Star Citizen Live: Let’s Talk About Pedro

Star Citizen Live gibt einen kleinen Rückblick auf die aktuelle Woche und speziell auf das Format Inside Star Citizen und beantwortet weitere Fragen zu diesen Themen. Der Stream kann jede Woche live auf dem CIG Twitch Channel angesehen und Fragen können direkt im Chat übermittelt werden.

Gastgeber dieser Episode ist Community Content Manager Jared Huckaby und als Gast dabei ist Musiker und Komponist Pedro Camacho.


Zusammenfassung

  • 2012 betrat er die Welt von Star Citizen zu einer Zeit als er Vater wurde und zum ersten Mal den Herzschlag seines Kindes hörte und auch leider zur einer Zeit als sein Vater verstarb. Zufällig las er etwas über das angehende Projekt Star Citizen und seine Neugier war dahingehend geweckt, dass er einfach ein E-Mail an Chris Roberts schrieb. Chris Roberts hörte sich Pedros Werke von 2010 und 2011 an und war sehr interessiert, mit ihm zusammen zu arbeiten. So begann Pedros Geschichte bei Star Citzen.
  • Sein erstes Projekt war die Musik zum Werbevideo der RSI 300i zu schreiben und das eine Woche bevor sein Kind geboren wurde, weshalb er viel Emotionen von sich aus in diese Musik hat einfließen lassen. Ansonsten versucht er immer der Szene oder dem Ort eine eigene Seele einzuflößen ohne vorhandene Musik nochmal zu verwenden.
  • Wie bei vielen anderen Komponisten im Sci-Fi Bereich hat auch er sich von Star Wars, Star Trek, The Last Star Fighter und auch eher unerwarteten Einflüssen wie aus den Spielen des AMIGAs und der Musik, welche dort vorkam, inspirieren lassen. Auch war er Fan vom Komponisten des Spiels Chaos Engine, der leider verstarb bevor Pedro ihn zu seiner Musik befragen konnte.
  • Da er auch sehr fasziniert von der Mathematik war, hat er bei etlichen Stücken versucht, gewisse Muster, die auch in der Mathematik vorkommen, in seine Musik einzuweben. Ein Beispiel ist dafür ArcCorp, deren zwei erste Töne eines aufsteigenden Intervalls Primzahlen waren, welche wiederum zu einer dritten Primzahl führten.
  • Die Frage wie er in ein Stück Traurigkeit und Hoffnung gleichzeitig hineinbringt, kann er schwer beantworten. Er versucht, viel Leidenschaft in jedes Stück zu bekommen, was dann die entsprechenden Emotionen einfach in einem Song mitbringt.
  • Wie stark sind die Vorgaben zu einem Ort oder einer Szene?
    • Das hängt immer stark von der Person ab, mit der er zusammenarbeitet. Kommt die Aufgabe vom Audio Director, ist es eher so, dass mehrere kleine aber klar vorher definierte Dinge im Stück vorkommen sollen, während es beim Cineastic Director mehr Freiheit gibt, da hier die Vorgabe ist, ein bestimmtes Gefühl beim Spieler hervorzurufen.
  • Was für ein Sound hat Star Citizen? Wie würde er es anderen erklären?
    • Er verbindet mit Star Citizen immer noch das große Weltall und damit orchestrale Musik, eine Art modernisierte Version von John Williams.
  • In der Regel ist es auch so, dass wenn er den Auftrag erhält, für einen Ort Musik zu komponieren, meistens der Ort zu 80% – 90% fertiggestellt ist und er sich daran orientieren kann und soll. Ähnlich wie bei den Kollegen der Soundeffekte wartet er meistens darauf, dass  gewisse Orte etc. fast fertig sind, um sich dann an die Arbeit zu machen.
  • Als Software heute wie damals, greift er auf Cubebase zurück, mit einem passenden starken Rechner. Daneben greift er auf kommerzielle Musikbibliotheken zurück.
  • Wann weiß er, dass ein Stück fertig ist?
    • Das ist schwierig zu sagen. Er muss es sich öfters anhören und wenn er dann sagen kann, genau diese Emotion, dieses Gefühl wollte mit dem Stück erreichen, dann hat er das Gefühl, fertig zu sein.
  • Hatte er mal die Idee einen Heavy Metal Soundtrack für Star Citizen zu schreiben?
    • Lustigerweise hat er früher in einer Heavy Metal Band gespielt und hört durchaus heute noch Heavy Metal.
  • Was war das schwerste Stück, für welches er viel Zeit benötigte?
    • Das Stück zur Mustang war sehr zeitraubend. Hier hat er sehr viele unterschiedliche Stücke schreiben müssen, bevor es wirklich gepasst hat. Im Gegensatz dazu hatte er richtig schnell die Musik für die Starmap im Kopf und dann auch auf dem Papier. Eines seiner Lieblingsstücke ist unter anderem ArcCorp, einfach die Vorstellung, dass viele unterschiedliche Menschen zusammen kommen auf ArcCorp, um zusammen zu arbeiten und Dinge entstehen zu lassen, hat ihm sehr gut gefallen.

Quelle: RSI
Übersetzung: StarCitizenBase
Social Media: FaceBook | Twitter | Community Hub

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