KAIZEN: Pushing Metal

STARTE ÜBERTRAGUNG:

Willkommen bei Kaizen. Ich bin Aaron Schere und ich bin hier, um euch beim Setzen des Kurses zur finanziellen Bonität zu unterstützen.

Die heutige Show konzentriert sich exklusiv auf den Luft- und Raumfahrt-Sektor und wir beginnen mit Drake Interplanetary. Seit Jahren ficht der berühmte Raumschiff-Hersteller schon Kontroversen mit seinem Aktienkurs-Leiden durch. Die Investoren blieben der Marke dank starker Verkäufe und positiven Kundenbewertungen treu. Dies änderte sich letztes Jahr nach der Veröffentlichung eines Exposés der Terra Gazette, in welchem man Audio-Aufnahmen des langjährigen Drake CEOs, Jan Dredge, hörte, in welchen er die Meinung vertrat, dass Drake keinerlei Maßnahmen ergreifen müsse, um zu verhindern, dass ihre Schiffe in den Händen von Outlaws enden.

Man distanzierte sich schnell von Dredges Kommentaren. Im Laufe des Skandals trat Jan Dredge von zurück und nannte als Grund den Wunsch, mehr Zeit mit ihrer Familie verbringen zu können. Man glaubte jedoch, dass ein Haufen negativer Presse und der sinkende Aktienkurs der Firma die eigentliche Gründe für diese Entscheidung waren. Drakes Vorstand wählte ihren Sohn, Jon Dredge, als Übergangs-CEO. Als seine zeitbegrenzte Anstellung nicht nur Wochen, sondern bereits Monate andauerte, fragten sich eine Investoren bereits, ob die Bezeichnung “Übergangs-” noch Teil seines Titels sei.

Bei einem umstrittenen Aktieninhaber-Meeting Ende letzten Jahres versicherte Jon Dredge den Investoren, dass er nicht die Absicht hätte, in dieser Position zu bleiben. Er behauptete, dass der Vorstand eine Liste potentieller CEOs zusammengestellt hätte und dass der Bewerbungsprozess in Kürze beginnen würde. Anfang diesen Jahres berief Drake eine Pressekonferenz in Odyssa ein, um Anden Arden als den neuen CEO vorzustellen. Als Veteran in der Luft- und Raumfahrtindustrie hat Arden den Ruf eines “Problemlösers”. Auch wenn er bereits einige Firmen durch schwierige Umbrüche geleitet hat, blieb er diesen nicht lange erhalten. Seine Anstellung startete eine Debatte unter den Investoren darüber, ob Arden eingestellt worden war, um eine neue Ära bei Drake Interplanetary einzuleiten oder nur, um die aktuelle Situation  zu überstehen.

Heute ist Anden Arden bei uns zu Gast, um über seine Vision für Drake zu sprechen und wie die Veröffentlichung des ersten Schiffs unter seiner Führung, der Vulture, in diese Pläne passt.

Aaron Schere (AS): Willkommen zurück bei Kaizen.

Anden Arden (AA): Immer wieder ein Vergnügen, mit Ihnen zu sprechen, Aaron. Vielen Dank für die Gelegenheit, die Zukunft von Drake Interplanetary zu diskutieren.

AS: Glückwunsch zur neuen Position.

AA: Dankeschön. Es ist sowohl eine Ehre als auch eine große Verantwortung. Die Dredge Familie hat im letzten Jahrhundert beeindruckendes geleistet. Ihr Streben danach, bezahlbare und zugängliche Raumschiffe für die arbeitende Bevölkerung des UEE zu liefern, ist wirklich inspirierend. Es ist schon echt lustig, mein Vater und mein Onkel haben ihr erstes Transport-Geschäft mit einer alten Cutlass auf die Beine gestellt.

AS: Man kann nicht leugnen, dass Drake ein tumultreiches Jahr mit dringlichen Problemen an diversen Fronten hinter sich hat. Als der neue CEO, was steht ganz oben auf Ihrer To-Do-Liste?

