Around the Verse – The Living Idris

Willkommen zu einer weiteren Episode von Around the Verse (AtV), dem wöchentlichen Format mit den aktuellsten Informationen zu Star Citizen. Jede Woche erhalten wir darin einen tieferen Einblick in ein Thema der Entwicklung des Spiels. Diese Woche geht es um das Februar-Update zum Projekt SQ42 und um die komplexen KI – Implementierungen im Spiel am Beispiel der Idris.


Einführung

  • Die Einführung startet bei Minute 0:15.
  • Gastgeber sind Character Art Director Josh Herman und VP of Marketing Sandi Gardiner.

SQ42 Development Team

  • Das Februar-Update zu SQ42 startet bei Minute 0:40.
  • Das Team arbeitet an den Fehlern und der Performance des Spiels.
  • Mithilfe von farblich codierten Boxen werden Fehler im Gerüst von Gegenständen angezeigt, so dass die Entwickler den Code entsprechend verändern und den Fehler beseitigen können.

 

  • Es wurde am Object-Container-Streaming gearbeitet – Texturen sollen zukünftig im Hintergrund geladen werden, um so die meisten Schwankungen der Bildrate, welche durch das Laden verursacht wurden, zu verhindern.
  • Das mobiGlas wird weiter überarbeitet – Ziel ist es, dieses noch benutzerfreundlicher und übersichtlicher zu gestalten.

 

  • Es wurde an den Animationen der KI-Charaktere in SQ42 gearbeitet. Ziel ist es, dass alle Animationen so echt aussehen, als würde man einer echten Person gegenüberstehen.
  • Die Animationen für das Gehen und Laufen wurden mit verschiedenen Personen über Motion Capturing aufgenommen, sodass das Animationsteam diese bearbeiten konnte. Es gibt demnach viele verschiedene Laufstile bei verschiedenen KI-Charakteren.

  • Insbesondere auf den großen Schiffen, wie der Idris, werden die KI-Charaktere ihren Aufgaben entsprechende Tätigkeiten ausführen. So wird der für den Frachtraum verantwortliche Offizier mit den Usables in den Frachträumen beschäftigt sein, Beschriftungen lesen, Ware kontrollieren usw. – so soll die KI möglichst realistisch wirken.
  • Die komplexen KI-Implementierungen starten bei Minute 7:43.
  • Die KI auf der Idris soll wie im wahren Leben sein. Wenn man aneinander vorbeigeht, grüßt der Eine, der Andere wiederum nicht.
  • Jeder Charakter auf dem Schiff hat seine eigene kleine Hintergrundgeschichte, seine eigenen Sorgen und seine eigene Persönlichkeit. Alle haben ihren eigenen Namen, ihren eigenen Rang und ihre eigene Rolle auf dem Schiff.
  • Die Zugehörigkeit zur Crew (Deck, Engineer, Medical etc.) wird man allein schon an der Uniform und der Ausrüstung erkennen können.

  • Die KI lebt ihr Leben auf dem Schiff, geht zur Arbeit, hält sich in ihrer Freizeit zum Beispiel in der Messe auf, trainiert, schläft, liest – und vieles mehr, egal ob der Spieler gerade da ist oder nicht. Die Charaktere verschwinden nicht einfach außerhalb des Sichtfeldes des Spielers.
  • Dies betrifft auch das Verhalten an verschiedenen Wochentagen. So wird sich der Tagesablauf der KI an freien Tagen zum Beispiel anders darstellen, als an Arbeitstagen.
  • Man will, dass die KI Geschichten erzählen kann – hierzu wird es mehr als ein oder zwei Optionen geben. Des Weiteren können mehrere KI-Charaktere sich gruppieren und zum Beispiel gemeinsam joggen gehen oder sich gemeinsam unterhalten.

  • Es wird Interaktionen zwischen verschiedenen Crews geben. Wenn also ein Charakter bemerkt, dass etwas kaputt gegangen ist, wird er wahrscheinlich einen anderen Charakter rufen, der das wieder reparieren soll.
  • Alles was in der Idris passiert, basiert auf verschiedenen Beweggründen der KI-Charaktere. Zum vorherigen Beispiel des Reparierens: Wenn der leitende Engineer informiert wird, dass etwas kaputt ist, dann wird er einen anderen untergeordneten Engineer beauftragen, dies zu reparieren und das Ergebnis dann entsprechend auch kontrollieren.
  • Wenn der Spieler sich etwas ansieht, zum Beispiel die Antriebe, dann wird der hier arbeitende Engineer das bemerken und dem Spieler dazu etwas sagen oder erklären.
  • Die KI-Charaktere werden auch auf verschiedene Umstände reagieren. Wenn man zum Beispiel schon länger nicht geduscht hat und unangenehm riecht, dann wird man verschiedene Kommentare dazu erwarten können. Genauso wichtig ist es dem Team aber auch, dass sich Kommentare nicht ständig nervig wiederholen.
  • KI-Charaktere werden, je nach ihren Interessen, unterschiedlich stark auf bestimmte Dinge achten. Ein Marine wird sich eher für die Wegweisung zur Waffenkammer interessieren – der Pilot eher für vorbeifliegenden Schiffe usw.
  • KI-Charaktere werden sich auch vorheriges Verhalten des Spielers merken können. Wenn der Spieler dem KI-Charakter einen Schlag verpasst, wird dieser zukünftig sicher nicht mehr grüßen.
  • Erste Versuche der Bevölkerung der Idris begannen bei 20 – 30 Charakteren. Das war aber zu leer. Aktuell ist die Bevölkerung inklusive Spieler auf 81 Personen angewachsen.
  • Es wird viele verschiedene Konversationsmöglichkeiten geben. So zum Beispiel auch, wenn man als Spieler von einer Mission zurückkommt, wird der Kommentar der KI davon abhängen, wie erfolgreich die Mission abgeschlossen wurde – also von wertschätzend, bis herabwürdigend.
  • Die Aufgabe ist es, dass Interaktions-System so stabil zu machen, dass die Entwickler und Content-Creator keine Sorgen haben müssen, mehr Inhalte zu erstellen und einzupflegen.


Quelle: RSI
Übersetzung: StarCitizenBase
Social Media: FaceBook | Twitter | Community Hub | Spectrum

2 Kommentare zu “Around the Verse – The Living Idris

  • 25. Februar 2018 um 06:01
    Permalink

    OMG … was fürn Aufwand aber immerhin können sie dann diese ganzen Abläufe auch für Stationen, Städte usw. übernehmen.
    ps. THX fürs Zusammenfassen und Übersetzen 🙂

    Antwort
  • 26. Februar 2018 um 19:19
    Permalink

    Also nach diesen Infos warte ich gerne noch 3 Jahre auf das Spiel, tja alleine die KI so intelligent zu machen aufgrund Programmierung ist völliges neuland und ein Riesenaufwand auf den ich gerne warte!

    Antwort

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