KAIZEN: War Exclusion Clause

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Willkommen zu Kaizen, Euer Guide durch den Jump Point zur finanziellen Liquidität. Ich bin Ihr Moderator, Aaron Schere. In der ersten Hälfte der Show werfen wir heute einen finanziellen Blick auf das Thema Versicherungen. Da sich aktuelle viele Dinge im Fluss durch das ganze UEE befinden, speziell durch den andauernden Krieg mit den Vanduul, verändert sich die industrielle Landschaft auf eine Weise, über die Sie Bescheid wissen sollten.

Vergangene Leistungen sind kein Indikator für zukünftige Ergebnisse. Weder Schere, Kaizen noch Farnes Media Partners garantieren ein spezifisches Ergebnis oder Profit. Bevor Sie auf Basis von Informationen aus dieser Sendung handeln, sollten Sie sich dringend von Ihrem eigenen Finanz- oder Investmentberater beraten lassen.

Lassen Sie uns mit dem Stanton System beginnen. Der Schiffsversicherer ProtLife, eine Tochterfirma von MicroTech aus Stanton, bietet einen neuen Service an, durch den bei Kunden, deren Schiff gestohlen oder zerstört wurde, gegen eine Gebühr der Prozess des Ersetzens ihrer Schiffe beschleunigt werden kann.

Erste Berichte zeigen, dass die Kunden gut auf diesen Service ansprechen, speziell Besitzer von nur einem Schiff oder Spediteure – beides Schlüsselgruppen, deren ökonomische Situation negativ durch die üblichen Verzögerungen, die mit den meisten Versicherungsfällen einhergehen, belastet wird. Laut einem Insider können wir erwarten, dass, wenn das Programm weiterhin so gut angenommen wird, der Service bis zum Ende des Jahres allen Kunden von ProtLife zur Verfügung stehen könnte.

Währenddessen befürchtet jedoch ein Repräsentant von IACA, einer Verbraucherzentralen-Organisation, dass die Monetarisierung des schnelleren Ersetzen von Schiffen andere Versicherungsgesellschaften dazu ermutigen könnte, bei normalen Fällen absichtlich langsamer zu reagieren, um ihren Kunden diese Extra-Tarife aufzuzwingen. Trotz dieser Vorbehalte beginnen wohl ähnliche Prozesse in anderen Versicherungsgesellschaften und es gibt Gerüchte, dass auch Konkurrenten von ProtLife über ähnliche Dienstleistungen nachdenken.

Wo wir gerade schon von Versicherungen sprechen, machen wir dort direkt mit unserer heutigen Hauptstory weiter. Seit des Vanduul Angriffs auf Aremis sind mittlerweile neun Monate vergangen und doch sieht man in manchen Gegenden des Planeten noch immer beschädigte und einsturzgefährdete Gebäude. In der vergangenen Woche thematisierte ein Artikel der Aremis Post Journalistin Laura Quinn einen möglichen Schuldigen, den sie für den Verursacher des Problems hält. Laura ist heute hier um uns zu erklären, was ihre Nachforschungen ergeben haben und wie dadurch möglicherweise die ökonomische und emotionale Besserung von Aremis aufgehalten wird.

Willkommen, Laura.

Laura Quinn: Vielen Dank, dass ich hier sein darf.

Also, Sie haben bereits fast zwei Monate in dieser Angelegenheit ermittelt und herausgefunden, dass sich das Schicksal vieler Hausbesitzer gewendet hat, seit der Senat den Vanduul offiziell den Krieg erklärt hat. Erklären Sie doch unseren Zuschauern, wie diese Maßnahme den Wiederaufbau von Aremis beeinflusst hat.

Laura Quinn: Meine Ermittlungen haben aufgedeckt, dass Versicherungsgesellschaften die Forderungen ihrer Kunden auf Aremis abgelehnt haben, indem sie die “Kriegsausnahme-Klausel” anführen, die in den meisten Verträgen mit ihren Kunden Standard sind.

Im Prinzip bedeutet das, dass in dem Moment, in dem der UEE Senat offiziell den Vanduul den Krieg erklärt hat, die Versicherungsgesellschaften von jeglichen Forderungen ihrer Kunden befreit wurden und diese nicht mehr auszahlen müssen. Dies hinterließ natürlich wütende Bewohner auf Aremis, die sich nun nicht mehr sicher sind, wie sie ihre Leben ohne die finanzielle Hilfe wieder in geordnete Bahnen bringen können.

In Ihrer Story haben Sie mit Garret Wong, einem Repräsentanten der Insurance Trade Alliance gesprochen, welcher diese Position energisch verteidigt hat. Wie hat er sein Argument gerechtfertigt?

Laura Quinn: Mr. Wong gab an, dass die Kriegsausnahme-Klausel ein essentieller Teil der Hausbesitzer-Versicherung war und das schon seit Jahrzehnten. Ohne diese Klausel würden Versicherungsgesellschaften insolvent gehen, wenn sie durch einen Krieg zerstörte Welten wiederaufbauen müssen. Die Angst einer solchen Bürde hätte die Versicherungsgesellschaften ohne diese Klausel davon abgehalten, in durch Krieg bedrohten Systemen überhaupt irgendwelche Dienstleistungen anzubieten.

