TRACKER: Chaos in Kiel

Willkommen zu TRACKER, der offiziellen Spectrum Show der Kopfgeldjäger-Gilde. Ich bin euer Gastgeber, Garet Coliga. Es freut mich, dass ihr heute dabei seid. Wir haben eine Menge wichtiges Zeug zu besprechen, also lasst uns nicht weiter um den heißen Brei herumreden.

Wir beginnen mit den Nachrichten, die jeder kennen sollte. Jeder, der aktuell an einem Kopfgeld in Kiel arbeitet, muss die Gilde umbedingt sofort kontaktieren. Es besteht die Möglichkeit, dass ihr das falsche Ziel verfolgt.

Es scheint so, als ob die Systeme der Kiel-Zweigstelle kompromitiert worden sind. Es gibt noch keine Angaben zum Schadensumfang, aber die Folgen des Angriffes sind bereits zu spüren. Gestern bemerkte die Gilde eine sogenannte „Spitze falsch-positiver Festnahmen.“

Das Problem wurde zuerst sichtbar, als eine größere Zahl von Elite-Kopfgeldern plötzlich auf Scannern überall in Kiel auftauchten. Gildenmitglieder überschlugen sich, bereit die Ziele zu fangen, die seit Jahren nicht im System aufgetaucht waren. Es dauert nicht lange, bis Berichte von Falsch-Positiven die Gilden-Comms fluteten.

Es zeigte sich, dass Individuen wie Carlo ‚Crowbar‘ Ellingsworth und Emma ‚Necktie‘ Dudeney nicht plötzlich aus ihrem Versteck gekrochen waren, nur um im örtlichen Casaba shoppen zu gehen. Stattdessen waren Regtags, die zuvor mit vielen der Gilden-Kopfgelder assoziiert waren, durch welche von sauberen Schiffen ersetzt worden, was dazu führte, dass zahlreiche unschuldige und ahnungslose Leute fälschlicherweise gefangen genommen wurden.

Die Kiel-Zweigstelle entschuldigte sich für die Vorfall und startete eine Untersuchung der Angelegenheit. In der Zwischenzeit scannen Kopfgeldjäger-Gilden-Administratoren überall im UEE ihre Systeme, um sicherzustellen, dass sie nicht ebenfalls Opfer eines solchen Angriffs geworden sind. Bisher scheint der Vorfall auf Kiel begrenzt zu sein.

Die meisten Leute, die aus Versehen gefangen genommen worden waren, wurden mittlerweile wieder freigelassen, nachdem ihre echten IDs bestätigt worden waren, aber nicht alles verlief reibungslos. Bürgerrechtsgruppen haben die Taktiken der Gildenmitglieder verurteilt, mit denen die angeblichen bekannten Ziele festgenommen wurden. In einem unglücklichen Fall brach sich eine Frau, die das Sataball-Spiel ihrer Tochter verließ, einen Arm und drei Rippen, als sie fälschlicherweise von einem Kopfgeldjäger mit Gildenlizenz aufgelesen wurde. In einem anderen Fall wurde eine fünfköpfige Familie gegen ihren Willen für Stunden festgehalten, bevor sie schlussendlich freigelassen wurde.

Aus Kiel ist heute Gilden-Vertreter Lian Bolyard bei mir. Er ist hier, um einen Kommentar zum aktuellen Chaos abzugeben und uns über alles auf dem Laufenden zu halten, was wir wissen müssen. Danke, dass du dir die Zeit nimmst, in die Show zu kommen.

Lian Bolyard: Ich wünschte, es wäre unter angenehmeren Umständen, Garet.

Stimmt, Bones. Es ist schon eine Weile her, oder?

Lian Bolyard: Zweifellos. Ich glaube, das letzte Mal, als sich unsere Wege kreuzten, war bei diesem DefCon Panel damals ’43.

Unglaublich, wie schnell die Zeit vergeht. Aber lass uns loslegen. Was für Neuigkeiten hast du für uns?

Lian Bolyard: Wir haben das Gilden-Netzwerk in Kiel offline genommen, während Leute, die schlauer sind als ich, versuchen herauszufinden, was genau passiert ist. Das bedeutet, dass wir keine Kopfgelder ausschreiben, also wird das Problem zumindest nicht schlimmer. Natürlich können wir, während das System offline ist, keine ausstehenden Kopfgelder bearbeiten. Um zu vermeiden, dass mehr Menschen fälschlicherweise gefangen gehalten werden, bitten wir Gildenmitglieder, jeden Gefangenen vorerst nach Horus oder Hadrian zu bringen, die von dem derzeiten Problem wohl nicht betroffen sind.