AA: Nun, Aaron, zunächst einmal möchte ich die gleiche Vision der Inklusivität fortführen, welche Jan Dredge im Laufe ihrer Dienstjahre in die Firma gebracht hat. Die selbe Passion und Hingabe einbringen, damit Drakes weites Jahrhundert genau so stark und denkwürdig wird das erste.

Wenn ich mir Drakes derzeitige Situation anschaue, sehe ich keine Probleme, sondern Möglichkeiten. Ich habe dem Vorstand überdeutlich klar gemacht, dass mein Fokus darauf liegen wird, die Firma in Richtung ihrer Stärken zu lenken.

AS: Ihrer Meinung nach, wo liegen diese Stärken?

AA: Wie ich bereits zuvor sagte, Drake hat ein Talent für das Erschaffen von bezahlbaren und strapazierfähigen Schiffen. Aber es sind die hart arbeitenden Männer und Frauen überall im Empire, die diese Schiffe fliegen, die mein Hauptanliegen sind. Ohne sie, schieben wir einfach nur Metall durch die Gegend.

Deswegen ist mein erstes Ziel als CEO, jedermann daran zu erinnern, dass es Drake immer um die Menschen ging. Ich werde die Firma auf die Produktion von Schiffen fokussieren, die zuverlässig und bezahlbar sind und durch die die Käufer ermächtigt werden, ihre Ziele zu erreichen. Deswegen war die Vulture das erste Schiff, das unter meiner Aufsicht veröffentlicht wurde. Sie deckt all diese Punkte ab.

Meiner Meinung nach ist die Vulture das ideale Drake Schiff. Es ist ein praktisches, Ein-Personen-Bergungsschiff, welches dem Piloten dazu verhilft, sein eigener Boss zu sein. Das perfekte Beispiel dafür, was passiert, wenn man technologische Innovation mit menschlicher Ambition kombiniert. Schiffe zu bauen, welche diesen Punkt perfekt erfüllen, ist die Spezialität von Drake und etwas, das ich weiterführen werde.

AS: Das ist eine nette Werbung für ein Schiff, aber wie viel Einfluss hatten sie auf dessen Entwicklung und Veröffentlichung?

AA: Tatsächlich relativ viel.

AS: Man kann nicht abstreiten, dass die Schiffsentwicklung ein langer und anstrengender Prozess ist. Es gab Gerüchte, dass Jon Dredge entschieden hatte, die Produktion eines Bergungsschiffes hochzufahren, lange bevor Sie die Bühne betraten. Ich wundere mich nur über ihre spezifische Beteiligung daran, dieses Schiff auf den Markt zu bringen?

AA: Als die Verhandlungen begangen, mich als neuen CEO an Bord zu bringen, war das erste, was ich getan habe, einen Blick auf die kommenden Schiffe zu werfen. Ich musste mir sicher sein, dass sich die ganze Firma der Sache verschrieben hat, zu den Wurzeln zurückzukehren. Dankenswerterweise war die Vulture nicht nur das nächste Schiff in der Pipeline, sie verkörperte auch viele der Kernprinzipien rund um Ermächtigung und Unabhängigkeit, auf die ich mich fokussieren wollte.

Ich habe die Teams dazu angehalten, dass Schiff so bald wie möglich zu veröffentlichen. Dadurch könnte ich bei der Gelegenheit, meine neue Position in den Medien zu diskutieren, meine Worte mit Taten untermauern und auf ein Schiff zeigen, welches in meinen Augen die Zukunft der Firma repräsentiert. 

AS: Waren sie überrascht, als Sie den Job bekommen haben?

AA: Überhaupt nicht. Schon sehr früh im Prozess haben die Direktoren sehr klar gemacht, dass es ihnen sehr ernst damit sei, mich einzustellen. Ich glaubte ihnen und jetzt sind wir hier.

