Subscriber Town Hall – August 2016

CIG hat im Zuge ihrer Neustrukturierung der Videoformate die „Reverse the Verse Subscriber Edition“ in „Subscriber Town Hall“ umbenannt. Abgesehen davon hat sich nicht viel geändert: am letzten Mittwoch im Monat gibt es weiterhin eine Podiumsrunde mit bestimmten Teams, welche die Fragen der Star Citizen Subscriber beantworten.
Ihr wollt auch Subscriber werden? Dann schaut hier vorbei.

In dieser Ausgabe von August 2016 sind drei Mitglieder des Audio Teams von Foundry 42 UK anwesend:

  • Lead Audio Programmer Graham Philipson
  • Audio Director Lee Banyard
  • Senior Sound Designer Ross Trigenza

 

Die wichtigsten Informationen aus dem einstündigen Video:

  • Die Soundeffekte in Star Citizen werden nicht nur auf eine, sondern viele Weisen erstellt. Einige sind echte Aufnahmen, andere künstliche.
  • Sie schaffen durch die Mischung solcher Sounds auch noch neue, nie zuvor gehörte Klänge.
  • Die Effekte und Sounds für den Eintritt in die Atmosphäre sind noch nicht fertig.
  • Sie sollen aber vom Typ und von der Größe des Schiffes sowie dem Atmosphärendruck abhängen (dichtere Atmosphären benötigen zudem mehr Zeit, um sie zu durchqueren, etc.).
  • Auf Planeten wird es auch Umgebungsmusik für bestimmte Orte wie Ozeane, Wälder, usw. geben.
  • Das System dazu soll entweder automatisch oder zumindest semi-automatisch funktionieren, damit sie dies nicht auf jedem Planeten händisch machen müssen.
  • 7.1- und 5.1-Systeme werden definitiv unterstützt.
  • Sie versuchen auch ‚Dolby Atmos‘ einzubauen, da Wwise es nativ unterstützt. Hier ist jedoch noch nicht klar, wie viel Aufwand dahinter steht.
  • Die Soundskalierung für die unterschiedlichen Setups sind nicht wirklich schwer, da die Industrie bereits Standards gesetzt hat.
  • Von einem 7.1-System lässt es sich einfacher herunterskalieren.
  • Wenn jmd. jedoch sehr schlechte Lautsprecher hat, können sie ihm natürlich auch nicht helfen.
  • Sound ist eine wichtige Komponente im Spiel und trägt stark zur Atmosphäre bei. Sie empfehlen daher jedem, sich halbwegs vernünftige Kopfhörer oder ein Soundsystem zuzulegen. Diese müssen jedoch nicht zwangsläufig auch teuer sein.
  • Sie arbeiten an einem System zur realistischen Darstellung der Ausbreitung von Schall.
  • Damit lässt sich dann auch realistischer Hall wiedergeben. Außerdem kann man damit z.B. außerhalb einer Station hören, was im Inneren vorgeht (wenn z.B. Schüsse fallen).
  • Das System der dynamischen Musik ist inzwischen recht simpel & intuitiv und gleichzeitig sehr mächtig.
  • Sie bewerten die Musik auf einer Skala von 1 bis 10.000. Je höher der Wert, desto intensiver ist die Musik, je niedriger desto ruhiger.
  • In die Bewertung fließen auch verschiedene Faktoren wie Intensität, Stimmung, usw. mit ein.
  • Es gibt unterschiedliche Skalen für EVA, Schiffe, Oberflächen, Planeten und die unterschiedlichen Sonnensysteme.
  • Dieses System wird auch in Squadron 42 und den Cinematics genutzt, um „Pedro Bomben“ hochgehen zu lassen.
  • Sie haben auch eine tolle Beziehung zu Geoff Zanelli, mit dem sie an Squadron 42 arbeiten.
  • Aktuell gibt es keine Pläne für ein auditives Feedback bei beschädigter Ausrüstung im FPS.
  • Das Framework für Star Marine ist dasselbe wie für Arena Commander. In einigen Details wird sich der Sound aber wohl unterscheiden.
  • Jedes Schiff wird seinen eigenen Sound haben.
  • Schiffshersteller teilen ihren Klang nicht, und falls doch ist es nur temporär.
  • Der Quantum Jump ist ein Beispiel dafür. Später wird jedes Schiff einen eigenen Sound dafür haben.
  • In Schiffen wird es (irgendwann) eine Jukebox wie im Hangar geben. Ob jedoch von Spielern hochgeladene Musik im Multiplayer abgespielt werden darf, muss die Rechtsabteilung erst noch klären.
  • Sie wollen auch Radiostationen (wie in GTA) im Universum schaffen.
  • Ob diese dann festgelegte Lieder spielen oder kontinuierlich aktualisiert werden, ist noch nicht geklärt.
  • Sie fänden es auch cool, wenn jmd. als Radiomoderator seinen Lebensunterhalt im Spiel verdienen könnte.
  • Auch über die Musik im Jahr 2947 machen sie sich Gedanken und hoffen, einige neue Genres schaffen zu können, aber das ist eine Frage ihrer zur Verfügung stehenden Zeit.
  • Die Schiffs-KI (oder „Bitching Betty“) wird einige Anpassungsmöglichkeiten, in Form von Voice Packs, bieten.
  • Allgemein wollen sie die Sprachausgabe in Schiffen etwas zurückschrauben, da sie das Gefühl haben, es würde zu viel gesprochen werden. Stattdessen wollen sie einen Weg finden, bestimmte Warnungen im Schiff zu priorisieren.
  • Einem Constellation-Piloten werden nicht alle Warnungen des Schiffs interessieren, sondern nur die für ihn relevanten (Kollisionswarnungen, etc.).

Quelle: RSI / INN
Übersetzung: StarCitizenBase
Social Media: FaceBook | Twitter | Community Hub


Priar

Sic itur ad astra.

2 Kommentare zu “Subscriber Town Hall – August 2016

  • 1. September 2016 um 12:35
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    Vielen Dank an Euch für die Übersetzung 🙂

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  • 4. September 2016 um 01:16
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    „Sie arbeiten an einem System zur realistischen Darstellung der Ausbreitung von Schall.“

    Die meisten wissen ja gar nicht wie wichtig sowas ist um die Stimmung richtig zu unterstützen. Man kann es zur Zeit nachvollziehen wenn man in die Luftschleuse geht, dann kommt, die mit Raumhall veränderte Stimme aus der Konsole, obwohl der Hall ja erst im Raum entstehen sollte.

    Ich find das super das sie so sehr ins Detail gehen. Und vorallem den Sound für den Atmosphäreneintritt. Da bin ich ja auch richtig gespannt drauf. Das muss richtig rumpeln, je nach Größe vom Schiff. 😀
    Auf die Flybysounds fahr ich ja jetzt auch schon richtig ab.

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