Ich möchte auch sagen, dass wir jedermanns Hilfe brauchen, die Nachricht von den aktuellen Vorkommnissen zu verbreiten. Ich weiß, dass es einige Tracker gibt, die sich so tief in ihre Jagd vergraben, dass sie sämtliches Rauschen ausblenden. Wir müssen die Nachricht an alle Gildenmitglieder schicken, bevor es noch weitere Verwechselungen mit unschuldigen Leuten gibt, die aus ihren Schiffen gezerrt werden.

Ihr habt den Mann gehört. Lasst uns die Nachricht verbreiten, Leute. Solltet ihr einen Kollegen kennen, der aktuell an einem Fall in Kiel arbeitet, ermutigt ihn doch zur Bestätigung, dass das Kopfgeld von vor dem Angriff stammt. Sie können durch einen Comm-Anruf bei der Gilde überprüfen, welche Daten betroffen sind, richtig?

Lian Bolyard: Absolut. Wir entschuldigen uns für das Problem und schätzen eure Geduld und euer Verständnis, während wir die Dinge wieder in Ordnung bringen. Wir werden euch wissen lassen, wenn unser System gesichert und wieder online ist. Bis dahin ist es vermutlich das Beste, sich zu gedulden oder in anderen Systemen nach Arbeit zu suchen.

Hast du eine Ahnung, wie lange es noch dauern wird, bis sich die Dinge normalisiert haben? Sprechen wir von Stunden … Tagen?

Lian Bolyard: Keine Ahnung. Aktuell kann ich nur sagen, dass wir auf früher statt später hoffen.

Nun, soweit ich verstanden habe, scheint es sich um einen schwierigen Angriff handelt. Da sich jemand wohl große Mühe gemacht hat, diese Aktion durchzuführen, bleibt die Frage offen, was sie erreichen wollten. Wollten sie einfach nur Chaos stiften oder gab es ein finsteres Ziel? Gibt es aktuelle Theorien, was den Angriff motiviert hat?

Lian Bolyard: Ein paar.

Würdest du einige davon erörtern?

Lian Bolyard: Ehrlich gesagt, Garet, ist das „Warum“ aktuell nicht so wichtig wie die Sicherung unseres Netzwerk und alles wieder online zu bringen, ohne dass in der Zwischenzeit noch weitere unglückliche Vorfälle passieren.

Verständlich. Ich wette, dass du zu den Göttern betest, dass sowas nicht während der Intergalactic Aerospace Expo nächsten Monat passiert.

Lian Bolyard: Um die Wahrheit zu sagen, hat mich der Gedanke daran letzte Nacht um den Schlaf gebracht. Ich habe keinen Augenblick geschlafen. Deswegen will ich sicherstellen, dass wir das System so schnell wie möglich wieder online haben, sodass wir uns auf den Grund des Ganzen konzentrieren können und sowas nicht wieder vorkommt.

Klingt gut, Bones. Ich danke dir, dass du dir trotz deines hektischen Zeitplans Zeit genommen hast, heute mit uns zu sprechen. Bleib in Kontakt, sodass wir jedermann über den Status des Systems auf dem Laufenden halten können.

Geht nicht weg, Leute. Als Nächstes sprechen wir mit der Rechtsberaterin der Gilde, Christy Tabares, über „falsch-positive Verhaftungen“ und was ihr tun müsst, wenn ihr die falsche Person erwischt habt. Dies und mehr, wenn TRACKER wieder zurück ist.


Quelle: RSI
Übersetzung: StarCitizenBase
Social Media: FaceBook | Twitter | Community HubSpectrum

Sintoxic

C.R.A.S.H Corps Navy - Wissenschaftler - Fasziniert von der "Star Citizen"-Lore und allen Geschichten, die von der Community für dieses Universum geschaffen werden

Kommentar zu “TRACKER: Chaos in Kiel

  • 19. Oktober 2017 um 16:13
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    Danke für die Übersetzung!
    Ich hoffe das man das NICHT in das Spiel einbaut 😉

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