[angryBOT] OMG, Gebühren für CCU?!

Eine hitzige Debatte geht durch die Community, ausgelöst durch die Ankündigung des Community-Managers Zyloh. Denn CIG plant, den kostenfreien Umtausch von gleichwertigen Schiffen (sog. 0$-CCU) durch einen Mindestpreis von 5 US$ pro Umtausch abzulösen.

Der deutsche Youtuber angryBOT geht in seinem Video genauer auf die geplanten Änderungen ein, vor allem aber auf die Begründung von CIG, die seiner Ansicht nach nur wenige richtig zur Kenntnis genommen haben.

Update:

Inzwischen hat CIG zur Diskussion noch einmal Stellung genommen und eine alternative Lösung für das Problem vorgestellt.


Quelle: Youtube
Social Media:  FaceBook | Twitter | Community Hub

19 Kommentare zu “[angryBOT] OMG, Gebühren für CCU?!

  • 14. Mai 2017 um 20:09
    Permalink

    Nö, ich finde diese Änderung in Bezug auf die CCU´s nicht OK!
    Und auch nicht für weniger oder mehr als 5$!
    Nein, ich habe das System bisher noch nicht genutzt. Habe aber einige CCU´s im Hangar.
    Letzten Endes hat das Geld von uns Backern das Projekt überhaubt erst in diesem Umfang möglich gemacht.
    Es gibt viele, die in der Alpha und vielleicht auch in der Beta sich in Bezug auf die Auswahl ihrer Schiffe nicht sicher sind.
    Gibt noch viele Änderungen. Ich empfand den kostenlosen Wechsel auch als kleines Dankeschön an uns.
    Ist evt. nur der Anfang. Mal sehen welche Gebühren als nächstes kommen…

    10+
    Antwort
    • 14. Mai 2017 um 20:21
      Permalink

      Video überhaupt gesehen? Es sind ja keine Gebühren, da das jeweilige Schiff ja auch im Wert zunimmt und man es beim einschmelzen zurück bekommt.
      Finde es gut manche Leute übertreiben es einfach und holen sich zig CCU’s und wenden diese nicht an.
      Abgesehen davon ist es, wie im Video erwähnt, ein großes entgegen kommen.

      15+
      Antwort
  • 14. Mai 2017 um 21:13
    Permalink

    das das schiff dann im wert steigt, bedeutet aber auch das man nichtmehr zruück CCUn kann, selbst wenn man nochmal 5$ ausgeben möchte, oder?
    oder wenn ich zurück CCU, wird das dann einfach im wert um 10$ steigen usw.?

    na, is ja nimmer lange hin bis das system in kraft tritt, mal guggn wie es dann funktioniert, wird ja sicher wieder hunderte videos/beiträge darüber geben! 😀

    2+
    Antwort
  • 14. Mai 2017 um 23:20
    Permalink

    find ich käse….. hatte mir eine Karthu AL geholt, war sehr enttäuscht als sie rauskam, besser wurde sie dann lange zeit auch nicht, im gegenteil sogar schlechter. Dann hab ich sie gegen eine Sabre eingetauscht und mir ein rücktausch ccu geholt also von Sabre zur Karthu AL.

    Nun müsste ich dafür zuzahlen? Sorry das Spiel ist noch so unfertig, und balance herrscht momentan kaum. Sollen sie bei den concept sales halt nicht soviel ankündingen ja das schiff kann das und dies aber wenns dann rauskommt ist es ganz anders. Daher find ich das ein komplett falschen weg den sie da gehen….

    9+
    Antwort
    • 15. Mai 2017 um 08:30
      Permalink

      Da du das CCU schon besitzt, musst du natürlich nicht draufzahlen.

