Interview Around the Verse Episode 58

Grüße Bürger,

heute durchstreifen wir das Verse zusammen mit der Marketing Produzentin Alyssa Delhotal und dem Community Manager James Pugh!

Viel Spaß!


 

 

James: Hallo Leute, ich unterhalte mich heute mit unserer Marketing Produzentin Alyssa Delhotal.

AD: Hallo James.

James: Habe ich deinen Namen richtig ausgesprochen?

AD: Ja.

James: Dafür haben wir ja auch nur drei Anläufe gebraucht.

AD: Ja.

James: Du bist jetzt wie lange hier? Vier Monate?

AD: Ja, richtig.

James: Was macht eine Marketing Produzentin eigentlich?

AD: Meine Hauptaufgabe besteht darin, alles für die Verkäufe vorzubereiten. Ich habe auch Sandi dabei geholfen, die Gamescom zu organisieren sowie die Party im E-Werk. Meistens bin ich sozusagen ein organisatorisches Bindeglied zwischen dem Community Team, der Produktion, unseren Künstler und Designer, usw.

James: Zunächst einmal, die Gamescom war super!

AD: Danke.

James: Sie hat sehr viel Spaß gemacht und es war sicherlich das beste Event, das wir jemals hatten.

AD: Das war wahrscheinlich die größte Herausforderung meiner gesamten Karriere.

James: Echt? Aber du hast die letzten fünf Jahre eigentlich nichts anderes gemacht, als Events zu organisieren, oder?

AD: Nein, nicht wirklich.

James: Deshalb haben sie dich zu uns geholt und du hast sozusagen diese Rolle übernommen, um eine gewisse Struktur zwischen der Entwicklung und dem Marketing aufzubauen. Was war dabei die größte Herausforderung bisher?

AD: Überhaupt herauszufinden, wo alles ist. Denn CIG durchlebte mehrere Umstrukturierungen in Bezug darauf, wie wir unsere Daten verwalten, wo und wie sie abgelegt werden. Ich versuche jetzt, diese ganzen Daten an einem Ort zu bündeln, damit sie einfach gefunden werden können. Außerdem sorge ich dafür, dass die Kommunikation zwischen den Teams gut läuft. Eine andere Herausforderung ist sicherlich auch die Tatsache, dass das Community Team bereits so lange auf ihre eigene Weise mit der Community umgegangen ist und ich jetzt einige Anpassungen vornehmen und somit auf gewisse Weise auch nervtötend sein muss.

James: Ach Quatsch!

AD: Danke…

James: Was sind deine bisherigen Berufserfahrungen? Du kommst von Activision? Wofür warst du dort zuständig, dass du jetzt so gelassen damit umgehen kannst?

AD: Meine Geschichte in der Spieleindustrie ist lang. Ich habe bei Activision als temporärer QA Tester angefangen.

James: Ich auch, zwar nicht bei Activison, aber egal. *High Five*

AD: Gut, zuerst bei Sony, aber dann bin ich zu Activision gewechselt, und interessierte mich dafür, wie das Geschäft und die Produktion von all dem eigentlich funktioniert. Schon an meinem ersten Tag als QA Tester bei Sony wusste ich, dass ich Produzentin werden wollte, also habe ich mich entsprechend weiterentwickelt. Ich bin vom temporären zum permanenten Tester aufgestiegen, dann wurde ich Assistentin für die Admins und von dort bin ich in die Rolle einer Produktionsassistentin gewechselt. Also anstatt ein einem Projekt zu arbeiten, musste ich an fünf Projekten gleichzeitig arbeiten. In dieser Zeit habe ich an allen aktiven Call of Duty Titeln gearbeitet, später bin ich dann zur meiner letzten Position bei Activison gewechselt. Dort habe ich 17 Projekte gleichzeitig betreut, allerdings in einem kleineren Rahmen. Ich habe mich mehr um die Finanzthemen gekümmert. Ich kommte mir also aus mehreren Blickwinkel ansehen, wie diese Industrie tatsächlich funktioniert – von der Basis bis zur mittleren Führungsebene.

James: Auf direktem Weg in die mittlere Führungsebene.

AD: Genau.

James: Inwiefern musstest du deine Arbeitsweise anpassen, als du zu uns gestoßen bist? Ich kann mir nämlich gut vorstellen, dass die Dinge hier etwas anders laufen.

AD: Tun sie. Zunächst einmal war es ein riesiges Unternehmen.

James: Du meinst Activision?

AD: Ja, Activision, das ist ein riesiges Unternehmen. Dort gibt es gewisse Wege, wie Dinge erledigt werden. Es gibt unglaublich viel Bürokratie (Struktur und Organisation). Als ich hier angefangen habe, musste ich die Zügel etwas lockerer lassen, weil Die Dinge hier besser laufen, ohne dass ich durchdrehe, nur weil ich keine Excel Tabelle mit all unseren Assets darin habe. Das war… das ist etwas, woran ich mich noch gewöhnen muss.

James: Ja, du bist total scharf auf diese Excel Tabellen.

AD: Ich liebe Excel, was total komisch ist, weil ich hier so ein Verfechter für die Organisation bin, aber mein Schlafzimmer sieht aus wie ein vollgepackter Wandschrank. Hier bin ich sehr organisiert und strukturiert und zuhause bin ich total chaotisch.

James: Ich auch. Inzwischen weißt du besser, wie weit die Schiffe sind und wie ihr Zeitplan aussieht. Erzähl uns mehr darüber, wie das funktioniert und wo wir den Prozess verbessern sollten.

AD: Ich habe einen umfassenderen Blick auf den Zeitplan der Schiffe. Die Produzenten also normalerweise Lisa, Eric und Erin, überarbeiten diesen Zeitplan gerade, um ihn so anzupassen, dass wir im Marketing und Community Team das liefern können, worauf unsere Fans schon so lange warten. Das braucht sehr viel Zeit. Denn dafür müssen die Produzenten mit den Designern, Künstlern und allen anderen zusammenzuarbeiten, um herauszufinden, wie lange jedes einzelne Teil wirklich dauern wird. Sobald das erledigt ist und ich mir den Zeitplan ansehen konnte, entscheiden Sandi, Ben und ich, was wir davon wollen und wie das geschafft werden kann. Das ist der Zeitpunkt, an dem wir unseren Zeitplan für die Verkäufe und unser Marketing ausarbeiten, das ist das Geheimnis.

James: Ja, das kann ich bestätigen. Die letzten zwei oder drei Schiffsverkäufe seit du da bist, liefen deutlich besser ab. Zuvor waren Ben und ich immer bis 21 Uhr hier, um sicherzustellen, dass wir alle Bilder bekommen. Jetzt sind sie immer vorher da.

AD: Ja, der leichteste Verkauf bis jetzt war aber der von der Reliant. Und den haben wir ganz und gar Mr. David Hobbins zu verdanken. Er ist unglaublich. Wir hatten uns mit ihm hingesetzt, um zu sehen, wie er vorgehen wollte und damit waren wir vollkommen zufrieden. Es waren keine Änderungen notwendig, wir haben einfach alles so genommen, wie er es vorbereitet hatte und sagten ‘OK, los, Schiffsverkauf um 21 Uhr.’ Es war großartig.

James: Okay, welches Schiff wird als nächstes verkauft?

AD: Das kann ich leider nicht sagen. Diese Frage beantworte ich nicht.

James: In Ordnung, vielen Dank für dein Kommen.

AD: Vielen Dank für die Einladung.

 

Quelle: Link zum Video

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