Wenn es also normal ist, dass die Verträge von Hausbesitzern diesen keinen Schadensersatz leisten, wenn sie durch Akte des Krieges alles verlieren, was sollten die Kunden in den Vanduul-Grenzgebieten dann tun?

Laura Quinn: Nun, Mr. Wong hat schnell klargemacht, dass Vanduul-Angriffe keine nicht-versicherbaren Ereignisse sind, sondern nur dass sie nicht von einer Standard-Hausbesitzer-Versicherung abgedeckt sind. Wenn sie es wären, würde dies steigende Versicherungsbeiträge im gesamten Empire bedeuten.

Als Beispiel hat er erklärt, dass ein Hausbesitzer auf Angeli einen extra Erdbeben-Versicherung benötigt, um vollkommen geschützt zu sein. Erdbeben sind ein natürliches Risiko auf Angeli, sodass man als Versicherungsgesellschaft die Kunden auf Green nicht dazu zwingen könnte, dieses Risiko durch auch bei ihnen erhöhte Beiträge zu tragen. Dasselbe Prinzip gilt auch für jemanden, der in einem System an der Grenze zum Vanduul Territorium lebt. Es erzeugt ein für diesen Ort spezifisches Risiko, welches daher separat versichert werden sollte.

Tatsächlich hat Mr. Wong jedem Kunden, der in einem System nahe des Vanduul Territorium lebt, empfohlen, einen Termin mit seinem örtlichen Versicherungsvertreter zu machen, um den entsprechenden Versicherungsschutz zu erstellen.

Der Senat ist in dieser Sache natürlich in gewisser Weise mitschuldig. Es war nämlich die Kriegserklärung durch den Senat, durch welche die Versicherungsgesellschaften “vom Haken gelassen” wurden. Was unternimmt der Senat, um dieses Problem zu lösen?

Laura Quinn: Ich sprach mit dem frisch gewählten Aremis Senator Edward Aemile, der sich in einer ziemlich angespannten politischen Position zu dieser Thematik befindet. Wenn Sie sich erinnern, wurde aus Aremis erst ein Monat nach den Angriffen ein anerkannter Planet mit Senat-Repräsentant. Und es war tatsächlich Senator Aemile selbst, der während der Anerkennungszeremonie die Kriegserklärung gegen die Vanduul gefordert hat. Es war eine rührende Rede, die jedoch für ihn nicht vorhersehbare Konsequenzen für Aremis mit sich brachte.

Kürzlich traf sich Senator Aemile mit anderen Senatoren, um einen Gesetzesentwurf auszuarbeiten, durch den mehr Mittel zur Katastrophenhilfe für Aremis freigegeben werden – eine große Aufgabe für einen Senator in seiner ersten Amtsperiode, der einen Planeten repräsentiert und noch keine Gelegenheit hatte, sein politisches Gewicht zu etablieren.

Vielen Dank für diese Einblicke, Laura. Es ist definitiv eine Angelegenheit, auf die Investoren in nächster Zeit ein Auge haben sollten, da es die Bemühungen zum Wiederaufbau auf Aremis beeinflusst und die Art verändern könnte, mit der in Zukunft Schadensersatzforderungen im Krieg gegen die Vanduul gehandhabt werden – speziell wenn der Konflikt sich in andere Systeme ausbreitet.

Wenn Kaizen wieder da ist, machen wir eine Marktanalyse und sprechen mit Jerome Jesop über den sturen Produktionssektor auf Cestulus. Kann dieser sein Momentum beibehalten oder steht die Blase kurz vor dem Platzen? Das und mehr nach einer kurzen Pause.

Ende der Übertragung


Quelle: RSI
Übersetzung: StarCitizenBase
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Sintoxic

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3 Kommentare zu “KAIZEN: War Exclusion Clause

  • 12. Juni 2016 um 23:55
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    Soll uns das sagen, dass Schiffsverluste durch Vanduul nicht versicherbar sind? Bzw. bestimmte Sonnensysteme nicht versichert sind? Das wäre aber übel.

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    • 13. Juni 2016 um 21:52
      Permalink

      Bestimmte Systeme sind ausgeschlossen, das ist richtig. Es gibt hier das 5 Zonen System. Jede Zone bedeutet eine weiter erhöhte Gefahrenstufe. Für jede Zone die man mitversichert, wird es teurer. Es gibt auch Zonen, die man nicht versichern kann, z.b. direkte feindgebiete oder Gebiete, wo sehr hohe Piraterie ist. Dort sollte man dann Begleitschutz haben oder einfach nur mutig.

      Antwort
      • 13. Juni 2016 um 22:18
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        Die Grundversicherung hat man immer, nur wenn du andere Ausrütung als bei der Grundversion deines Schiffes oder Ladung mit Versichern willst, kommt das 5 Zonen System zum tragen.

        Antwort

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