Bensday with Batgirl and Ben – Episode 69

Im Format “Bensday with Batgirl & Ben” sprechen Nichole ‚Batgirl‘ D’Angelo und CIGs Director of Community Engagement und Content Strategy Ben Lesnick regelmäßig circa eine halbe Stunde lang über Star Citizen und Squadron 42, dabei geht Ben auf Zuschauerfragen ein.

Wir liefern Euch hier die Übersetzung und Zusammenfassung für Ausgabe Nr. 69 vom 12.01.2017. Viel Spaß beim Lesen!


  • Auch wenn er zugibt, von den technischen Aspekten nicht so viel zu verstehen, ist Ben begeistert von den neuen Möglichkeiten, die sich mit Lumberyard und Amazon als Kooperationspartner ergeben werden. Er weiß selbst nicht, wie der Kontakt ursprünglich zustande kam (wer auf wen zuging), aber es bahnte sich wohl bereits über viele Monate an, ehe man es endlich bekanntgeben durfte.
    „Eine der schwierigsten Geschichten in der Spieleentwicklung ist, wenn ein Spiel seine Engine austauscht“, meint Ben. „Die Presse kann das in so viele unterschiedlichen Richtungen auslegen.“ Darum sei man auch sehr bedacht darauf gewesen, klarzustellen, dass es sich nicht wirklich um einen Austausch handelte, sondern um die Überführung in ein technisch weitgehend identisches System [Anm.: Amazon hatte seine Version der CryEngine mit dem gleichen Versionsstand aus CryTeks Updateprozess gelöst wie CIG die heutige StarEngine].
    Zwischenzeitlich hatte man auch Googles Cloud-Dienste getestet, ist nun aber sehr glücklich mit der gefundenen Lösung.
  • Besonders mit Blick auf die Gemeinde der Streamer und was man ihnen in Star Citizen noch ermöglichen möchte, scheint Amazon der ideale Partner zu sein; Ben schildert, wie beeindruckt er von dem Aufwand war, den Amazon in die TwitchCon steckte. Schon heute schlummern laut Nikki großartige Tools für Streamer in Lumberyard, die nach Bens Überzeugung damit auch in Star Citizen übernommen werden dürften.
  • Er könne das gesamte Team gar nicht hoch genug loben für alle Anstrengungen, die eine Veröffentlichung von Patch 2.6 noch zu den US-Feiertagen ermöglichten, sagt Ben, als das Thema noch einmal aufkommt. Soweit er momentan weiß, lautet der Produktionsplan nun „ein bisschen Updates für 2.6, ansonsten volle Fahrt voraus auf 3.0“, wie Nikki es formuliert. Zurzeit – über die ersten beiden Wochen des Jahres – kommen bei CIG alle Verantwortlichen in den verschiedenen Studios zusammen und legen ihre Jahresplanung fest.
  • Als Verantwortlicher für neue Schiffe lässt Ben durchblicken: „Wir haben ein paar coole dieses Jahr“. Tiefer möchte er sich aber noch nicht in die Karten schauen lassen.
  • Beim bisherigen Feedback zu 2.6 kristallisiert sich wohl heraus, dass Star Marine, aber auch das neue Flugmodell im Arena Commander (nach anfänglich starker Kritik) inzwischen sehr gut angenommen werden. Probleme gibt es hingegen noch mit Lags im persistenten Universum (PU). Hier wird weiterhin am Netcode gearbeitet.
  • Bezüglich des Dogfighting erinnert Ben daran, wie fantastisch zu Wing-Commander-Zeiten die Kämpfe aussahen, weil die Schiffe nah beieinander, der eine das Heck des anderen verfolgend, ins Gefecht verwickelt waren – ähnlich wie im Zweiten Weltkrieg. Mit Strike Commander, welches Chris Roberts bei Origin entwickelt hatte, setzte man dann zwar einen, bis dahin nicht gesehenen, modernen Realismus im Luftkampf um – doch man sah den Kampf selbst nicht mehr, weil aus einigen Kilometer Entfernung Raketen auf das Ziel abgesetzt wurden. Das richtige Mittelmaß dieser Ansätze für den größtmöglichen Spaß zu finden ist, was man nun bei Star Citizen versucht.