      7+
      Antwort
  • 15. Mai 2017 um 07:26
    Permalink

    Warum sich alle Aufregen… dann wartet doch einfach mit dem hin und her tauschen ab, bis das Spiel fertig ist und ihr kein Echtgeld mehr in Schiffe stecken müsst. Die Schiffswerte werden sich noch 1000 mal ändern. Ich kann diese Aufregung nicht verstehen. Ich habe meine Freelancer DUR und bei der bin ich seit 2014 geblieben, weil ich einfach abwarten kann. Ja auch eine Freelancer Stock konnte ich schon fliegen, aber wie gesagt das Spiel ist noch nicht fertig und ihr regt euch zu Hauf darüber auf, dass CIG bei der Masse an Entgegenkommen was sie aufbringen etwas zurückschraubt um eben einen “Missbrauch” einzudämmen.

    13+
    Antwort
    • 15. Mai 2017 um 08:34
      Permalink

      Wenn man bereit ist, mehrere Hundert Euro für virtuelle Schiffe auszugeben, sich aber bei 5 Euro mehr für etwas (das gut begründet wurde) aufregt, dann sollte man besser nochmal überlegen, ob man das Schiff wirklich braucht.
      Ich finde CCUs eigentlich gar nicht schlecht, da man kein komplettes Schiff kaufen muss und sogar Dinge wie LTI behalten darf.

      10+
      Antwort
      • 16. Mai 2017 um 14:32
        Permalink

        Disclaimer: habe das Video nicht gesehen, kein Sound an diesem PC.

        > das gut begründet wurde

        Die Begründung ist vorgeschoben. Wenn die 1.1 CCUs ein technisches Problem bereiten ist ihr Datenabkdesign Müll. Und die Begründung “Wir schauen was die Leute besitzen und erstellen die Balance danach” ist sogar erschreckend, denn sie zeugt von einer Unkenntnis des eigenen Systems. Man kann im Moment außer Gefechten und Rennen nichts machen, es ist im Moment eigentlich unsinnig ein Frachtschiff zu besitzen.
        Daraus kann man folgern dass es einige mehr Kampfschiffe geben wird als nachher wenn das Spiel startet, einfach weil eine Hornet besser im Gefecht ist als alles andere. Ich hatte genau aus diesem Grund eine Weile eine Hornet, und ich bin nur deswegen beim Freelancer geblieben weil ich zusätzlich zum Freelancer eine Hornet als AC-Loaner bekomme.

        2+
        Antwort
        • 16. Mai 2017 um 18:42
          Permalink

          Das man die Balance nach der Anzahl der Schiffe richtet ist ganz normal und auch verständlich. Denn was möchte ich zuerst in die Pipeline holen: Die 100 Endeavour oder die 20.000 Hornets?
          Es geht darum das man im Moment keine Trends abschätzen kann und somit auch Probleme hat die Prioritäten richtig auszurichten.

          2+
  • 15. Mai 2017 um 08:55
    Permalink

    Komische Diskussion.
    Ich fand dieses hin und her getausche von Anfang an Blödsinn. Es hat mich jedes mal genervt, wenn jemand was in der Richtung geschrieben hat:”ich habe xy CCUs für die und die schiffe. Dann kann ich wenn eins im Wert steigt darauf umsteigen” oder “alles ausprobieren und wieder zurücktauschen”. Ich hab mich für das entschieden was ich haben möchte und bin größtenteils dabei geblieben. (bis auf ein CCU von meinem Starterschiff)

    Ob es irgendwann den Punkt geben wird, ab den diese CCUs eingelöst werden müssen da sie sonst Ihren Wert verlieren? Das wäre eine spannende Zeit, wenn plötzlich alle zwischen ihren 0$ CCUs entscheiden müssten. Kann ich mir leider schwer vorstellen.

    Wie auch immer. Die Sache ist, solange wir bei Kauf von etwas den Hacken bei “gelesen und akzeptiert” setzen, können wir auch nicht meckern. Die Regeln machen nun mal nicht wir. Und die alternative ist: einfach kein CCU kaufen, sondern sich an dem erfreuen, was man schon hat.

