Bensday with Batgirl and Ben – Episode 64

Im Format “Bensday with Batgirl & Ben” sprechen Nichole ‚Batgirl‘ D’Angelo und CIGs Director of Community Engagement und Content Strategy Ben Lesnick regelmäßig circa eine halbe Stunde lang über Star Citizen und Squadron 42, und Ben geht auf Zuschauerfragen ein.
Wir liefern Euch hier die Übersetzung und Zusammenfassung für Ausgabe Nr. 64 vom 20.10.2016. Viel Spaß beim Lesen!
[Hinweis: Dass der Youtube-Thumbnail auf Episode 66 lautet, ist offensichtlich ein Versehen.]

 

  • Zurzeit bereitet man sich auf den großen Livestream am 19. November vor, mit dem auch die Anniversary Sales aller Schiffe beginnen. Offenbar wird „ungefähr zu dieser Zeit“ auch ein neues Schiffskonzept vorgestellt werden [Nikki hofft, es könnte die Hurrican sein].
  • Beim Wettersystem für die Biome auf Planeten wird scheinbar auch an der Idee gearbeitet, Jahreszeiten zu implementieren. Ben kann aber in diesem Punkt noch keinerlei Versprechungen machen.
  • Zu Frage, ob die ID-Beacon-Mechanik [persönliche Positionssignale, die z. B. für Rettungsmissionen große Relevanz haben werden] in 3.0 enthalten sein wird, vermag Ben aktuell nicht zu beantworten. Gleiches gilt für die Frage nach dem Erledigen von Missionen als Gruppe und Teilen der Belohnungen. Wobei er im Kontext dieser Fragen nachschiebt: „Ich kann zu 3.0 im Einzelnen nichts sagen, bis Patch 2.6 freigegeben ist.“.
  • Die Roadmap, die zur CitizenCon präsentiert wurde, war in Bezug auf die Fertigstellung von Schiffen nur „sehr grob“; einige Schiffe waren nicht enthalten, obwohl sie ebenfalls fest geplant sind. Dies gilt beispielsweise für die Freelancer MIS. Auch die Reihenfolgen der Schiffe in der Roadmap für die einzelnen Patches sind nicht vollständig in Stein gemeißelt, allerdings ist man im Moment insgesamt sehr zufrieden mit dieser Planung.
  • Bezüglich einer Frage nach der Turmbewaffnung für die Polaris verweist Ben auf Teil 2 der Q&A.
  • Zur Sorge vor „Pay 2 Win“: Ob man die geplante Möglichkeit, Credits im Spiel für Echtgeld zu erwerben, statt durch allgemeine Begrenzungen nicht eher nach der tatsächlich verbrachten Spielzeit justieren könnte, wird gefragt. Ben führt dazu aus, dass man sicherlich selten ein Geschäftsmodell sehen wird, welches versucht, Leute vom Kaufen abzuhalten. Allerdings sei es ein Denkfehler, dass der Erwerb von Credits in Star Citizen mit dem Kauf von Siegen gleichbedeutend sei.  „Es gibt viele Leute mit viel Geld und sie verwenden es nicht notwendigerweise zum Gewinnen“. [Dazu sei auch noch einmal erwähnt, dass nach Chris Roberts‘ Vorstellung die spielerischen Fähigkeiten in sehr vielen Situationen in Star Citizen das Ausschlaggebende sein sollen.] „Ich garantiere dir“, sagt Ben zu Nikki, „dass wenn wir in einem Jahr schauen, wer der beste Spieler in Star Citizen ist, es jemand sein wird, der dafür kein Geld ausgegeben hat, sondern einfach Tausende über Tausende Stunden dafür aufgewendet hat, besonders gut zu fliegen. Es wird am Ende auf die Fertigkeiten ankommen.“
  • Von den alten Foren werden mit Einzug von Spectrum Archivversionen erstellt, sodass besonders populäre und schon lange bestehende Threads weiter gefunden werden können. Einen konkreten Termin kann Ben nicht nennen, jedoch soll Spectrum „in sehr naher Zukunft“ den Evocati-Testern zur Verfügung gestellt werden. Dabei sieht Ben auch durchaus kommen, dass die einzelnen Entwickler sich über Spectrum einfacher und häufiger direkt mit der Community werden austauschen können.
  • Spectrum wird als vollständig integrierte In-Game-Mechanik auch den geräteübergreifenden Voice Chat umfassen. Hier könnten dann auch zukünftige Radiostationen angedockt werden.
  • Zur Frage, welche generellen Schiffsrollen, die bisher noch nicht vertreten sind, Ben in der Zukunft gerne einmal näher betrachten würde, fällt ihm beispielsweise das Legen und Räumen von Minen ein. Und mehr Tarnungselemente fände er gut. Doch für den Moment sei man glücklich mit dem, was man habe.
  • Über einen Beiwagen (sidecar) zur Dragonfly haben sie bereits nachgedacht und verschiedene Prototypen durchgespielt, bisher aber keine Lösung gefunden, die ihnen gefällt. In der Zukunft wird es aber sicherlich mal Beiwagen geben – „vielleicht nicht für die Dragonfly, aber es gibt andere Bikes.“
  • Auch mit der Idee eines installierten Geschützes auf der Dragonfly – oder den Beiwagen als eine Art Waffenplattform mit einem Schiffsgeschütz zu gestalten – haben sie bereits gespielt. Es funktionierte für sie noch nicht so richtig, der Gedanke könnte aber später noch einmal aufgegriffen werden.
  • Als Ben für die Zukunft von einem neuen „familienfreundlichen“ Schiff sprach, meinte er damit etwas in der Art der Constellation: ein Standard-Multi-Crew-Schiff, das die Familie gemeinsam ins Universum mitnehmen kann. Wenn man dies als Definitionsvorlage sieht, könnte man fragen: Wie würden andere Hersteller ein solches Modell umsetzen? Was tun z. B. Origin oder MISC in dieser Richtung?
  • An der Cutlass Black wird [wie ja auch bekannt ist] jetzt gerade gearbeitet, die Red und die Blue folgen später. Die Rolle der Black soll die eines kämpfenden Frachtschiffs werden, also eher in die Richtung einer Freelancer rücken; ob dabei allerdings die Boarding-Mechanik [Andocken und Einstieg in andere Schiffe] entfernt wird, wie aktuell wohl Gerüchte behaupten, kann Ben nicht kommentieren.
  • Die Polaris wird in Squadron 42 keine Rolle spielen, da sie erst später entstand. Er sieht sie aber in Gefechten in Star Citizen beispielsweise Transporter oder Zerstörer torpedieren. Nikki sähe sie gerne im Einsatz beim Angriff auf Tiber in der Operation Pitchfork.
  • [Am Rande: Ben hat gerade ein eigenes Kickstarter-Projekt laufen, mehr dazu soll es morgen Abend im Live-Stream bei Nikki geben.]
  • Auf die weiblichen Charaktermodelle in Star Citizen zu warten, an denen aktuell gearbeitet wird, lohnt sich auf jeden Fall, findet Ben. Es dauert auch nicht solange, weil es am Willen mangelt, sondern weil sie es richtig machen wollen. Es wird aber ein wichtiges Element für das Spiel werden. Gerade, so meint Ben, weil oft der Eindruck entsteht, Frauen seien nicht Teil von Science Fiction, sondern stünden außerhalb des „Jungs-Clubs“. Doch sie sind ein wesentlicher Bestandteil jeder Community, die langfristig halten soll – dies sieht man auch an Star Trek. Also: „Frauen gut!“ [mit Daumen hoch].
  • Generell soll die Vielfalt der Charaktere aber auch noch durch Größe, Hautfarbe und andere Dinge erweitert werden. Langfristig bzw. perspektivisch kann man sich auch vorstellen, Charaktere für Alien-Rassen wie die Xi’an zu erstellen.
  • Mit den Vanduul haben die Autoren offenbar noch einiges mehr vor, als nur der Platzhalter für „böse Weltraum-Aliens“ zu sein, wie es ehemals die Kilrathi in Wing Commander waren.