  • Auf die Zuschauerfrage, wie man große Spielareale wie Terra oder die Erde behandeln wird (eher „offene Welt“ oder stärker begrenzte Gebiete wie Area 18), gebe es zwar eine Antwort, schmunzelt Ben, er müsse dazu aber auf ein noch folgendes Interview mit einem Entwickler verweisen, der sich aktuell um dieses Thema kümmert. Es werde aber nicht wie Area 18.
  • Persönlich kann Ben aktuell keinen Lieblingsort aus den bisher gesehenen (inklusive der für das Stanton-System in Vorbereitung befindlichen Welten zu Patch 3.0) benennen.
  • Einzelne Spieler haben Hacks entwickelt, mit denen sich das PU offline spielen lässt, um die Missionen mit voller Frame-Rate genießen zu können. Nikki fragt, ob eine solche Mechanik vielleicht generell verfügbar werden könnte, um auch gezielt Missionen zu testen, ohne vom Netcode beeinträchtigt zu sein. Grundsätzlich kann Ben sich isolierte Missions-Test-Umgebungen vorstellen („Wir machen mal dieses Schiff unverwundbar, damit ihr das hier testen könnt.“), zumal mit der neuen Patcher-Mechanik so etwas einfacher zu bewerkstelligen sein wird „und wir mehr machen können.“
  • Das Thema private Server (völlig abgekoppelt wie eigene Privateer-Server oder auf den Spielservern als private Sessions wie in Elite: Dangerous) schaut man sich momentan noch an und spielt verschiedene Optionen durch – laut Ben wird es aber vermutlich eher auf eine Lösung innerhalb der vorhandenen Serverstruktur hinauslaufen.
  • „Jeder liebt die Caterpillar“, ist Bens Fazit, nach dem bisherigen Feedback befragt. Er hat sich auch viele der Videos angeschaut, die Fans dazu gemacht haben. Ein Video aber – mit Merlins an den seitlichen Luken und anschließendem Quantum-Sprung – habe alle umgehauen, meint er: „Weil keiner verstand, warum das funktioniert.“ Beeindruckend sei auch der Flug von Raketen durch die Caterpillar gewesen. Es zeige wieder, dass man nur ein solides Fundament fertigstellen müsse – alles Weitere erledige die Community. Ein Game-Designer hätte natürlich ganz leicht sagen können: „Oh, Raketen sollen durch die Caterpillar fliegen – lass uns das schnell zurechtschummeln.“ Doch man habe eben nicht geschummelt [um einzelne Effekte zu erhalten], und das zahle sich nun aus.
  • Der Fortgang von Paul Dalessi zu CD Project Red wird die Entwicklung der Redeemer nicht nachteilig beeinflussen, meint Ben.
  • Zum Origin-Multicrew-Schiff soll es in „naher“ Zukunft mehr Informationen geben. Wie auch bei allen anderen Konzeptschiffe gilt, dass man mehr erfahren wird, sobald die Arbeiten weit genug sind.
  • Wie auch die gesamte Website sollen die Comm-Link-Beiträge zu Spielmechaniken nach und nach aktualisiert und überarbeitet werden.
  • Für CIG wird Spectrum nach Bens Ansicht ein großer Schritt, weil „es alles in unserem Ökosystem zusammenbindet“. Bisher sind beispielsweise Website, Forum, Chat jeweils isolierte Bausteine – mit Spectrum basiert dann alles auf einem System, an dem Änderungen sofort über alle Bereiche greifen und auch CIG selbst ganz anders nach außen kommunizieren kann.
  • Während einerseits Reverse the Verse als Format entfällt, arbeitet man nach Bens Schilderung aktuell fleißig an einem ganzen Satz neuer Formate, „ein paar der coolsten Sachen, die wir je gemacht haben“. Er rechnet damit, dass man in den nächsten zwei bis drei Wochen mehr davon sehen wird. Er selbst wird keine eigene Show übernehmen, aber demnächst mit Gastauftritten präsent sein.
  • Die Star-Citizen-Events 2017 werden in dieser Woche geplant, danach sollte es Genaueres dazu geben – die DragonCon in Atlanta wird jedoch in jedem Falle dabei sein.

