Bensday with Batgirl and Ben – Episode 78

Im Format “Bensday with Batgirl & Ben” sprechen Nichole ‚Batgirl‘ D’Angelo und CIGs Director of Community Engagement und Content Strategy Ben Lesnick regelmäßig circa eine halbe Stunde lang über Star Citizen und Squadron 42, dabei geht Ben auf Zuschauerfragen ein.

Wir liefern euch hier die Übersetzung und Zusammenfassung für Ausgabe Nr. 78 vom 23.06.21017. Viel Spaß beim Lesen!


  • Ein Zuschauer fragt: Werden kleinere Torpedos (S5/S6), wie sie die Gladiator und Harbinger mitführen, besser in der Lage sein, ein kleineres Ziel zu verfolgen, als die großen S9/S10-Torpedos? Sind sie also beispielsweise besser geeignet, eine Retaliator zu torpedieren? „Meine Vermutung ist, ja“, antwortet Ben, doch das liege beim Balancing und sei daher thematisch nicht bei ihm angesiedelt. Vorstellbar wäre für ihn, dass es sich ähnlich verhalten wird wie in Wing Commander: die großen Torpedos waren dort leichter zu orten und abzuschießen, als kleinere – „weniger eine Frage von Manövrierfähigkeit, als von Größe und Geschwindigkeit.“
  • Außerdem fragt derselbe Zuschauer nach den zukünftigen Chancen für ein Großkampfschiff (capital ship), das speziell auf den Transport und das Absetzen von Marineinfanterieeinheiten (Marines) ausgelegt ist – ausgestattet mit Landungsschiff und Landungskapseln. Es soll jedoch auch selbst landen und als vorgeschobene Basis dienen können. Ein Konzept, dass die US-Marine aktuell wohl mit der San-Antonio-Klasse wie der USS New York (LPD-21) verfolgt. Bens Antwort: „Dazu habe ich ein starkes ‚Kein Kommentar‘.“ Auch als Nikki in Richtung eines Basisbauschiffs weiter bohrt, ist Ben außer einem stillen Lachen nichts zu entlocken.
  • „Die A3 Vanguard wurde uns ursprünglich als limitiertes Militärschiff verkauft,“ sagt jemand. „Wird sie uns als Militärschiff gegeben werden oder als zivile Warden-Variante?“ Ben ordnet ein: „Eine gesonderte A3 gab es nicht, sondern immer nur die Typbezeichnung A3G, wobei G den Hersteller Aegis Dynamics bezeichnete (System der US Navy bis zum Zweiten Weltkrieg). Anders als bei der Hornet gibt es auch nur ein Chassis, die Warden ist also die Basis-Vanguard und kann auch so verwendet werden.“
  • Die nächste Frage wird wirtschaftlich: Ob es sich eher lohnen werde, zum Start des PU eine Hull E zu besitzen und sie komplett mit selbst bezahlter Fracht zu beladen oder lieber zwei bis drei Hull E zu erwerben, um sie mit fremder Fracht zu betreiben. Das könne man so noch nicht beantworten, meint Ben; in jedem Falle aber werde es auch jeweils um die Wertigkeit der Fracht gehen.
  • „Wann wird CIG aufhören, Schiffe zu verkaufen, die so rar sein sollen wie die Phoenix?“, fragt ein weiterer Zuschauer. Ganz klar ist beiden der Wortlaut der Frage nicht, denn die Phoenix werde schließlich aktuell nicht verkauft. Ben geht daher noch einmal grundsätzlich auf die Frage der Rarität bzw. Limitierung von Schiffen ein: Man versuche so, die Balance der Schiffe im fertigen Universum zu steuern. Natürlich könnte man im Store viel mehr der aktuell 75 Schiffe und Varianten anbieten, doch das widerspräche der angestrebten Balance im späteren Universum.
  • Ob der nächste November-Sale so beschränkt sein werde, wie die letzten beiden, möchte jemand wissen. Der letzte Sale sei vor dem Motiv der Luftausstellung durch einen täglichen Wechsel der Hersteller geprägt worden, erinnert sich Ben. Das Jahr zuvor sei es immer ein Thema pro Tag gewesen. Dieses Jahr werde insofern sicher anders als die letzten beiden. Am Ende sollte aber immer ein Zeitraum von mehreren Tagen mit dem kompletten Angebot stehen.
  • „Wird sich die Gravitation von Planeten auf unsere Schiffe auswirken, wenn wire zu dicht ranfliegen? Beispiel: Zu geringer Abstand zu einem Jupiter-großen Planeten während einer Quantensprungreise (quantum jump).“ Da sei er wirklich überfragt, antwortet Ben. Vor vier Jahren habe er noch genau gewusst, was alles passiert; heute seien alleine 50 Leute mit Planeten beschäftigt, 50 mit Waffen und so weiter… er könne da nicht mehr komplett folgen. Nikki ist unsicher, ob solche Schwierigkeitselemente sich nicht nachteilig auf den Spielspaß auswirken könnten. Starke Gravitation um ein schwarzes Loch herum (also einen markanten Punkt im Raum) wiederum könnte interessant sein.