Quelle: Youtube
Übersetzung: StarCitizenBase
Social Media:  FaceBook | Twitter | Community Hub

8 Kommentare zu “Bensday with Batgirl and Ben – Episode 64

  • 21. Oktober 2016 um 21:34
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    Erstmal vielen Dank für eure Übersetzung! Mal wieder ein TopJob:-D
    Aber irgendwie hätte es mich sehr gefreut mal etas konkreteres zu meiner MAX zu hören:(

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    • 21. Oktober 2016 um 21:46
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      Warten und warten ist angesagt. Ich fand es schon merkwürdig, dass Ben sagte, dass die CitCom Präsi nicht vollständig und teils auch nicht korrekt war (?!). Was haben sie uns denn dann da gezeigt? Ich hoffe dass sie zumindest in der nächsten Zeit eine konkretere Pipeline veröffentlichen, wo sie alle Schiffe untergebracht haben, oder mindestens die, die schon pledgebar waren.

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    • 21. Oktober 2016 um 22:48
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      Zur Freelancer MIS haben sie ja gesagt, dass sie nicht jedes Schiff in jeder Variante in die Roadmap gepackt haben, um nur einen groben Überblick zu geben, aber das hilft uns Spielern ja nicht, wenn wir wissen wollen, wo unsere “Wunsch-Varianten” einzuordnen sind 🙁

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      • 22. Oktober 2016 um 08:57
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        genau SO siehts aus…..aber irgendwie hab ich noch die Hoffnung daß meine Max zum 3.0 kommt….wegen Cargo und so;-)

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  • 21. Oktober 2016 um 22:54
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    Cool, sie reden über familienfreundliche Schiffe 😀 Gerade erst habe ich mich im RSi-Forum beklagt, dass es zu wenige davon gibt. Viele sagen: wozu Sitze für Pasagiere in der Freelancer? Ich finde es gut. Die meisten Autos auf unseren Straßen sind ja auch keine Einsitzer zugunsten erines größeren Kofferraums und mein Auto hat ja auch eine Rückbank auch wenn meine Mitfahrer nicht an meinem Radio rumdrehen oder meine Scheibenwischer betätigen können. Gerne mehr in der Richtung für ein glaubwürdiges, lebendiges Universum.
    Danke für die Übersetzung-

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    • 21. Oktober 2016 um 22:59
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      Dann ist ja die Cutlass Black ein echt familienfreundliches Schiff 🙂

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      • 21. Oktober 2016 um 23:04
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        Klar! Große Spielfläche für die Kinder im Frachtraum. Man sollte nur den Strom von der Luke im Boden nehmen. Nicht dass die versehendlich auf geht und eins rausfällt 😛
        Wobei ich dann doch eher zur Freelancer tendieren würde. Meine Frau würde sicher fragen, ob die Sitze Isofix haben?

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  • 22. Oktober 2016 um 10:06
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    OH man jahreszeiten dann haben wir echt fast alles fehllen nur noch eissturm,hagel. Tornados ,Tunamis und es wird sich wie ein echter planet anfühlen.
    Die sind echt bekloppt und das im positiven sinne

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