AS: Ich frage, weil es Gerüchte gab, dass sowohl Jan als auch Jon Dredge gegen Ihre Berufung gewesen seien.

AA: Meiner Erfahrung nach ist es am besten, Gerüchten keine Aufmerksamkeit zu liefern. Man schläft besser.

AS: Sie zitierten spezifisch Ihre Abwicklung von Waldvol Aerospace; ein kleiner Spezial-Schiff-Hersteller, bei dem sie angestellt waren, um den vorherigen CEO zu ersetzen, welcher für Veruntreuung angeklagt worden war. Sie behaupten, dass unter Ihrer Führung Patente und IP von Waldvol an die höchsten Bieter verkauft wurden, bis die Firma von ArcCorp absorbiert und aufgelöst wurde. Sie und der verbleibende Vorstand wurden gemeldet, da Sie eine gesunde Abfindung erhalten haben, während den anderen Angestellten ohne Abfindung gekündigt wurde.

AA: Nun, mir sind die Hände durch einige NDAs rund um die Details von Waldvol gebunden, aber ich kann nur sagen, dass alle Möglichkeiten ausgeschöpft wurden, um die Firma zu retten. Bin ich sauer, weil sie Sache so ausgegangen ist? Ja. Die Menschen in dieser Firma verdienten es nicht, so hintergangen zu werden. In dem Moment, in dem ich dazu kam, war der Schaden bereits angerichtet.

AS: Also glauben Sie nicht, dass der Schaden an Drakes Ruf auf einem ähnlichen Level liegt?

AA: Definitiv nicht. Wie ich schon zuvor sagte, Drake Schiffe hatten schon immer einen speziellen Platz in meinem Herzen, also wollte ich sicherstellen, dass wir aus den von diesem Skandal aufgewühlten Gewässern sicher herausnavigieren. Mir liegt daran, Drake Interplanetary in die Zukunft zu führen und gleichzeitig die Firma mit den Menschen verbunden zu halten, die sie so weit gebracht haben. Durch meine Anstellung hat mir der Vorstand signalisiert, dass sie an mich und mein Versprechen glauben und in seine Umsetzung vertrauen.

AS: Bedeutet ihre Anstellung auch, dass Drake härter versuchen wird, seine Schiffe aus Outlaw-Händen herauszuhalten?

AA: Wie Drakes vorherige CEOs ist es mein Ziel, Schiffe zu machen, die die Menschen wollen. Unglücklicherweise nutzen einige Leute unsere Schiffe für Zwecke, die wir nie angedacht hatten und wir verurteilen jeden, der so etwas tut. Ich fand es schon immer interessant, dass die selbe Zuverlässigkeit, Vielseitigkeit und Robustheit, aufgrund derer Drake die erste Wahl für viele Piloten, Kleinunternehmen und Milizen ist, sie auch so beliebt bei den Leuten macht, die manchmal auf der anderen Seite gegenüber dem UEE und seinen Bewohnern stehen.

Deswegen war meine erste Anordnung, dass alle Verkäufer an einem verpflichtenden, jährlichen Training teilnehmen müssen, in welchem unsere Firmenpolitik zusammen mit lokalem und Empire-weiten Gesetz reviewed wird.

AS: Wir müssen eine kurze Werbepause machen, aber es wird mehr mit dem neuen Drake Interplanetary CEO geben. Zusätzlich habe ich einen Market Breakdown für euch darüber, wie eine unterbrochene Versorgungskette die Produktionsaussichten für sowohl J-Span als auch Lightning Power Ltd beeinflusst hat.

Das und mehr, wenn Kaizen wieder da ist.


Quelle: RSI
Übersetzung: StarCitizenBase
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Sintoxic

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Kommentar zu “KAIZEN: Pushing Metal

  • 25. Juni 2018 um 17:55
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    sehr schöner bericht! Anden muss man einfach gern haben, er umschifft schwierige fragen wie ein Tangotänzer!

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