    7+
    Antwort
    • 16. Mai 2017 um 14:45
      Permalink

      > sondern sich an dem erfreuen, was man schon hat.

      ich hatte eine Taurus, die ich mir mit einigen CCUs über Avenger, 315p und Cutlass zusammengestückelt hatte. Ich mochte das Schiff (bzw. die Leih-Andromeda) und erfreute mich an ihm – bis zum 2.6er-Flugmodus. Ab da war das Ding schwerfällig wie sonst noch was und es machte mir keine Freude mehr das Schiff zu fliegen. Ich war heilfroh dass ich im Dezember eine Taurus->Cutlass Blue CCU aufgesammelt hatte, denn so konnte ich auf ein Schiff umsteigen das mich erfreut.

      In Zukunft will CIG für eine Änderung die sie zu verantworten haben $5 Gebühren kassieren. Und ja, es sind Gebühren, denn es bringt mir keinen Vorteil dass meine Cutlass mit dem neuen System $155 gekostet hat.

      > den Hacken bei „gelesen und akzeptiert“ setzen, können wir auch nicht meckern

      Doch, natürlich. A) sind solche Bedingungen nicht unbedingt rechtskräftig, und B) kann ich sagen was ich will. Und ich fürchte dass diese CCU-Steuer auf Dauer eher schadet, denn hätte ich $5 für meine Avenger->315p-Aufrüstung zahlen müssen hätte ich sie nie gemacht – nicht bei einer Gebühr von 33%.

      3+
      Antwort
      • 16. Mai 2017 um 18:46
        Permalink

        > Doch, natürlich. A) sind solche Bedingungen nicht unbedingt rechtskräftig

        Ich hab da schlechte Nachrichten für dich: Bei CIG gilt amerikanisches Recht und was du da abhakst ist zu 100% rechtskräftig. Deswegen nennt man so etwas auch AGB. Mit deiner Zustimmung legst du sämtliche Rechtsmittel ab.

        1+
        Antwort
  • 15. Mai 2017 um 16:29
    Permalink

    Das Thema schlägt durchaus zurecht solche Wellen und CIG täte gut daran, auf diese durch sie überhaupt erst ermöglichte Diskussion, zu reagieren. Man kann es nie allen recht machen, doch sollte man sich immer überlegen, wem man vor den Kopf stößt und ob es einen solchen Unmut wie er nun wieder einmal herrscht, überhaupt wert ist zu provozieren.

    Angrybot sagte mal in einem vorangegangenen Video, dass es keinen Sinn macht Spiele bzw. ein Spiel, welches noch in der Entwicklung steckt mit einem fertigen Spiel zu vergleichen. Führt aber an, dass er kein anderes Spiel kennt, welches ein derartiges Entgegenkommen wie das des Einschmelzens und CCU oder auch dem nicht erwähnten Buyback überhaupt ermöglicht.

    Doch muss ich die Frage stellen, mit was bitte kommt uns CIG genau entgegen?
    Ein Spiel, welches sich noch in der Entwicklung befindet, welches Schiffe in sog. Concept-Sales zum Kauf (im Sinne eines Spendengegenwertes) anbietet, wo der Name bereits Programm ist, somit lediglich das Konzept des jeweiligen Schiffes steht und an ein vernünftiges Balancing (großer Begriff) überhaupt noch nicht zu denken ist (zumindest von Konsumentenseite), bietet uns, also den Backern an, eben diese Schiffe käuflich zu erwerben (um die Entwicklung zu finanzieren), im flight ready Zustand zu fliegen (sofern man das entsprechende Schiff besitzt oder kein free flight ausgerufen ist) und die Schiffe ausgiebig zu testen.

    Nochmal in der Kurzfassung:
    Schiffe kaufen (bzw. spenden und dafür einen ingame-Gegenwert in Form eines beispielsweise Schiffes erhalten) um Entwicklung zu finanzieren
    Schiffe fliegen um zu testen

    Beides für mich bis hierhin eine klare Win-Win-Situation wo beide Seiten profitieren. Hier sehe ich kein Entgegenkommen von irgendeiner Seite. Es ist ein völlig vernünftiger und sinniger Weg, der hier beschritten wird.