Quelle: Youtube
Übersetzung: StarCitizenBase
Social Media:  FaceBook | Twitter | Community Hub

13 Kommentare zu “Bensday with Batgirl and Ben – Episode 69

  • 13. Januar 2017 um 22:28
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    Der Typ mit seinem idiotischen WK II gelaber kotzt mich nur noch an.

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  • 13. Januar 2017 um 22:54
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    Schade, dieses Video ist mir mit 3 einhalb Stunden dann doch ein wenig lang 😀 das halte ich heute nicht mehr durch. Danke für die zusammenfassung.

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  • 13. Januar 2017 um 23:36
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    Danke für die schnelle Übersetzung!
    Aber mal ganz ehrlich:
    Ben über die kommenden Schiffe:
    “da sind ein paar ganz coole dabei”
    Was soll dieser nichtsaussagende PR Schwachsinn?
    Und das neue Flugmodell wurde”nach anfänglicher Kritik nun doch gut angenommen”?
    Bullshit!! So ziemlich jeder Youtuber und Spieler den ich kenne (angrybot, crash, boredgamer, noobifier)
    findet zwar den closeupcombat gut aber es ansonsten einfach nur langweilig und langsam! Standfußball!!
    Was soll dieses scheiß Gewäsch also?
    Da vergeht mir echt das Lachen Herr Lesnick 🙁

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    • 14. Januar 2017 um 03:14
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      Alle die ich kenne Finden das neue Flug Model besser als das alte, das neue Flugmodel kommt viel näher an Freelancer Priateer Wingcomander ran und das ist gut so. Gerade wenn man in Richtung Multicrew geht und sich mal in nen Turm setzt ist das ein risiger Unterschied zu vorher.

      Realistische Weltraum gefechte wird es eh nie geben, dann wären wir bei Geschwindigkeiten von mehreren tausenden Metern pro Sekunde, man müste dazu noch im Orbit von den Planeten fliegen oder man würde einfach durch die Gravitation zum Planeten stürzen. Wer Kerbelspaceprogramm mal ausgiebig gespielt hat, weiß wie schwer es ist z.b. ein Docking manöver zu machen. Da ist man dann ganz schnell mit 0,5 Grad Abweichung mal ebend 10,000 km an seinem Ziel vorbei gerauscht.

      Mir ist es auch lieber das man die Schiffe sieht und kann sie duch sehen identifizieren als wie vorher wo man das nur im Hud sehen konnte was der Punkt vor einem denn nun eigentlich ist.

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      • 14. Januar 2017 um 08:33
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        Da stimme ich dir ja such voll zu, von dieser Perspektive ist es auch echt eine Verbesserung. Aber ich bin der selben Meinung wie boredgamer, dass man die Geschwindigkeit des SCM noch um etwa 20-30% erhöhen sollte.
        Und turrets sind auch noch nicht das gelbe vom Ei solange sie noch nicht von der Schiffsrptation entkoppelt sind wie CR mal erwähnte, dass sie das noch in Erwägung ziehen…
        Hmm ich bin gespannt wie sich das entwickelt. AC ist mir momentan zu langsam…

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        • 14. Januar 2017 um 13:28
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          Dem kann ich zustimmen. Das Flugmodell sollte (und wird auch) wieder etwas schneller, um einen guten Mittelweg zu finden. Wir müssen immer bedenken das es sich hier um eine Alpha handelt und das Flugmodell sich wahrscheinlich noch fünfmal krass ändern wird. Gilt es alles abzuwarten.

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      • 17. Januar 2017 um 19:09
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        Kanone…
        “Alle die ich kenne Finden das neue Flug Model besser als das alte, das neue Flugmodel kommt viel näher an Freelancer Priateer Wingcomander ran und das ist gut so. Gerade wenn man in Richtung Multicrew geht und sich mal in nen Turm setzt ist das ein risiger Unterschied zu vorher.”

        SC ist ein völlig anderes Spiel, SC ist neu Inovativ, wenn du ein Flugmodel haben willst wie Freelancer Priateer usw, dann spiele doch das.

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      • 18. Januar 2017 um 00:01
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        Alle “guten” Spieler die ich kenne finden das neue Flugmodell zu langsam da man einfach nicht mehr effektiv ausweichen kann mit den niedrigen SCM und strafingspeeds.
        Alle “weniger guten” Spieler die ich kenne finden das neue Modell dagegen besser da sie jetzt auch mal was treffen, weil die Ziele halt nicht mehr so gut ausweichen können…
        Mausspieler mit gimbaled loadout sind auch happy, point and klick da manövrieren zweitrangig ist bei den niedrigen Speeds.

