schlimmen erzählt. Es gibt einen starken Kontrast zwischen der wunderschönen Kunst seiner Arbeit und ein paar der aufwühlenden Geschichten, die er aus seiner Zeit auf Spider erzählt.

Und das Interessanteste ist, dass, obwohl man ihn ständig sieht, man ihn niemals sprechen sieht. Es gibt keinen Standard-Schnitt zu einem Interview. Auch wenn das bizarr scheint, funktioniert es richtig gut und man hat das Gefühl, in Jacks Kopf zu sein. Später hat man mir erzählt, dass es nicht nur ein Kunstgriff war, sondern auch eine praktische Wahl. In Wirklichkeit wird Jack nie als der Sprecher identifiziert, sodass es eine plausible Abstreitbarkeit gibt. Es war die einzige Art und Weise, wie er sich bereit erklärte, Teil des Projekts zu werden.

Daisy: Ich habe fast dasselbe in meinen Vertrag schreiben lassen, als ich hier angefangen habe.

Lars: Das wäre schlau gewesen. Dein Ruf ist im Prinzip ruiniert.

Daisy: Ich bin gespannt darauf, was mit diesem Film passiert, wenn die Auszeichnungsaison beginnt.

Lars: Yeah. Fast alle Leute, die daran gearbeitet haben, würden verhaftet werden, wenn man sie im UEE sieht. Ich habe gehört, dass der Vertreiber, Golden Path, von der Advocacy für eine Befragung einbestellt wurde.

Daisy: Da wir gerade von intensiven, invasiven Befragungen sprechen, was hältst du davon, wenn wir unseren Gast auf die Bühne holen?

Lars: Ich will ihm das ja fast nicht antun, da der Green Room wenigstens eine Klimaanlage hat, aber wenn jemand an unkomfortable Umweltbedingungen gewöhnt sein dürfte, dann er.

Daisy: Ihr kennt ihn vielleicht von seinem kürzlichen Auftritt in der sechsten Staffel der Hit-Reality-Show Frontier Colony; ich bitte um Applaus für Naizen Blunk.

Lars: Toll, dass du bei Spectrum Spectator bist, Naizen.

Naizen Blunk: Danke, dass ich hier sein darf.

Daisy: Aber natürlich, wir sind beide große Fans von dir. Es war herzzerreißend, also du die Kolonie in der Episode letzte Woche verlassen musstest.

Naizen: Auch für mich war es herzzerreißend. Seit der Premiere wollte ich bei Frontier Colony dabei sein, aber schon nach vier Wochen gehen zu müssen, war ziemlich enttäuschend.

Lars: Ich kann nicht erwarten, deine Sicht der Dinge zum „Karotten-Vorfall“ zu hören.

Naizen: Sobald ich aufhörte, mir Sorgen darüber zu machen, dass ich sterben könnte, war mir das ganze ziemlich peinlich. Ich sollte der Landwirtschaftsexperte der Kolonie sein und ich vergifte fast alle mit der Ernte, die ich herangezogen habe. Ich glaube, ich bin einfach dankbar, dass niemand anderes die Karotten vor mir gegessen hat.

Daisy: Die Art, wie sie die Szene geschnitten haben, in der du sie das erste Mal probiert, war ziemlich lustig. Du hast so fröhlich ausgesehen, aber die Musik wurde plötzlich richtig finster. Ich hatte noch nie so viel Angst vor einer Karotte.

Lars: Also hat sich herausgestellt, dass der Boden des Mondes vergiftet war?

Naizen: Jap. Aber nur, wenn er mit Wasser gemischt wurde. Deswegen hatte keiner meiner ersten Scans etwas gezeigt. Eine gute Seite hat diese Sache jedoch, denn ich habe gehört, dass man wirklich darüber nachdenkt, die Art und Weise, wie Bodenproben analysiert werden, zu ändern. Dadurch soll so etwas in der Zukunft nicht mehr passieren.

Lars: Wann wusstest du, dass du aus der Show fliegst?

Naizen: Als man mir sagte, dass ich zu krank wäre, um im Außenposten behandelt zu werden. Die Produzenten sind sehr erpicht darauf, die Reinheit der Show zu bewahren. Wenn sie sagen „Kein Außenkontakt,“ dann meinen sie es auch so. Wenn sie dich abliefern, bist du auf dich allein gestellt.

Daisy: Also hast du wirklich keine Ahnung, was in der heutigen Episode passiert?

Naizen: Jap. Nach meinem Notfalltransport ins Krankenhaus, war es mir nicht gestattet, Kontakt mit den anderen Kolonisten oder dem Show-Personal aufzunehmen, also werde ich wie ihr alle einfach normal zuschauen. Ich weiß nur, dass die das Special mit dem neuen Schiff von Consolidated Outland, der Pioneer, machen.

Lars: Wir müssen eine kurze Pause machen, aber wenn wir wieder da sind, will ich defintiv eure Prognosen hören.

Daisy: Yeah, was denkt ihr, was wird mit Clair und Aiden passieren?

Lars: Und was glaubt ihr, welches Modul werden die Kolonisten mithilfe der Pioneer hinzufügen?

Naizen: Warte … Clair und Aiden? Läuft da was?

Daisy: Okay. Wir haben wohl wirklich einiges zu diskutieren.

Lars: Bleibt hier für mehr, wenn Spectrum Spectator zurück ist.


Quelle: RSI
Übersetzung: StarCitizenBase
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Sintoxic

C.R.A.S.H Corps Navy - Wissenschaftler - Fasziniert von der "Star Citizen"-Lore und allen Geschichten, die von der Community für dieses Universum geschaffen werden

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