    Doch gehen wir gedanklich noch etwas weiter.
    Nun bekommt der Konsument oder Backer noch die Möglichkeiten der Rückkauffunktion (Buyback), des Einschmelzens (Melting) und des sog. CCUs.
    Buyback ist eine nette Funktion für die Leute, welche ein ehemals eingeschmolzenes Schiff durch Storecredits oder aber durch Echtgeld erneut ihr Eigen nennen, sprich es zurückkaufen können.
    Hier sehe ich ebenfalls kein Entgegenkommen seitens CIG, da sie diese Funktion nicht grundlos mit einer zusätzlichen Echtgeldfunktion ausgestattet haben (somit nicht rein nur über Storecredits). Somit ist ein Hintertürchen für Frischgeld gegeben. Auch hier sehe ich viel mehr eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten.

    Das Einschmelzen von Schiffen und das für mein Empfinden daran angekoppelte CCU ist insofern auch kein wirkliches Entgegekommen (auch wenn man dies auf den ersten Blick vielleicht vermuten könnte), doch werde ich nicht der einzige Backer sein, welcher mit einem Starterpaket anfing und plötzlich dachte, och so ein Umstieg von einer Aurora auf eine Gladius ist jetzt finanziell auch nicht die Welt, ziehe ich noch die Storecredits vom Einschmelzen eines Schiffes vom “Kaufpreis” ab oder wende gleich ein CCU an… und siehe da, mit der Zeit fließt mehr und mehr Frischgeld aufs Entwicklerkonto CIGs.
    Also auch eher wieder eine reine Win-Win-Situation, denn ein Entgegenkommen!

    Das bei machen Backern das Thema CCU einen höheren Stellenwert mit sich führt als bei anderen hat mehrere, meiner Meinung nach einfache Gründe. Gewisse Backer wollen sich im Rahmen der Möglichkeiten (die CIG vorgibt) so viel Flexibilität in ihrer späteren Schiffswahl offen halten bzw. bewahren wie möglich. Gewisse Backer, welche nicht jedes Schiff kaufen wollen, aber auch nicht warten wollen, bis es irgendwann einmal im free flight auftaucht, welche aber gerne streamen oder einfach gerne mal diverse Schiffe ausprobiert haben wollen, versuchen sich mit sog. 0-Dollar CCUs diese Flexibilität zu erhalten. Macht nicht jeder, aber ich stelle mal die These auf, dennoch genügend Leute. Genügend Leute, welche jetzt meiner Meinung nach berechtigte Bedenken und Einwände gegen die “Gebührerhebung” im CCU-Bereich kundtun.

    Jetzt heißt es seitens CIG, die Designer im Bereich des Balancings finden den einfachen Umstand, dass 1mio und mehr derzeit ungenutzte CCUs auf den Konten der Backer schlummern, als das Balancingprozedere störend.
    Nun kann es sein, dass ich ganze Textpassagen dieser mehr oder minder beiläufigen CCU-Verkündung, welche ja überhaupt erst das Fass derart aufgemacht hat, völlig unfreillig überlesen habe, doch wo ist da bitte die Begründung?
    Es fehlt doch wohl gänzlich an einer Erklärung, warum das die Designer so sehen.

    Somit stellt CIG erstmal und wieder einmal wie auch sicher nicht zum letzten Mal eine durchaus für einige Backer als einschneidend oder unglücklich empfundene Ankündigung von scheinbar fesstehenden Veränderungen im “Forenbereich” aus, statt dies auf der Startseite gut leserlich platziert (ist es meiner Meinung nach sicherlich nicht!) oder aber zumindest via Rundmail vorzeitig bekannt zu geben.

