The Observist: Crusaders Monde, Stanton

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Stanton System

Entdeckt vor etwa 44 Jahren, hat sich dieses System schnell zum Industrie-Kraftwerk entwickelt, nachdem seine vier Planeten an vier riesige Firmen versteigert wurden. Der zweite Planet des Systems, ein Gasgigant mit niedriger Masse, wurde vom UEE zunächst als „schwer verkäuflich“ bezeichnet. Gerüchte zu dieser Zeit besagten, dass man mit dem Gedanken spielte, den Planeten im Paket zusammen mit einem anderen Planeten zu verkaufen. Trotzdem wurde er letztendlich von Crusader Industries gekauft, da die schwebenden Plattformen des Planeten, ursprünglich von der Navy erbaut, eine einzigartige Möglichkeit boten, große, kommerziell genutzte Schiffe in einer Atmosphäre zu bauen. Zur Zeit des Verkaufs bezeichnete die Terra Gazetta den Verkauf von Stanton II als den teuersten Immobilienverkauf, der kein echtes Land umfasste.

Diese Aussage entsprach nicht vollständig der Wahrheit. Zusammen mit dem Gasgiganten, der heute als Crusader bekannt ist, wurden auch seine drei Monde verkauft. Niemand verschwendete einen Gedanken an die Monde, als der Planet gekauft worden war, aber das hielt den CEO von Crusader, Kelly Caplan, nicht davon ab, einen Plan zu deren Nutzung auszuarbeiten. Um Reisen mit den Schiffen der Starliner-Reihe zu fördern, strebte sie danach, Touristen auf Crusaders schwebende Plattformen zu locken, damit sie die einzigartige Erfahrung genießen könnten, in der oberen Atmosphäre eines Gasgiganten zu stehen und sie hoffte, diese Besucher davon zu überzeugen, dass ein Ausflug zu den Monden das Planeten ebenfalls die Reise wert wäre.

Caplan machte außerdem klar, dass Crusader die Entwicklung von Außenposten gut heißt. Da der Platz auf den schwebenden Plattformen extrem begrenzt war, ermutigte sie Firmen, sich auf festem Boden niederzulassen, um den Verkehr in diesem Teil ihres Systems zu erhöhen. Die Firmen mussten sich nur an die strengen Umweltstandards halten, die dazu dienten, die natürliche Schönheit eines jeden Mondes zu erhalten. Viele Firmen fanden diese Regeln zu strikt und entschieden sich deswegen gegen die Einrichtung von Niederlassungen.

Um weiterhin Besucher und Firmen zu Crusaders Monden zu locken, gab Caplan ihnen Namen, die jeder erkennen würde – Cellin, Daymar und Yela. Die Namen entstammten Charakteren in einer berühmten Kindergeschichte des 24. Jahrhunderts, A Gift for Baba, einem langjährigen Favoriten aus Caplans Jugend, die sie gerade ihren eigenen Kindern begonnen hatte, vorzulesen. Die Namen stellten sich als perfekt heraus, da jeder Mond eine charakteristische Umwelt besaß, die zum Temperament des jeweiligen Namensgebers passte. Es schadete natürlich auch nicht, dass es es in der Geschichte um Weltraumreisen geht, was gut zu Crusaders Firmenethos passt.

Auch wenn die Monde durch Caplans Plan nicht so sehr bevölkert wurden, wie sie es gehofft hatte, wurden einige Außenposten gebaut und bedecken die Oberflächen der Monde noch immer. Manche Außenposten sind verlassen, aber viele sind noch im Geschäft und brauchen bis heute Transporteure, die Versorgungsgüter anliefern oder Fracht wegbringen. Trotzdem denkt das Team von THE OBSERVIST nicht, dass es die Außenposten sind, die Grund zum Besuch von Crusaders Monden sind. Nein, es sind die beeindruckenden Aussichten auf diesen Monden, die einen wunderschönen, wirbelnden Gasgiganten in ihren Himmeln zeigen, die in Erinnerung bleiben.

 

Cellin (Stanton 2a)

Cellin ist der nächste von Crusaders Satelliten. Besucher werden vom massiven Gasgiganten im Himmel begrüßt. Allein schon die Aussicht verschlägt ihnen den Atem und ermöglicht einige spektakuläre Foto-Gelegenheiten.

Wenn ihr es schafft, Euren Blick von Himmel zu lösen, werdet ihr bemerken, dass Cellins flache Oberfläche mit ruhenden Vulkanen gesprenkelt ist. Von diesen geologischen Features erhält der Mond seinen Namen. Cellin, das jüngste Geschwisterkind in A Gift for Baba, ist bekannt für wütende Reaktionen auf auch nur die kleinste Beleidigung. Zum Glück sind die Vulkane des Mondes nicht so leicht auf die Palme zu bringen wie ihr Namensvetter. Es gab keine bekannten Eruptionen, seit der Mond zum ersten Mal besucht wurde, aber Wissenschaftler überwachen sorgfältig die vulkanische Aktivität. Besucher werden gewarnt, dass der Dampf, der aus den Öffnungen auf der Oberfläche austritt, extrem heiß ist.