        Aus meiner Sicht ganz klar mindestens +20% auf die Speeds wieder draufpacken.

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    • 14. Januar 2017 um 09:58
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      “nichtsaussagender PR Schwachsinn”? Da es sich bei diesem Format um eine lockere Talk-Runde handelt und keine offizielle CIG-Info-Veranstaltung, ist die Formulierung doch vollkommen in Ordnung.

      Das mit dem Flugmodell und dass es angeblich gut angenommen wird, kann ich allerdings auch nicht verstehen. Kenne auch niemanden, der sich damit so wirklich anfreunden kann.

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  • 14. Januar 2017 um 12:35
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    das neue flugsystem funktioniert vlt in singelplayer games, aber doch nicht im mp…… das ist ein purer kraus…….

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  • 16. Januar 2017 um 12:28
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    Ich frage mich wirklich wie man das neue Flugmodell gut finden kann?
    Sind das Konsolenspieler, die das neue Flugmodell befürworten?
    Selbst die zitierte “WW1-Doppeldecker-Sim” hat mehr Anspruch, an den Piloten!
    Was mit 2.6 abgeliefert wurde, schlägt allen SC-Piloten, die sich in das alte Flugmodell eingearbeitet hatten und die Komplexität zu schätzen und nutzen wussten, offen ins Gesicht!

    Das alte Flugmodell war gut und passte zu dem Simulationsanspruch von dem gesamtem Spiel. Durch die spürbare Masseträgheit der Schiffe,
    hatte man wirklich das Gefühl in einem Raumschiff zu sitzen.
    Und, was noch wichtiger ist, es kam auf die Fähigkeiten des Piloten an!!!

    Jetzt fühlt sich das Fliegen an, wie in einem Ruderboot. Die Masseträgheit ist praktisch nicht mehr vorhanden und im Dogfight kreis man praktisch nur noch umeinander. Ein Entkoppeln und Strafen bringt praktisch keine spürbaren Vorteile mehr. Das Schiff fühlt sich immer an wie in einem billigem Handyspielchen.
    Das hat absolut nichts mehr mit einer “Weltraum-Flug-Simulation” zu tun!

    Seit 2.6 ist für mich der Spielspaß verschwunden. 🙁

    Warum wurde das alte Flugmodell nicht beibehalten und evtl. etwas feinjustiert (z. B. etwas mehr Wirkung auf die Manövrierdüsen) ?
    Und was soll bitte das heruntersetzen der Geschwindigkeit bringen? Damit man das neue Schadensmodell besser sieht??? Ich habe im Dogfight keine Zeit um mir Details am feindlichem Schiff an zu schauen, sondern konzentriere mich auf das Zielen und Fliegen! Punkt!

    Ich hoffe inständig das CR sich nicht an die Konsolenspieler annähert und zurück zu seinem Simulationsanspruch findet.
    Sollte SC zu einem grafisch aufgehübschtem Handyspielchen verkommen, wäre es wirklich schade um dieses ehrgeizige Projekt und für mich das endgültige Aus!

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    • 16. Januar 2017 um 13:12
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      In den Patchnotes haben sie das ganze zumindest ein wenig erklärt, allerdings hoffe ich, dass es tatsächlich nur ein “Hard Reset” ist, um von da aus wieder Änderungen vorzunehmen.
      Grundsätzlich ging es darum, dass man mit jedem neuen Schiff immer neue Ansprüche an Geschwindigkeit und Wendigkeit gesetzt hat, sodass eigentlich immer das neuste Schiff das beste war. Jetzt mit 2.6 hat man für alle Schiffe die “Handbremse” gezogen, alles stark reduziert, um von diesem Punkt dann das Balancing besser neu aufrollen zu können.

      Drücken wir die Daumen, dass es auch so kommen wird!

      Antwort
    • 18. Januar 2017 um 06:59
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      Einer – der mir aus der Seele spricht. Nur Ruderboot finde ich noch zu dynamisch. Kaffeemühle würde ich eher sagen.

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