    Unterstelle ich CIG, dass sie DAS Spiel, welches wir uns mehr oder weniger alle erhoffen, erfolgreich auf die Beine gestellt bekommen und das tue ich, so muss ich CIG ebenfalls unterstellen, dass sie sich zu Dingen wie Buyback, Melting und auch CCU noch bevor sie es veröffentlichen, sehr ausgiebig Gedanken darüber machen, warum sie es in welcher Form auch immer anbieten.
    Mein persönlicher Eindruck war bisher immer jener, dass es sich in aller Regel um eine Win-Win-Situation handelt, nicht jedoch um ein Entgegenkommen seitens CIG. Stets war auch das Kalkühl dabei, damit weiteres Frischgeld zu generieren und da sind sie bei CIG ja doch zugegebener Maßen sehr kreativ, was aber auch völlig im akzeptablem Rahmen sich bewegt(e), kommt schließlich von nüscht auch nüscht.
    Sah ich jedoch bisher im Win-Win, dass gerade im 0-Dollar CCU wie aber auch im Melting und Buyback das Potential schlummerte, dass viele Leute neue flight-ready Schiffe viel eher auf diese Weise testen werden und können, was ich stets als Idealvoraussetzung für das Balancing wie auch Testen im allgemeinen annahm, muss ich nun feststellen, dass diese “Gebühr” den schnellen Dollar in SC endgültig einführt und somit reiner Kommerz sich durchzusetzen scheint.

    Wäre CIG diese Art des CCU ein echter Dorn, mit Blick auf die Entwicklung des Balancing (wie sie ja angeben), im Auge, so lieferten sie a) eine Begründung/Erklärung hierzu und b) könnten sie auch hingehen und diese Art des CCU komplett aus dem Sortiment entfernen.
    Machen sie aber nicht. Warum nicht?
    Es zwingt sich einem der Verdacht auf, dass 5 Dollar kein Grund oder keine Hürde für jene Backer darstellt, welche weiterhin aus ihren ganz persönlichen Gründen heraus (ob nun Flexibilität in ihrer Entscheidung oder was auch immer) derart handeln wie auch bereits zuvor.
    Und wenn dem so ist (stelle ich jetzt auch mal als These in den Raum), dass also weiterhin munter das CCU (nur jetzt mit 5 Dollar Aufpreis) genutzt wird, dann wird nach wie vor in einem zumindest ähnlichem Umfange dies die Designer in ihrem Balancingprozedere stören!
    In diesem Falle sehe ich beim besten Willen keine Win-Win-Situation. CIG schöpft nun den schnellen Dollar, wenn auch auf Kosten des Balancings und der Backer “freut” sich, völlig grundlos künftig 5 Dollar mehr auszugeben.

    Das Ganze wirkt wie einem die Nase erst lang zu machen und am Ende dann für zuvor kostenfreie Annehmlichkeiten nun den Backer zur Kasse zu beten.

    Ja, jeder Dollar bringt die Entwicklung vermutlich voran und man könnte behaupten, egal woher das Geld kommt, hauptsache es fließt.
    Muss man aber nicht. Ich persönlich habe schon viel Geld in das Projekt SC gesteckt, einfach weil bisher zumindest mir ein Gefühl von Fairness im Bereich des Pledgens innewohnte. Mit solchen Aktionen wie jetzt, sehe ich einen definitiv falschen Weg seitens CIG eingeschlagen, mag dieser aktuell auch nur ggf. die Spitze des Eisbergs sein, auf welchen wir möglicherweise zusteuern.

    10+
    Antwort
    • 15. Mai 2017 um 18:33
      Permalink

      Ich verfolge die Debatte mit Interesse und denke, wie es ja so oft im Leben ist, dass beide Seiten vernünftige Argumente haben.
      Persönlich blicke ich aus einem etwas anderen Winkel auf die Frage, weil ich glaube, dass hier eine gewisse Begrifflichkeit unzutreffend verwendet wird, an die sich aber automatisch Erwartungen knüpfen: “Kauf” (auch angryBOT verwendet ihn).