Derzeit besteht die Hauptindustrie auf Cellin vorranging aus hydroponischen Außenposten. Sowohl Terra Mills als auch Ravari haben Außenposten etabliert, um mit dem Boden des Mondes zu experimentieren, in der Hoffnung, neue Wege zu finden, ihn zu ihrem Vorteil zu nutzen. Die einzigartige Geschmackssorte, „Purple Berry“, die den Golden Bran Frühstücksflocken im letzten Jahr hinzugefügt wurde, wurde exklusiv auf dem dortigen Terra Mills Außenposten entwickelt!

 

Daymar (Stanton 2b)

Daymars bergige Oberfläche erschafft wundervolle, oft breite Canyons, die sich sehr für die Erkundung mit einem Open-Canopy-Fahrzeug eigenen. Aber Vorsicht, viele der Canyons verfügen über diverse Biegungen, die in andere Richtungen führen, als man erwarten würde. Das passt allerdings sehr gut, da der Mond nach dem mittleren Bruder in A Gift for Baba benannt wurde, der in der Geschichte bekannt dafür ist, sich zu verlaufen.

Von den drei Monden hat Crusaders zweiter die meißten Ressourcen, was die Aufmerksamkeit von Shubin, ArcCorp und unabhängigen Bergbauern weckte. All diese haben bis heute etablierte Operationen auf dem Mond. Aber aufgrund der isolierten Natur der wertvollen Erze des Mondes und Crusaders defensiven Regelungen ist der Großteil von Daymar noch unangetastet von der Industrie. Besuchern wird empfohlen, eine der vielen Rover-Touren entlang der Dunlow Ridge oder raus zum Wolf Point zu machen, um die spektakulären Aussichten von den geografischen Features des Mondes zu erleben. Zu den hochpreisigeren Touren gehören oft Picknicks mit frischem Gemüse und Obst aus der Bountiful Harvest Hydroponic Farm.

Trotz all seiner Schönheit muss man bei Daymar damit rechnen, schmutzig zu werden. Der Mond ist bekannt für den feinen Sand, der von denen Winden aufgewirbelt wird, die durch seine Canyons ziehen. Bereitet euch darauf vor, euch den Staub von der Kleidung zu klopfen, bevor ihr euer Schiff betretet oder findet euch damit ab, dass ihr den Sand auch lange nach dem Abflug noch überall finden werdet.

 

Yela (Stanton 2c)

Der dritte und letzte Crusader-Mond ist Yela. Die Wasser-Eis-Kruste des Mondes ist der Grund, warum er nach dem ältesten Geschwisterkind in A Gift for Baba benannt wurde, die für ihre kühle und berechnende Verhaltensweise bekannt war. Ihr könnt diese Eiskruste auf einigen Bereichen des Mondes klar sehen, während andere Teile von der typischen Mischung aus Erde und Schnee dominiert werden. Die Temperaturen sind hier recht niedrig, also plant Thermoskannen mit Tee oder einen Schluck von etwas Stärkerem ein.

Yelas Oberfläche hat ausgedehnte Bergketten, von denen aus man spektakuläre Aussichten auf umliegende Gebiete genießen kann. Diese Berge leiten den kalten Wind auf die eisigen Ebenen des Mondes und schicken Schnee- und Eispartikel in den Himmel. Wenn ihr einmal in den Himmel geschaut habt, um diesen kalten Wolken zu folgen, ist es schwer, wegzuschauen.

Yela wird umkreist von einem wunderschönen Ring aus verschiedenen Partikeln und Asteroiden. Seine blau-grüne Farbe ist besonders auffällig, wenn es dunkel wird. Plant euren Besuch richtig, um einen unvergesslichen Blick auf den Ring und einen hell erleuchteten Crusader im Himmel zu erhaschen.

Zuletzt sollten wir noch erwähnen, dass sich Open-Canopy-Racer auf den Ebenen von Yela aufgrund des zerklüfteten Geländes versammeln. Firmen haben diesen Trend erkannt und Rennstrecken überall auf dem Mond eingerichtet, auf denen die Leute ihre Fähigkeiten testen können. Einigen zufolge helfen die kälteren Temperaturen den Piloten, ihre Fahrzeuge bis an die Grenzen zu bringen, ohne das Überhitzen von Komponenten zu riskieren, was höhere Leistung erlaubt. Bitte bedenkt, dass diese Strecken nicht über Personal und Einrichtungen vor Ort verfügen, also geschehen Rennen auf euer eigenes Risiko.


Quelle: RSI
Übersetzung: StarCitizenBase
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Sintoxic

C.R.A.S.H Corps Navy - Wissenschaftler - Fasziniert von der "Star Citizen"-Lore und allen Geschichten, die von der Community für dieses Universum geschaffen werden

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