  • Ob man vor dem Start des PU außerirdische Großkampfschiffe (alien capital ships) wird kaufen können, bezweifelt Ben. Es liege kaum im Interesse der außerirdischen Rassen, ihre großen Militärschiffe Menschen zugänglich zu machen. Die Tevarin wiederum, nach denen im Besonderen gefragt wurde, haben nach seiner Erinnerung gar keine großen Militärschiffe mehr… es sei denn, es würden welche gefunden.
  • Es ist durchaus vorstellbar, dass im Verlaufe von Star Citizen weitere außerirdische Rassen im ‘Verse auftauchen, vielleicht findet auch ein neuer Angriff auf die Menschheit durch bisher unbekannte Aliens statt. Solche Überlegungen habe es schon lange gegeben, schildert Ben, und das Großartige an einem Weltraumspiel sei ja eben, dass solche Erweiterungen ohne Brüche der bisherigen Geschichte möglich sind. Anders als es beispielsweise bei World of Warcraft der Fall sei, wenn man plötzlich sage: „Oh, es gab übrigens schon immer Pandas – und hier ist noch eine Insel, die immer da war, wir aber aus irgendwelchen Gründen in den letzten fünf Jahren einfach nie erwähnt haben.“
  • Nach wie vor geplant ist offenbar, dass die überarbeitete Constellation Andromeda ihre Gefechtstürme wird einfahren können, damit durch sie nicht „die schöne Schiffsform verschandelt“ wird, wie ein Zuschauer findet. Da aber das gesamte Thema Gefechtstürme momentan noch eine Baustelle ist, vermutet Ben, dass man bisher die Anpassungen bei der neuen Version der Constellation noch nicht vorgenommen hat.
  • Bei der Beschreibung der Polaris fiel einem Zuschauer auf, dass sie zwar ein Infanterieteam wird tragen können, das als Entermannschaft agieren kann, aber unklar bleibe, wie diese Mannschaft zum Ziel und zurück transportiert wird. Müsse man hier den Hangar statt für einen Kampfjäger für einen Transporter opfern? Ja, bestätigt Ben, genau diesen Kompromiss müsse man schließen – oder die Entermannschaft ihren Weg per EVA zurücklegen lassen. Diese Entscheidung müsse der Spieler selbst treffen. Kein Schiff werde alles tun können, was man sich wünscht. [Anm. d. Red.: Selbstverständlich kann aber im Verband mit der Polaris auch ein entsprechender Transporter mitgeführt oder als Rendezvous an den Einsatzort herangeführt werden, sodass eine Entermannschaft der Polaris dann per EVA übernommen werden kann.]
  • Einen „stummen Torpedoabwurf“ beispielsweise für die Eclipse (Heranschleichen an das Ziel und in der Beschleunigung Ausklinken der Torpedos ohne eigenen Antrieb, die dann im Bewegungsvektor einfach lautlos auf das Ziel zutreiben) wird es nicht geben. Der spielerische Ansatz sei ja, meint Ben, dass es eben keine allmächtige Eclipse – oder ein anderes Schiff – gibt, sondern man für jeweilige Stärken immer auch Schwächen in Betracht ziehen muss. In diesem System wird es allerdings Komponenten geben, die höhere Tarnwerte liefern: Es sei also zum Beispiel vorstellbar, dass ein Torpedo geringeren Schaden anrichtet, dafür jedoch einen höheren Tarnwert aufweist und vom Ziel schwerer entdeckt werden kann.
  • Nach Bens Kenntnis wird die Möglichkeit, Knöpfe im Cockpit per Maus anzuklicken [Item 2.0], nicht die Tastaturbindungen der Befehle abschaffen, die für Programme wie VoiceAttack notwendig sind. Nikki wird dieser Frage aber noch einmal nachgehen. [Anm. d. Red.: In ähnlichem Kontext steht auch noch die Frage, ob Star Citizen eine aktive Schnittstelle für Drittprogramme wie VoiceAttack unterstützen wird, um nicht nur Befehle anzunehmen, sondern umgekehrt beispielsweise auch Informationen wie den Status der Schilde und Schiffskomponenten an das Drittprogramm zu liefern.]

Quelle: Youtube
Übersetzung: StarCitizenBase
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Kommentar zu “Bensday with Batgirl and Ben – Episode 78

  • 25. Juni 2017 um 22:58
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    Danke für die Übersetzung 😀
    Bensday ist immer sehr interessant.

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