      Aber gehen wir einmal anders heran: Der sog. “Kauf” von Schiffen ist bezogen auf die Schiffe im Grunde eben kein Vertrag mit daraus folgenden rechtlichen Ansprüchen (Umtausch o.ä.), sondern die Entscheidung, einen gewissen Betrag zu spenden – wofür man als Dankeschön ein gewähltes Geschenk erhält. Das von angryBOT beschriebene Entgegenkommen bedeutet dabei, dass CIG den Backern durch bestimmte Mechaniken erlaubt, innerhalb der Gesamtsumme ihrer Spenden die gewählten Geschenke zu verändern; sicherlich ein richtiges und wichtiges Element für die Backer-Gemeinde angesichts der Zeitspanne und Summen, um die es geht.

      Die Frage, auf die es sich zuspitzt, ist nun meines Erachtens: Für welchen Umfang von Anwendungen war diese Wahlfreiheit ursprünglich gedacht? Und wirft sie eventuell bei übermäßiger oder zu häufiger Nutzung Probleme auf, deren Lösung technische/personelle Ressourcen kostet, die dann anteilig dem Gesamtprojekt fehlen? Sollte hier aus Sicht von CIG Handlungsbedarf entstehen, ist es meines Erachtens legitim, die völlige Freiheit des Hinundhertauschens der Dankeschön-Geschenke mit Restriktionen zu versehen. Ob dies eine Hürde von 5 USD sein muss oder man über andere Ansätze nachdenken könnte (max. soundsoviele CCU in Zeitraum X o.ä.), das kann man sicherlich diskutieren – und hier hätte man vielleicht auch tatsächlich in der Kommunikation anders herangehen können.

      8+
      Antwort
      • 16. Mai 2017 um 14:56
        Permalink

        > Der sog. „Kauf“ von Schiffen ist bezogen auf die Schiffe im Grunde eben kein Vertrag mit daraus folgenden rechtlichen Ansprüchen (Umtausch o.ä.), sondern die Entscheidung, einen gewissen Betrag zu spenden

        Falsch.

        Ich habe eine Rechnung erhalten über den Kauf eines virtuellen Raumschiffes. Ich habe einen Haken gesetzt bei “Ja, ich weiß dass alles Alpha ist und Änderungen und Bugs an der Tagesordnung sind” sowie einen Haken bei “Mein Geld wird zur Entwicklung des Spiels verwendet”. Ich habe Geld ausgegeben im Gegenzug zu einem Produkt, es ist kein Unterschied zu einem Kauf von Avira oder einem Spiel über Steam.
        “Spenden” war vielleicht früher einmal.

        Was ich habe ist aus rechtlicher Sicht der Erwerb einer Benutzungslizenz für die Software “Star Citizen” durch den Kauf meiner “package”. Weiterhin habe ich für diese Software ein Erweiterungsmodul “Avenger” gekauft. Beides sind rechtliche Kaufverträge und im Gegenzug für mein Geld ist CIG (oder RSI, ich verstehe das Firmengeflecht nicht ganz) verpflichtet eine funktionsfähige Software zu liefern. NIRGENDWO steht etwas von einer Spende, ganz im Gegenteil es wird mehrfach betont dass es ein Kauf ist.
        Natürlich wird es schwer werden ein Gericht zu finden das sich mit Recht und Ordnung des Kaufs eines virtuellen Raumschiffs auseinander setzen wird…

        Die Texte bei den Haken sind nett, aber ich denke in Deutschland rechtlich nicht haltbar da sie eine unverhältnismäßige Benachteiligung der Käufer darstellen. Ich kann auch nicht einfach einen Haftungsausschluss deklarieren den mein Kunde unterschreiben muss – bzw. ich kann, aber jeder Anwalt wird ihn zerreißen. Man macht es dennoch gerne um den Leuten den Wind aus den Segeln zu nehmen, aber wirksam ist das Ding nicht.
        (Quelle: PADI Divemaster-Schulung, Sektion “Recht bei Tauchkursen”)

        0
        Antwort
        • 16. Mai 2017 um 16:18
          Permalink

          Entschuldige, aber du wendest, wie ich es sehe, das Verständnis deutschen Vertragsrechts auf einen US-Vertrag an, der mit Begriffen möglicherweise anders operiert als ein deutscher (wobei ja auch ein deutscher Vertrag nicht nach seinen Begriffen, sondern dem erkennbaren Willen beider Parteien eingestuft wird). Ein deutscher Kaufvertrag über Software gäbe dir Anspruch auf Lieferung eines fertigen Produkts, anderenfalls die üblichen Instrumente wie Mängelrüge, Fristsetzung, Schadensersatz etc. All dies ist m. E. hier genau nicht gegeben, weil der Wille der Parteien eine solche Verpflichtung im jetzigen Stadium – Crowdfunding zur Entwicklung statt Verkauf einer fertigen Software – nicht hergibt.

          Und wenn du sagst, “NIRGENDWO steht etwas von einer Spende”, dann blendest du bewusst den Kontext des gesamten Projekts und seine Bedingungen aus. So z. B. auf der RSI-Seite unter STAR CITIZEN – FUNDING: “As a crowd funded project, Star Citizen’s scope is based directly on the support provided by our backers. Money pledged goes directly to the game’s development.” Noch detaillierter beschreiben die “TERMS OF SERVICE – VII. Fundraising & Pledges”, dass es sich um Spenden handelt.

          1+
  • 15. Mai 2017 um 17:45
    Permalink

    Also im Prinzipo habe ich nichts gegen diese “Gebühr” von 5,-€ .
    Allerdings sollte man dies frühestens in der Beta umsetzen, da das Spiel und die Balance zum jetzigen Zeitpunkt einfach zu unausgeglichen, unfertig ist und vor allem weil noch viele Schiffe im Spiel fehlen, die bisher nur auf dem Papier stehen und sich laufend ändern könnten ohne das wir etwas davon erfahren oder nur um sieben Ecken (siehe Banu Defender -> Schiffseite und den tatsächlichen Werten — viele Spieler kaufen sich solche Schiffe auf Grundlage der Schiffsseite und da werden falsche Werte gleich zum Concept Sale falsch angegeben) .

    Es warten eingie Spieler auf ihr erworbenes Schiff schon 3+ Jahre, ohne das seit dem Concept Sale (Beispiel Freelaner MIS / DUR) ausreichend Unterlagen vorhanden sind. Hier wissen die Spieler einfach nicht was Sie am Schluss wirklich erhalten und ob man das bekommt, für was einmal Werbung gemacht wurde.
    Hier sollte man wenigstens eine kostenlose Alternative anbieten können, zumindest bis das Schiff erschienen ist und diese nicht mehr im Nachhinein zu stark verändert werden.

    4+
    Antwort
  • 16. Mai 2017 um 02:54
    Permalink

    Hier werden zu dem Thema ja Kommentare in Form von Referaten abgegeben.
    Ich hab mich eh schon länger gefragt wann es mit so etwas losgehen wird. Da es ja gegen Ende keine “Schiffsverkäufe” mehr geben sollte, muss es ja einen Übergang hierzu geben. Daher finde ich die Nachricht auch kein bisschen dramatisch 😉

    2+
    Antwort
    • 16. Mai 2017 um 17:49
      Permalink

      Wenn ich all diese Kommentare zu diesem Thema lese hier..
      Bestätigen sie all meine Agumente in anderen Themen ..
      Alleine der Kommentar von Thormuell..Den unterschreibe ich sofort..
      Wer Geld einnimmt gibt es ungern oder garnicht wieder her..
      Geldquellen müssen immer fließen.Wenn man merkt ,das sie langsam versiegen .Dann muss man sich nach neuen umschauen..
      Wer rechnen kann ,der weiss was CIG damit an Millionen macht .Alleine nur mit diesen 5 Dollar.Ich weiss nicht wie viele Backer es gibt.
      Aber CIG weiß wie viele einschmelzen tun..Daraus wollen sie Gewinn schlagen ..5 Dollar hören sich nicht viel an .Aber bei Milionen Backern………Alleine schon die Gesamtsumme bis jetzt ,von Anfang an.. 2500000 Millionen ..Hab kein Plan wieviel es jetzt ist an Spenden

      0
      Antwort

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.